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Wulff - Soap, nicht Krise
Was erwartete ich eigentlich von einem Bundespräsidenten? Dass er Deutschland nach außen gut repräsentiert und zu großen Themen kluge, also überparteiliche Bewertungen abgibt. Wenn es ganz stürmisch kommt, auch Anker sein kann. Ein Bundespräsident darf nicht viel, darum soll das Wenige glaubwürdig sein. Gewicht haben.
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Kommentare zum Eintrag Wulff - Soap, nicht Krise
"Der Fall Wulff beendet alle Illusionen von der Wichtigkeit des höchsten Amtes"
Und vielleicht ist es genau dies, was wir aus der Soap Wulff lernen können und sollen. Wozu braucht eine Demokratie ein solches Amt, dessen Inhaber als Hauptaufgabe hat, zu repräsentieren. Noch nicht einmal von uns allen wird er gewählt, dieser Präsident, der letztendlich nichts ist, als ein Überbleibsel der Monarchie. Wenn wir schon keinen König mehr haben dürfen, so wollen wir wenigstens noch ein anderes Oberhaupt unser eigen nennen.
Bald ein Jahrhundert ist es her, dass Deutschland seine Könige abgeschafft hat. Es ist an der Zeit, auch die Ersatzkönige davon zu jagen und sich auf die wirklich wichtigen Aufgaben in einer Demokratie zu konzentrieren. Die könnte die Chance der Soap Wulff sein - wir sollten sie ergreifen.
mafalda am 3.01.12 20:22
… d'accord! Herr Wulff war – als Busenfreund des Finanzzuhälters aus Hannover – a priori eine bescheidene Wahl für dieses repräsentative Amt: zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir, wer Du bist!
Ein Rücktritt ist – ohne völligen Gesichtsverlust des Amtsinhabers eigentlich nicht mehr zu vermeiden – wäre keine Staatskrise. Ich gehe aber sicher davon aus, daß Frau Merkel aus machtpolitischem Kalkül an Wulff festhalten wird. Und genau dadurch wird dann das Amt selbst beschädigt.
Michael Bautz am 3.01.12 21:34
Parasit - genau: Parasitpharisäer
Im Laufe der Zeit wurde das rechtsstaatliche Prinzip durch ein gigantisches Vettern- und Bezahlsystem unterlaufen, die Kontrollfunktion der Gewaltenteilung ausgehebelt - initiiert und ausgebaut durch parasitäre Teile der Gesellschaft - durchaus logische Folge im Zuge gewachsenen Wohlstands,die Geschichte wiederholt sich diesbezüglich immer wieder.
Deshalb erscheint es nur passend und logisch, wenn an der Spitze einer solchen Gesellschaft ein Bundesparasit residiert. Es gibt kaum noch Wirtschafts- und Gesellschaftsstrukturen, die von Korruption bzw. illegalrn Schieberei nicht betroffen ist. Diese Beschreibung ist leider nur allzu wahr - da erweist sich das aktuelle Verhalten des Bundesrepräsentanten schon als ehrlich-unehrliche Offenbarung, jedenfalls nicht als besonders abseitiger Ausreißer.
Wird man einen finden - wirklich redlichen Gemüts?? Unter all den Pharisäern wird es schwer, Köhler war wohl einer.
Gerd Baumann am 4.01.12 0:27
Dem Wulff wurde ein Bein gestellt, was nicht schwer ist im "freiheitlichen" Wettbewerb um ..., jetzt wollen alle Surfer auf dem Zeitgeist / zeitgeistlichen Kannalien auf diesem Trittbrett ihre ... aufhübschen - denn sie auch nicht was sie tun!?
hto am 4.01.12 14:53
@Gerd Baumann
Das müßte dann einer sein wie Heinrich Lübke - einer der wirklich-wahrhaftig so immer und immer wieder an das "Wirtschaftswunder", die "sozialen Errungenschaften" und die "Entwicklungshilfe" für das Gute im Menschen glauben kann!?
