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Im
Duisburger Zoo hat Gorilla-Weibchen Vizuri hat Nachwuchs bekommen und die drei Gorilla-Jungtiere Kiburi, Uzuri und Suwedi können sich über Verstärkung in ihrem Affen-Kindergarten freuen. Das Geschlecht des kleinen Neuzugangs ist noch unbekannt. Zu sehr drückt die Affenmutter ihren Schützling an die Brust, sodass die Zoo-Pfleger noch nicht genauer hinsehen konnten.
Jetzt sitzen die beiden ruhig und entspannt inmitten der Gorilla-Gruppe. Wer allerdings zu nahe herantritt oder versucht, am Baby zu zupfen, holt sich von Mutter Vizuri Ohrwatschen ab. Bis auf die etwas größere eigene Tochter Uzuri, die sich über die wieder eröffnete Milchbar freut und ebenfalls an Mutters Brust trinken darf.
Während die übrigen Mitglieder der Gorillahorde gespannt und aufgeregt den Zuwachs bestaunen, gibt sich Gruppen-Macho Mapeta meist betont unbeteiligt. Der 15jährige Silberrücken wird aber wahrscheinlich schon bald seine Chefrolle demonstrieren, vermutet man im Zooteam. Mit der schwindenden Aufmerksamkeit seiner Frauen kommt der Boss nämlich nur schlecht zurecht. Wenn es ihm zu viel wird, haut er mächtig auf den Putz und trommelt in bester Gorilla-Manier auf seine Brunst. Dann ist alles wieder gut.....
Es war dem kleinen Koalamädchen wohl einfach zu eng und stickig in Mamas Beutel. Seit ein paar Tagen jedenfalls erkundet der plüschige Nachwuchs im
Duisburger Zoo mit großen Augen die Welt. Und schon folgen lästige Pressetermine. Statt auf Mutters Rücken durch das Gehege zu reiten, stand öffentliches Wiegen auf dem Programm. Und weil das Koalababy sich nicht freiwillig auf die Waagschalen setzen wollte, musste ein Stoffkoala mit auf die Waage.
Satte 680 Gramm wiegt das im Mai 2011 geborene Jungtier, das bei seiner Geburt so groß wie ein Gummibärchen war und allein den langen Weg in den Beutel finden musste. Es ist der 23. Koala, der in Duisburg zur Welt kam. Nirgendwo sonst in Deutschland werden die australischen Beuteltiere gehalten. "Koalas brauchen eine intensive Pflege, die Haltung ist aufwändig", erklärt Zoodirektor Achim Winkler. Und das hat auch etwas mit dem eingeschränkten Speiseplan der Tiere zu tun: Eukalyptus. Die speziellen Futterpflanzen werden einmal wöchentlich aus Florida eingeflogen.
Für das kleine Koalamädchen ist bislang aber noch Mamas Zitze der Nabel der Welt. "Bis Koalas rund zwei Jahre alt sind, werden sie noch gesäugt", so Winkler. Koalamütter sind aber nicht nur verlässliche Aufpasser und Milchspender für ihren Nachwuchs, sie räumen ihnen auch ständig hinterher. Zum Beispiel, wenn sich die Kleinen mal wieder im Beutel entleeren.
Auch die kommenden Wochen werden für das Jungtier spannend. Es wird sich der allzu neugierigen Annährungsversuche der Gehegemitbewohner erwehren müssen und Mutter "Goonderrah" durch kühne Klettertouren auf Trab halten.
Sie heißen Diego, Dörte und Darwin und sind zurzeit der ganze Stolz des
Duisburger Zoos. Innerhalb von nur drei Wochen wurden die kleinen Delfine von ihren Müttern Delphi, Daisy und Pepina im Delphinarium zur Welt gebracht. Von den neun Tümmlern, die nun in den Wasserbecken des Zoos leben, kamen sieben im Zoo zur Welt und sind somit waschechte Duisburger.
