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600x MONITOR...
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600x MONITOR...
Donnerstag, 19.11.2009
600x MONITOR...
...und eine Liebeserklärung an mein grandioses Team... Ungefähr 15x im Jahr erscheint MONITOR, in den vier Jahrzehnten seit Gründen addieren sich die Ausgaben auf die Zahl 600 - nicht gerade eine symbolisch besetzte, bedeutungsschwere Zahl. Das Beste, das ich bei der Schnellsuche im Internet fand: im Jahr 600 begannen die Perser Windmühlen zur Bewässerung einzusetzen.
Vielleicht ist an den Windmühlen ein bißchen was dran: Das Rad drehen, um etwas Vernünftiges zu erzielen. Seit acht Jahren erlebe ich, wie ein Team von festen und freien MONITOR-Mitarbeitern erzählt, analysiert, enthüllt, kritisiert - gegen Tralala und Gleichgültigkeit. Sie regen sich unerschütterlich gegen Geheimnistuerei, Machtmißbrauch, Unverstand und Ungerechtigkeit. Sie gehen die Extrameile, das Zweitbeste ist ihnen nie gut genug und sie verzweifeln, dass ein 30minütiges Fernsehmagazin, das ungefähr alle 3 Wochen erscheint, nie alles zur Lage sagen kann. Ein bißchen besessen, ein bißchen besserwisserisch. Aber ehrgeizig für die Sache, nicht für die Selbstdarstellung.
Man erlebt in der Redaktion kleine Dramen kurz vor der Sendung, wenn wieder einmal eine kluge Aussage der kurzen Sendezeit zum Opfer fallen muss, damit möglichst alle Themen mitgehen können. Oder weil ein Ministerium einmal mehr die Stellungnahme arrogant verweigert. Oder wenn es so ganz und gar unmöglich scheint, eine komplexen Vorgang auf simple Fernsehbilder und -sprache herunterzubrechen. Oder wenn ein Fehler entdeckt wird.
Aber sie beziehen unglaublich viel Kraft aus der Überzeugung, Relevantes zu berichten, und oft sehen es die Zuschauer genau so, und dann geht es eben weiter - wie mit den Windmühlen. MONITOR - wo sonst!
Mich inspiriert dieses Team, ich freue mich so, wenn sie glänzen. Ich lerne jedes Mal Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Und ich bin sehr, sehr dankbar mit genau diesen Leuten für genau diese Sendung arbeiten zu können. Und hoffentlich in Ihrem Sinne.
Weitere Verweise zu 600x MONITOR...
Kommentare zum Eintrag 600x MONITOR...
Sehr geehrte Sonia Mikich und MONITOR-TEAM (und die neue im Team Sabine Böhmer)
Auch das "Signal" des Foto wird verstanden!
"Wenn Fotos sprechen!"
Zitate von Abraham Lincoln :
1. "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht."
2. "Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber ALLE Leute ALLEZEIT zum Narren halten kann man nicht."
MfG
Unser Fehnseher ist ein MONITOR
Die Roboter
Stefan Müller am 19.11.09 15:13
NICHTS TUN IST BESSER ALS MIT VIEL MÜHE NICHTS SCHAFFEN. (Laotse)
hto am 19.11.09 16:21
Ein Bär, ein Löwe und ein Schwein treffen sich.
Der Bär sagt: "Wenn ich brülle, zittert der ganze Wald vor Angst."
Der Löwe sagt: "Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor Angst."
Darauf das Schwein: "Ha, ich brauche nur zu husten und der ganze Planet scheißt sich in die Hose!"
Erika Bosch am 19.11.09 21:56
Liebes Monitor-Team,
danke für die Info zu der rechten Nazi-Szene in Dortmund. Es ist kaum zu glauben mit welchem Desinteresse der Dortmunder Polizei-Präsident auf die rechte Szene und deren Angriffe auf Personen und Sachen reagiert.