hto am 4.01.12 15:31
Es ist doch bei diesem teils kriminellen und machtgeilen undverlogenen geldgierigem haufen nicht verwunderlich.weil ein herr guttenberg zu unbequem war,wurde er wegen ein wenig gestohlenem geschreibsel verbannt,- hier aber zum geistigen schaden einiger intelligenzler,aber wo mios.geraubt,veruntreut und verschleudert werden und dem volk riesigige schäden zugefügt werden ist alles ok.ich schäme mich in diesem land leben zu müssen.
jagt die diktatorin,die uns diesen typen ja wieder aufgedrängt hat,plus unfähiges gesindel und dem geldgeier aus dem land.und zuguterletzt
weg mit diesem eurodreck-der ganze völkerstämme in die armut treibt.
r.mix am 4.01.12 16:46
Es war doch hinlänglich bekannt, in welchem Dunstkreis sich Wulff bewegt. Freund von Maschmeyer, welcher auch den Vorzeigeschüler des Neoliberalismus in den Sattel gehievt hat (Schröder). ich erwarte von der Kaste der Politiker nichts Konstruktives mehr. Das geht seit Jahrzehnten so.
Andrea Bayer am 4.01.12 19:13
Zu Beginn der Affaire wurde gesagt, dass Herr Wulff bei einer Reise nach Japan Herrn Geerkens mitgenommen hat. Leider komme ich nicht an Listen heran, wer den Bundespräsidenten auf Auslandsreisen begleiten kann und so kann ich nicht abgleichen wer davon sogenannte (Geschäfts-)FREUNDE sind.
Wäre mal was für investigativen Journalismus, oder ?
Diogenes Pyr am 5.01.12 7:40
Ich meine: der Mann ist unschuldig / "MAN" kann im nichts wirklich Aussergewöhnliches nachsagen - ein Heinrich Lübke im umgekehrten Sinne, der seine politische Laufbahn offensichtlich mit dem Unrechts-Bewußtsein eines von allen Seiten seiner Partei gestützten Elefant im Porzellan-Laden durchgezogen hat!?
Günstige Kredite, Geschenke und "Hände waschen" - wer nun nicht weiß worauf es in unserer Gesellschaft von Vetternwirtschaft und gebildeter Suppenkaspermentalität auf stets systemrationaler Sündenbocksuche im "freiheitlichen" Wettbewerb um ... ankommt, ist …!?
hto am 5.01.12 11:45
ich habe folgenden Wortlaut ans `Amt`des Präsidenten geschickt:
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
vermutlich geht Ihnen die derzeitige Berichterstattung persönlich sehr nahe - das macht Sie als Mensch symphatisch.
Leider vermisse ich das, was Sie selbst mehrfach als hohes oder höchstes Gut in unserem Land bezeichnen: Die Wahrheit auszusprechen und danach zu leben. Wie mir heute bekannt wurde, haben Sie Ende letzten Jahres versucht, die Presse daran zu hindern, einen für Sie persönlich nachteiligen Inhalt zu veröffentlichen (Mailbox-Anruf bei dem Chefredakteur der Bild-Zeitung).
Das ist ein zensurhafter Vorgang und für mich unbegreiflich. Wie können Sie das mit Ihrem Gewissen und Ihrem Amt als Staatsoberhaupt verbinden?
Bitte Antworten Sie mir.
Ich schätze viele Ihrer Ansichten sehr, es scheint mir jedoch mit Ihrem Amt nicht vereinbar, dieses Verhalten zu zeigen.
hochachtungsvoll
Alkmar Richter
(Logopäde)
alkmar richter am 5.01.12 16:27
Hat die Großbuchstaben-Zeitung durch journalistische Feinarbeit einen Skandal auf gedeckt? Nein, man versucht in Salamitaktik jemandem an´s Bein zu p..., mit Dingen die allen Insidern mit Sicherheit schon vor der Wahl des Ch. Wulff zum BP bekannt waren.