Das erste der drei Jungtiere kam bereits am 20. August 2011 zur Welt. Doch die ersten Lebenswochen müssen die Tiere im streng bewachten Quarantänebereich des Delfinariums verbringen. Der Grund: Neugeborene Delfine besitzen kein ausgebildetes Immunsystem. Dies muss sich in den ersten Lebenswochen erst noch entwickeln. Während dieser Zeit sind neugeborene Delfine ausgesprochen anfällig gegenüber jeglichen Krankheitserregern.
Kontakt zu den Jungtieren ist in den Wochen nach der Geburt nur wenigen Zoomitarbeitern unter strikten Hygienemaßnahmen erlaubt. Auch ein Blick auf die kleinen Delfine ist in dieser Zeit nur durch die Unterwasserscheiben der Beobachtungsräume oder über die Bildschirme der Unterwasserkameras möglich. Über die Muttermilch, die sie beim Schwimmen trinken, nehmen die Jungdelfine die nötigen Abwehrstoffe auf, um ihr Immunsystem zu entwickeln. Erst ab dem dritten Lebensmonat beginnen Delfine Fisch zu fressen, trinken aber trotzdem noch ein Jahr lang weiter bei Mama.
Obwohl die Duisburger Tümmler jetzt schon groß genug wären, um im Hauptbecken zu schwimmen, werden Besucher zunächst nur eines der Jungtiere zu sehen bekommen. Denn: Bevor sich die drei kleinen Delfine erstmals begegnen, braucht es noch etwas Zeit, heißt es aus dem Zoo. „Hier ist Ruhe und Bedacht angesagt“. So ziehen die Mütter Pepina und Daisy mit ihren Babys Diego und Darwin vorerst noch hinter den Kulissen ihre Bahnen im Wasser und sind nur über Videobildschirme zu sehen. Einzig Jungtier Dörte kann von der Besuchertribüne aus beobachtet werden.
Ein großer Tag für das Tigerbaby im
Duisburger Zoo: Erstmals darf die kleine Raubkatze an Mamas Seite die Außenanlage ihres Geheges erkunden. Dort warten erdige Böden, Pflanzen als Verstecke und ein Wasserbecken.
Im Mai war der kostbare Nachwuchs im Duisburger Zoo zur Welt gekommen. Lange hatte man dort darauf gewartet. Denn als fünf Jahre zuvor Tigermännchen El-Roi vom Münchner Tierpark an den Kaiserberg wechselte, um Tigerin Gisa zu beglücken, war erstmal nichts mit großer Liebe. Am Ende hat es dann aber doch noch geklappt mit dem Nachwuchs: Am 12. Mai 2011 hörten die Pfleger erste Rufe aus der Wurfbox. Zum eigenen Schutz leben Mutter und Jungtier vom eigenbrötlerischen Kater getrennt.
Sibirische Tiger sind äußerst selten. Nur noch 200 Tiere leben heutzutage in einem einzigen Schutzreservat im Amur-Ussuri-Gebiet in Sibirien. Wilderei und Zerstörung von Lebensräumen haben ihnen längst den Garaus gemacht.
Nach einer Stunde stand das neue Giraffenbaby nach seiner Geburt im
Duisburger Zoo bereits auf wackeligen Beinen. Giraffenmutter Malindi hatte das Jungtier nach einer langen Tragzeit von 14 Monaten geboren. Die Geburt selbst hatte die Kleine offenbar bestens überstanden. Schließlich fallen Giraffenkinder aus einer Höhe von fast zwei Metern zu Boden.
Geburtsvorbereitend wurde das Giraffenhaus vorher dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der knapp 12jährige Vater, Giraffenbulle Kiringo, muss sich aus Sicherheitsgründen noch etwas gedulden, bis er Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen darf. Der Grund: Giraffenväter gehen anfangs teilweise recht ruppig mit dem Nachwuchs um.