Man müsste ihn mit einer Untätigkeitsklage belangen. Angeblich liegen keine Erkenntnisse vor, so seine Äußerung, gleichzeitig weiß er aber, dass der Sohn der mutigen Dortmunderin in linken Kreisen verkehrt. Auch die fatale und falsche Gleichsetzung von Rechts und Links wird hier wieder einmal reproduziert. Auch durch Wiederholung wird sie nicht wahr.
Der Polizei-Präsident könnte sich an dem Beispiel in den neuen Bundesländern orientieren. Ideen gibt es, man muss es wollen!!
Ist dem Polizei-Präsidenten nicht klar, welche Ausmaße dieses rechte Gedankengut haben kann?
Mit freundlichen Grüßen
Takla Makan
Takla Makan am 19.11.09 22:29
Sehr verehrtes Team von MONITOR,
vielen vielen Dank für die WIRKLICH engagierten Beiträge in all den Jahren- auch wenn man manchmal verzweifeln könnte, dass sie oft so wenig zu bewirken scheinen, sie sind wichtig und die Sendung immer viel zu kurz aber man ist auch immer froh, dass jemand so vehement die Finger in die Wunden legt......
Wie schön, dass wir ein freies Land sind und solche Sendungen möglich!
Ich freue mich schon auf die nächsten 600 interessanten Sendungen!
Herzliche Grüsse
Kritiga am 19.11.09 22:39
Sehr geehrte Sonia Mikich und Monitor-Team,
zunächst herzlichen Glückwunsch zur 600. Sendung!
Ich bin der Überzeugung, dass Sie - trotz der beschämend kurzen Sendezeit, die Ihnen gegeben wird - sehr gute journalistische Arbeit leisten und auch viel bewegen, auch wenn dies zunächst nicht sichtbar ist.
Vielen Dank!
Machen Sie weiter so!
der bilderwolf
bilderwolf am 19.11.09 23:37
Liebes Monitor-Team,
wir danken Ihnen für Ihre engagierte Berichterstattung und Ihre Hartnäckigkeit. So können wir in Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen, FreundInnen und Familie immer wieder auf Ihre Berichte verweisen. Uns tut es gut, ganz gezielt Ihre Sendung zu schauen und damit zu wissen, dass unsere GEZ-Gebühren noch einen Sinn haben.
Wir wünschen Ihnen mehr Sendezeit!!!
Gaby und Dirk aus Bielefeld
Gaby Tegeder am 20.11.09 12:03
Sehr geehrte Sonia Mikich und an das Monitor-Team,
der Beitrag über Klimaschutz vom 19.11.09 war von Falschinformationen gespickt.
Der Eisbär ist NICHT vom Klimawandel gefährdet.
Die Finanzkrise hat NICHTS mit dem Klimawandel zun tun.
Das CO2 ist ein nützliches Spurengas mit 0,036% Anteil in der Luft.
Der Mensch ist für ca.2% des CO2 Eintrages verantwortlich.
Der Mensch ist für 0,02°C für die Klimaerwärumg verantwortlich.
Die Sonne bestimmt das Klima und es ist Ihre unerträgliche Propaganda, dass der Mesnch einen maßgeblichen Einfluß darauf hätte.
Falls Sie Nachhilfe in Physik benötigen, stehe ich und andere kompetente Personen und Institutionen Ihnen gerne zur Verfügung.
Stoppen Sie SOFORT diese Volksverdummung,
recherchieren Sie die Gegenmeinungen zum Thema.
Es gibt kein KLIMAKOLLAPS.
Ich will keine politisch korrekte Hofberichtserstattung!
Der Mensch kann das KLIMA nicht schützen.
Sie machen sich zum Lakaien der politischen Führung.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard.Schweickhardt
Gerhard Schweickhardt am 20.11.09 13:22
Hallo, Frau Mikich, mein Vorschreiber dokumentiert in ganz einfacher Weise das Problem: Was wir nicht sehen wollen, gibt es nicht!