Herr Wulff hat sich für günstige Zinsen im Bekanntenkreis ein Darlehen aufgenommen, ja und? Wer täte das nicht, wenn er die Möglichkeit dazu hätte. Außerdem wurde dieses Darlehen ja wohl, wenn man den Berichten glauben darf, zwischenzeitlich durch eine normale Hypothek abgelöst. Er macht im Haus der gleichen Bekannten Urlaub, wieviele Bundesbürger tun das auch?
Wird die Nähe zu Herrn Maschmeyer direkt kritisiert, ein Punkt der tatsächlich kritikwürdig wäre, nein!
Für mich stellt sich vielmehr die Frage, was steckt wirklich dahinter?
Ichfassesnicht am 6.01.12 5:25
Zunächst einmal:
Unabhängig von den diversen Vorwürfen
hat Herr Wulf selbst alles, aber auch wirklich alles
getan um den unseriösen Ungereimtheiten seines
Verhaltens Nahrung und Auftrieb zu verleihen!
Die ganze Trickserei mit dem Darlehen der Frau
seines Freundes oder doch von diesem selbst??!
Angeblich weil er das Geld nicht woanders her
bekommen konnte!? Dann plötzlich das Bankdarlehen
zu Konditionen die mehr als rekordverdächtig sind
und erst recht der Begründung für das Darlehen
von Frau/Herrn(?) Geerken widersprechen!
Warum sich zu 4% etwas leihen., wenn es eine Bank
kurze Zeit später zu 2% (!!!)verleiht?
So schlecht kann es ja dann nicht um seine
Bonität bestellt sein...!
Oder war das ganze eine Nebelkerze für seine
Ex-Frau...?
Gerade die Anfrage im niedersächsischen Landtag
diente ja einer Intergritätsprüfung des zukünftigen
Bundespräsidenten!
Die Antwort war ebenso aalglatt wie falsch!
Mit dem gleichen Verhältnis zur Wahrheit
hätte er etwa die Frage ob eine bestimmte Frau
von ihm eine Kind hat verneinen können, wohlwissend,
das diese im 8. Monat schwanger von ihm ist...!
Es ist schon seltsam!
Der eine Bundespräsident wirft das Amt hin, nur
weil jemand "buhhu" gesagt hat...!
Der andere klebt mit hartleibiger, aalglatter Schleimigkeit an diesem Amt und handhabt die
Verteidigung seiner charakterlichen Defizite
mit dem Politgeschacher eines ehemaligen
Ministerpräsidenten!
Meines Erachtens ist das Problem systemisch!
In dieses Amt gehören keine mit allen negativen
Wassern des normalen Politgeschehens gewaschene,
abgehalfterte Politprofis!
Vielmehr müssen andere Vorzüge, die dem repräsentablen und würdigen Amt des Bundespräsidenten
Glanz und Ansehen verleihen in den Vordergrund gestellt werden!
Vertrauenswürdigkeit, Integrität und moralische
Prinzipientreue sollte der Maßstab dieses hohen
Amtes sein!
Das findet man im normalen Politalltag (so gut wie)
gar nicht!
Herr Wulf hat gerade selbst bewiesen, dass er ganz
sicher solchen Ansprüchen nicht genügen kann!
Senator1 am 6.01.12 15:12
Westerwelle bei der Amtsübernahme Wulffs: "Christian Wulff ist jemand mit einem klaren inneren Kompass....", Merkel:"Christian Wulff ist ein Mensch, der immer neugierig auf Menschen ist, der auf Menschen zugeht" - ja, jetzt ist klar, wie das gemeint war: die Amigos als innerer Kompass und ein ungestillter Drang die Öffentlichkeit darüber zu informieren und mit den Bürgern in Kontakt zu treten; als nämlich Wulff in Wiesbaden mit einem Ei beworfen wurde - kommentierte er dies so: "Ich möchte Kontakt zu den Bürgern haben. Das setzt voraus, dass man auch einmal von einem Ei getroffen wird" - soviel zur Bürgernähe einer unserer "Lallbacken", wie Henning Venske die Politiker liebevoll nennt (alle Zitate aus seinem gleichnamigen Buch, S, 234/235 - sehr zu empfehlen!)- also: braucht's dös? Die Antwort erübrigt sich!