Mit riesigen Augen, langen Wimpern und in schönstem "Netzlook" hält sich das 1,70 Meter große Kalb immer dicht bei Mama auf. Giraffen erkennen sich übrigens gegenseitig an ihrer individuellen Musterung. "Malindi kümmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht müde wird, sich an die Zitzen zu hängen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens einen Zentimeter pro Woche wachsen", erklärt der Duisburger Zoologe Jochen Reiter.
Was für ein Gewusel im Nasenbärgehege des
Duisburger Zoos - gleich 15 Jungtiere der südamerikanischen Superschnüffler sind dort zur Welt gekommen. Schon vor mehreren Wochen hatten sich einige Weibchen aus dem Bärenclan zurückgezogen, um sich in aller Ruhe auf die Geburt vorzubereiten. Jetzt können die Besucher dem quirligen Nachwuchs bei wilden Verfolgungsjagden im Freigehege zuschauen. Wenn der allerdings allzu übermütig wird, greifen die Muttertiere ein und ziehen die Kleinen am Kragen wieder in die Stallungen zurück.
Nasenbären sind geschickte Kletterer und können riesige Bäume bezwingen. Abwärts geht es dann ebenso einfach den Stamm entlang - und zwar mit dem Kopf voran. Der lange buschige Schwanz hilft dabei, die Balance zu halten. Ihre Körperlänge misst zwischen 40 und 70 Zentimetern, den Schwanz nicht mitgerechnet. Ihren Namen verdanken die Tiere, die in den Wäldern Süd- und Mittelamerikas vorkommen, ihrer rüsselartigen und sehr beweglichen Nase. Damit stöbern sie erfolgreich unter morschen Baumrinden oder in der Erde nach ihrer Lieblingsbeute: Insekten, Fröschen oder Eidechsen. Weibchen und Jungtiere leben in Gruppen zusammen, während die männlichen Tiere als Einzelgänger unterwegs sind. Die kleinen Raubtiere kommunizieren fiepend untereinander. Nur wenn Gefahr droht, warnen sie sich mit Belllauten.
In Madagaskar sind sie die größten Raubtiere und längst vom Aussterben bedroht. Fossas heißen die etwa fuchsgroßen Schleichkatzen, die im
Duisburger Zoo Nachwuchs bekommen haben. Und weil der so selten ist, lässt man den Tieren hier besonders viel Zeit und Ruhe zum Aufwachsen. Obwohl sie schon 2010 geboren wurden, präsentierte der Zoo erst jetzt der Öffentlichkeit den neuesten Familienzuwachs. Bis jetzt wurden die Jungtiere so gehalten, dass Besucher sie nicht sehen konnten. Nun durften die Kleinen ins Schaugehege der großen Fossaanlage umziehen.
Heimat des geschmeidigen Räubers sind die Wälder von Madagaskar, südöstlich vom afrikanischen Festland. Doch dort wird der Lebensraum für die Tiere immer kleiner.
Der Zoo Duisburg führt das weltweite Zuchtbuch für die bedrohte Tierart und setzt sich vor Ort für den Schutz der Tiere ein. Ohne Schutzmaßnahmen auf Madagaskar, so befürchtet Jochen Reiter, wissenschaftlicher Leiter im Zoo Duisburg, könnten es die faszinierenden Tiere nicht bis ins nächste Jahrhundert schaffen. Erst vor wenigen Wochen reiste Reiter nach Madagaskar, um sich über die Lage der Tiere vor Ort zu informieren. "Im Hochland", so der 37-Jährige, "steht fast kein Baum mehr." Der Duisburger Biologe, der Fossas zum ersten Mal in der Wildbahn beobachten konnte, war fasziniert vom Verhalten der Tiere. So klettern Weibchen auf traditionelle Paarungsbäume, auf denen die Männchen um die Gunst des Weibchens kämpfen.
Über 50 Jungtieren sind in Duisburg innerhalb von 30 Jahren zur Welt gekommen. Die vier neuen - zwei Männchen und zwei Weibchen - stammen vom knapp neunjährigen Muttertier "Mattadia", die ebenfalls in Duisburg geboren wurde.
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