Ich bin Mitglied einer Bürgerintiative gegen vier (!!) neue Kohlekraftwerke in Brunsbüttel - ein ökologischer Wahnsinn - den die Lokalpolitiker ausblenden (bei Verantwortlichen in den Konzernen und ihrer Lobbys in der Politik gilt das womöglich nur eingeschränkt). Aber auch die Betroffenen wollen vielfach nichts wissen von den Folgen für das Klima und ihre Gesundheit. Mich interessiert brennend, welche Mechanismen wirksam sind, damit die Vernunft ausgeschaltet wird! Sicher: Denken ist ein Risiko, aber Nichtdenken führt in die Katastrophe!
Freundlich grüßt
Christine Weber-Herfort
Christine Weber-Herfort am 20.11.09 13:41
@Christine Weber-Herfort
Es sind die bewußtseinsbetäubenden / konsumautistischen Mechanismen der gepflegten Glaubens- und Bewußtseinsschwäche im "gesunden" Konkurrenzdenken des "freiheitlichen" Wettbewerbs wirksam, damit die zeitgeistliche Hierarchie in materialistischer "Absicherung" auch weiterhin die systemrationalen Illusionen des geistigen Stillstandes seit der "Vertreibung aus dem Paradies" als einzig vernünftig aufrecht erhalten - die Vernunft war also schon immer ausgeschaltet, bzw. auf die Vernunftbegabung des "Einzelnen" reduziert, auch der Typ Christus konnte dies allein nicht ändern!?
hto am 20.11.09 14:55
Herzlichen Glückwunsch Monitor - vielen Dank für die vielen informativen, kritischen Beiträge in der Vergangenheit.
@Gerhard Schweickhardt: Selbsternannte Fachleute (deren Diktion und Orthografie gerade mal bis zum Tellerrand reichen) beharren wutschnaubend auf der Richtigkeit IHRER auf Halbwissen und bequemen Spekulationen basierenden Theorien, um weiterhin selbstgefällig vor sich hinzumüllen... nach ihnen die Sinflut. Da drängt sich mir nicht nur die Parallele zur Finanzkrise und den "Finanzsachverständigen" auf, auch "die Banane" von Prof. Dr. Milinski lässt mich nochmal schmunzeln - und an Sie denken, Herr Schweickhardt.
André B. am 20.11.09 21:12
Liebes Monitor Team,
danke fuer eine der besten Sendungen die ich kenne und danke dafuer dass man sich die Sendung auch z.B. im Ausland online ansehen kann!!!
Aus dem Brief von Sonia Mikich schliesse ich dass sie ein sehr gutes Team bilden und gute Arbeit kann es nur in einem guten Team geben. Sie koennen sich also alle gluecklich schaetzen!
Sabine am 3.12.09 23:32
Der Dipl.-Ing. Schweickhardt hat leider Recht, Er hat Argumente und sachliche Richtigstellungen beigetragen, und die Bitte geäußert, doch mal Zivilcourage zu zeigen. Die Antwort besteht aus Schähungen und Verleumdungen. An die die das alles so gut wissen (oder besser glauben): Setzen Sie sich BITTE mit den andersgäubigen sachlich auseinander. Die Dummen sind nicht immer die anderen, sondern die, die sich für Wissend halten.
Einen Zugang zur Wahrheit finden Sie unter www.InSerKS.de
Gruß, Johannes
Johannes Naumann am 8.01.10 22:16
Schön, dass sich monitor seiner eindeutigen politischen Ausrichtung treu bleibt. Es ist das Politmagazin schlechthin, das für eine starke linke Stimme im Land steht. Eine Stimme gegen den Neoliberalismus und für politische Korrektheit.
Herzlichen Glückwunsch monitor!
Sigmar Richard am 25.02.10 22:36
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