Sylvi
Dr. Sylvia Burkert am 8.01.12 18:28
Herr Wulff hatte sich schon zu Beginn seiner Amtszeit mit der Rede "Der Islam gehört zu Deutschland" bei der deutschen Bevölkerung unbeliebt gemacht. Rücktritt ja oder nein - man kann ihn jedoch in Zukunft nicht mehr ernst nehmen.
H. Gerber am 10.01.12 14:19
C. Braun
@ Diogenes Pyr am 5.01.12 7:40
Googlen nach: Auslandsreise Wulff Japan, es brachten fast alle Print-Medien
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umstrittener-privatkredit-des-bundespraesidenten-wulff-geerkens-der-freund-mit-dem-geld-1.1234941-2
14. Dez. 2011
"... Vom Politiker Christian Wulff habe er nie profitiert, sagt Egon Geerkens. Kein öffentlicher Auftrag, keine staatliche Zuwendung.
Dreimal begleitete er als Mitglied niedersächsischer Wirtschaftsdelegationen den Ministerpräsidenten Wulff auf Auslandsreisen: nach China, Japan und in die USA. "Ich habe alle drei Reisen selbst bezahlt, die Flüge, die Hotels, sogar die Organisationsgebühr der IHK", erklärt der Mittelständler. ..."
Carla Braun am 10.01.12 19:44
Der Vorgang zeigt zum einen, dass es gang und gäbe ist, dass Politik sich mit der Wirtschaft zum gegenseitigen Vorteil verbandelt, dass alle Korruptionsgesetze, Aufklärung ehemaliger Affären und erneuten Beteuerungen der Besserung, überhaupt nichts ändert, außer, dass man noch gerissener wird und noch mehr Verschleierung betreibt als zuvor. Einstmals meinte man, mit genügend hohen Bezügen könnte man diesem Vorbeugen, heute muss man sehen, dass das Gegenteil richtig ist und lustigerweise aber sofort, wenn ein solcher Skandal auftritt, wieder nach noch höheren Bezügen wie bei höchsten Bezügen bei den allseits in der Kritik stehenden Bankenmanagern und Konsorten, gerufen wird.
Gier und Morallosigkeit wo hin man blickt.
Aber das kann in einem Gesellschaftssystem, das nach kapitalistischer Ideologie funktioniert auch nicht anders sein.
Wer da nicht mitmacht ist doch blöd, nur zeigen darf mans nicht und sich nicht erwischen lassen.
Ja das ist unsere jüdisch-christliche Kultur!!
Shame on you!
Lisa am 11.01.12 11:29
Zum anderen, dass trotz aller Aufklärung auch durch Sendungen wie Monitor sich nichts grundsätzlich ändert, sondern, dass es wie beim Doping immer nur um den kleinen Vorsprung geht, zwischen dem Vergehen Begehen und dem Ertappen. Da die Politiker keinerlei Risiko haben, weil sie nämlich hinterher entweder all zu gute, vom Bürger finanzierte Weiterführung der Bezüge haben oder wenn das nicht klappt einen Aufsichtsratsvorsitz oder andere wirtschaftliche Verwendung der "Connections" und wenn es in den USA ist, zu erhalten.
Sie fallen immer weich, je bessere Connection zuvor umso mehr.
Das konnte man auch beim Neujahrsempfang gut beobachten, wo die meiste Unterstützung und wo die "freundschaftlichsten" Kontakte sind, Die Amerikanisierung der deutschen Politik schreitet weiter voran und damit der moralische Verfall der ganzen "Zivilisation".
Da fragt man sich schon; für wen ist die Demokratie eigentlich wirklich von Vorteil. Zumal wenn die Presse fast ganz in "privater Hand" ist. Das wirkt doch eher wieder wie die bekannte Mogelpackung.
Ich fühle mich von all der Heuchelei vera......
Lisa am 11.01.12 12:06
Müsste ich ihm ein Zeugnis schreiben, dann enthielte es die Bemerkungen:
Er bemühte sich immer, die Gesetze einzuhalten und die Wahrheit zu sagen, wenn man ihn gefragt hat. Er war dabei oft peinlich genau.
F.W.Pohl am 11.01.12 17:31
Wulff will nicht "beim ersten kleinen Sturm umfallen" hatte er sinngemäß gesagt. Wahrscheinlich wollte er aus Guttenbergs Affäre lernen. Diese ganzen "Internet-Futzis", die sich aufregen, haben KTG schließlich zu Fall gebracht. Die nimmt Wulff nicht ernst. Wie bei KTG sind diese Internetfutzis aber durchschnittlich besser informiert als die Gesamtbevölkerung. Daher auch die Diskrepanz zwischen den Umfragen (Internet/repräsentativ). Auch bei KTG hat es lange gedauert bis sein (repräsentativer) Rückhalt auf wenige Prozent gebröckelt ist.
Mich nervt diese ganze Diskussion. Aber schuld an dieser Diskussion sind nicht die Diskutierenden, sondern Wulff! Niemand wollte wirklich, dass er sich NUR "erklärt". Denn wenn er sich erklärt, hätte er auch zurücktreten müssen. Deshalb waren auch viele enttäuscht nach dem Interview und die Meldung "er tritt NICHT zurück" ging durch die Runde.
Wulff sagt, er wolle Freunde haben. Schön. Kann er. Aber für Politiker gelten sehr wohl andere Maßstäbe als für die Bevölkerung. Leute, die sagen "er hat genau dasselbe Recht, Freunde zu haben, wie jeder andere" vergessen, dass Wulff MACHT hat. Nicht viel. Aber die Macht des Wortes (als Ministerpräsident andere Macht)! Und das ist ca. 1 Mio mal mehr Macht als der Durchschnittsbürger hat! Ich würde für diese Macht nicht jährlich 200.000 Euro kasieren, sondern dafür ZAHLEN! Mit dieser Macht kann man eben nicht unbefangen sich von "Freunden" einladen lassen. Selbst wenn er objektiv bleiben wollte, kein Mensch ist dagegen gefeit, Gönnern freundlicher gegenüberzustehen. Das ist ein psychologisches Prinzip, was UNABHÄNGIGKEIT verhindert. Ist diese Unabhängigkeit auch nur angekratzt, MUSS man vom Verdacht der Korruption ausgehen. Was glaubt er, wozu es Gesetze gibt, die gewisse Geschenke verbieten? Weil der Staat einem die Freunde wegnehmen will??? Wenn er den Hintergrund nicht versteht, warum das verboten ist, ist er in diesem Amt fehl am Platze. Als ehem. Antwalt versteht er es jedoch! Also ist es vorsätzlich, bewusst. Aber er glaubt tatsächlich, für ihn gelten andere Maßstäbe. Obwohl er häufig wie der Traum-Schwiegersohn wirkt (Sprachstil, Aussehen), sind seine eigentlichen WORTE von Überheblichkeit geprägt.
Manche sagen, er könne das Amt gar nicht beschädigen, weil er zu unbedeutend sei. Aber ich frage: wer kann jetzt noch voller ungetrübtem (!) Stolz dieses Amt übernehmen? Er hat das Amt nicht zerstört, aber beschädigt! Und er schlägt weiter mit dem Vorschlaghammer drauf ein (dieses Amt ist so sensibel, dass dieses Bild doch passend ist)....mit jedem peinlichen Tag mehr, mit jedem Schweigen mehr....
Merkel würde durch einen guten (neuen) BP mit Sicherheit an Ansehen gewinnen. Schlimmer kanns ja auch kaum noch kommen. Das ist das einzig positive am Festkleben von Wulff - dass sich die Leute bei der nächsten Wahl daran erinnern werden.
Frank Enstein am 11.01.12 18:29
Die Frage der Präsidentenwahl sollte mal etwas weiter gefasst werden, es gibt ja nicht nur die Frage, ob das Volk wählt oder die Bundesversammlung, sondern man könnte doch erst mal überlegen, wer kann dafür überhaupt erst einmal Vorschläge machen, zum Beispiel nicht nur die Parteien, sondern wie in den USA eine Wahl des Volkes oder deren Wahlmänner, treffen zunächst eine gewisse Vorauswahl oder dass die Bundesversammlung anders zusammengestellt wird, dass weniger Parteien, weniger Prommis jedweder Richtung und mehr Anteile von andern Berufsständen, sozialen Organisationen oder eine sehr viel größere Zahl von "normalen" Bürger dabei ist ( das sollte man auch mal transparent machen, wie die eigentlich ausgewählt wird). Vielleicht gäbe es auch noch andere Formen, das etwas besser zu organisieren, da müßte man doch nicht immer nur diese einfältige Polarisierung, ob das Volk besser als die Bundesversammlung ist machen, und dann noch mit der Frage, ob dann das Amt aufgewertet werden muss, wiederum jede weitere Debatte im Keim zu ersticken.
Hier sollte mit viel mehr Ernst debattiert werden und der Wille zu mehr Beteiligung und Einflussnahme respektiert werden.
Lisa am 11.01.12 19:47
Wulf zeigt, wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Ein Oportunist, klarer könnte man das nicht zum Ausdruck bringen.
Joe Smith am 11.01.12 22:38
Frank Enstein am 11.01.12 18:29
sehr guter Kommentar, möchte noch ergänzen, dass, wenn man bedenkt, wie er bei Kohl, Rau und anderen geurteilt hat,(siehe auch Beckmann vom 15.12.2011 ), dann muss man ihn zusätzlich noch der absoluten Heuchelei bezichtigen und davon ausgehen, dass er nicht nur hier nicht die volle Wahrheit gesagt hat, sondern, dass er alles, was er vorher hehrem und moralischen Anspruch verlauten ließ, auch in Bezug auf andere, reine Taktik war, um sich selbst zu profilieren und sich ein eigenes "Saubermannimage" zu verpassen, wohl wissend, das dem gar nicht so ist und er es auch nicht wirklich leben kann und will. Deshalb zeigt er jetzt auch weder wahre Einsicht noch Reue, er versucht mit Finten den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um sein Saubermannimage, das seine einzige Präsidentenlegitimation bisher war, mit Händen und Klauen zu verteidigen, dabei ist es ihm auch egal, ob das Amt dadurch beschädigt wird, er will nicht "klein beigeben", da muss man G. noch mehr Anstand attestieren, und wenn er meint, wir hätten das in einem Jahr vergessen, dann kann man nur noch von Realitätsverlust reden, den er wohl seit langem immer mehr hat. Der sogenannte Andenpakt ist wohl manchem zu Kopfe gestiegen und Wulff sollte wohl im Präsidentenamt schließendlich sattisfacted kaltgestellt werden, aber auch dafür ist das Präsidentenamt nicht geeignet, und wurde schon dadurch beschädigt.
Was mich aber ärgert, ist, dass der vormalige mafiose Hannoverberlusc.
so davon kam und jetzt auch noch über die glorreiche Idee, dass das über eine "Hannoverdynastie" fortgesetzt werden kann und das als "Schröpfen" weiterso gehen kann, dass schlägt dem Fass doch den Boden aus. Da kann ich nur sagen, wehret den Anfängen sowohl in der SPD als auch in Hannover.
Lisa am 12.01.12 9:33
Viel ist nicht mehr zu retten bei dem von Kanlerins Gnaden installierten Bewohner des Schloss Bellevue, auch wenn er zurück tritt. Dieser jetzt nur vom Unternehmertum und Parteienklüngel noch hochgehaltene Mensch ist für mich kein Bundespräsident und sollte auch deshalb nicht mehr so genannt werden. Ein kleiner Staatsbediensteter wird sofort aus Amt und Würden gejagt und verliert die Pension, wenn er persönliche Vorteile annimmt. Das hat Herr Wulff nicht zu fürchten, denn er bekommt bis zu seinem Ableben 200.000 Euro plus Fahrzeug incl. Fahrer, Bürokosten usw. Der Pattex-Präsident wird wohl so lang im Amt bleiben, bis er allen seinen Sponsoren Satisfaction gegeben hat. Ein Rücktritt wäre ein Schuldeingeständnis des vorsätzlichen Handelns.
Zugvogel am 12.01.12 14:49
Wem nützt das Wulff-Bashing? Wer sitzt am längeren Hebel? Die Medien-Meute, die den Mann bei seiner Kandidatur feierte, obwohl seine Connections bereits bekannt waren. Die ihn heute plötzlich an Maßstäben messen, denen Keiner gerecht werden kann und dann solange alle jemals begangenen Fehler bis zur Staatsaffäre aufbauschen. Oder gewinnt durch Aussitzen bis in die zwölfte Runde der Herausgeforderte. Um ein Zeichen zu setzen, dass doch nicht der Springer-Verlag die höchste Machtinstanz in D ist, sondern er als gewählter Vertreter. Nach dem seine Ex-Freunde von Springer ausgerechnet bei seiner Abwesenheit eine Schmutzkampagne loslassen wollten, hat er logischerweise gekränkt dort angerufen und versucht das abzuwenden. Das ist KEIN Eingriff in die Pressefreiheit, das ist versuchter (stümperhafter) Selbstschutz. Der arme Herr Diekmann war bestimmt voll "eingeschüchtert" nach dem Anruf. Der allerletzte Absatz von Frau Mikich trifft die Situation im Kern. Es gilt zu bedenken, die Verfassung gibt die Aufgaben des BP vor nicht die Medien-Meute. Was soll er denn auch machen, äußert er sich nicht, gilt er als transparenzfeindlich; erläutert er sein Handeln, wird es ihm im Munde rumgedreht. Ausgewogene Berichterstattung Fehlanzeige? Die Republik, also die "öffentliche Sache" ist verkommen zum Kasperletheater - erst wird der Kasper installiert, dann demontiert.
Norman L. am 12.01.12 15:39
Weder gibt es ein "Wulff-Bashing", noch wurde die Kandidatur von "allen" Medien gefeiert, noch sind Connections zur Wirtschaft ein Vorwurf, noch wird er an Masstäben gemessen, die keiner erfüllen kann. Außerdem wird es nicht zur Staatsaffäre aufgebauscht, noch besteht der Machtkampf zwischen Springer und Wulff, wer die Macht im Staat hat, sondern durch wiederholtes Auffallen von unagemessenem Verhalten, hat er die "Meute" selber auf die Fährte gelockt und sich dann noch durch zwielichtige Antworten in den Verdacht gebracht eventuell in den Genuss einer unerlaubten Vorteilsnahme gelangt zu sein. Das Kasperltheater lag ganz auf seiner Seite und nachdem er sowohl bei Rau, Kohl und Glogowsky mit harschen moralischen Urteilen aufgewartet hat, darf er sich nicht weinerlich beklagen, dass er ins Visier der Presse geraten ist, wenn er wiederholt auffällt durch unangemessenes Inanspruchnehmen von Flügen, Villen, Bediensteten und wohl auch einem enormen Kredit. Sehen Sie sich mal Beckmann vom 15. 12. 2011 und Lanz von dieser Woche an, da können Sie auch die Äußerungen von nicht Oppositionellen sehen, die wirklich beredt sind. Solche Verniedlichungen sind denen des Herrn Wulff nicht unähnlich, dadurch wird die Sache aber auch nicht glaubwürdiger. Man sollte aus dem Kasperltheater nicht noch eine Schmierenkomödie machen.
Lisa am 12.01.12 17:01
Die Bundeskanzlerin hat doch richtig taktiert: Provinzpolitiker wie Wulff zum Präsidenten zu machen, mit begrenzter Befugnis. Wulff an den Schalthebeln der Macht in Berlin wäre wohl der Supergau geworden.
F.C. am 12.01.12 20:57
Danke, Frau Mikich, für Ihren Kommentar. Glauben Sie wirklich, was Sie da schreiben? Dass ein Bundespräsident von Merkels Gnaden etwas anderes als überflüssig, grenzwertig und zwielichtig sein kann - immer (aus Geldgier) mit einem halben Bein im Zuchthaus? Wenn Wulff fällt, folgt gleich die nächste Marionette mit einer zunächst weißen Weste und einer zunächst unbekannten Skandal-Vergangenheit. Die heutige Sendung erspare ich mir. Der ganze Wulff- und Bundespräsidenten-Rummel ist einfach zu erbärmlich. LG
Claudius Arzt am 12.01.12 21:13
Alle reden von Wulff, ich nicht! Genauer gesagt, mir sind die angeblichen Verfehlungen von Wulff egal, weil zu banal. Aber ich bekomme Angst vor der Macht solcher Medien-Kampagnen!
Letztlich wird in irgendwelchen Redaktionen entschieden, ob man jemanden im Amt lässt oder abschießt. Von den seriösen Medien erwarte ich, dass man dieses Theater nicht mitmacht. Man mag auf den hinteren Plätzen der Nachrichten darüber berichten, mehr ist nicht sinnvoll.
Mit dem jetzigen Spektakel hilft man einem durch und durch unseriösen Sensations-Journalismus. Woher kommt plötzlich diese breite Sympathie für die BILD-Zeitung, ausgerechnet für die BILD-Zeitung???
Ich hoffe sehr, dass Wulff bleibt. Nein, ich habe keine besonderen Sympathien für Wulff. Aber ein solches "Niederschreiben", das seltsamerweise auch die seriösen Medien mitreißt, darf keinen Erfolg haben!
Bertram in Mainz am 12.01.12 22:01
grandios, wie verfilzt Filz ist....
wulff und weg!
man kann es nicht mehr hören
Sepp am 12.01.12 22:03
Peinlich, erinnert mich an die Nazi-Zeit: Meinungen gleichgeschaltet, Zielpersonen müssen vernichtet werden.
Walter Weikert am 12.01.12 22:06
Wahrscheinlich macht Wulff das was fast alle deutsche Politiker machen, die in solchen Positionen sind! Allerdings ist der Wulff dabei ein ziemlicher Trottel! :)
Martin Nöh am 12.01.12 22:11
Verachtung
Die Verachtung sucht ihre Grenzen,
es fehlen Moral und Wert.
Die Sattheit führt zum Kotzen
und ist keine Träne wert.
Die auf der Fontäne sitzen
woll’n keine Spiegel seh’n.
Und die da unten hoffen,
sie ersticken zu seh’n.
Heidi am 12.01.12 22:14
der mit dem Wulff tanzt...
wieso wurde ein ach sooo erfolgreicher Unternehmer,vom Land Niedersachsen überhaupt so großzügig subventioniert?
Villa,Nobel Restaurant...etc.
Wulff hält es wie sein Busenkumpel Maschmeyer beim Rosen züchten "...jeh mehr das stinkt..."....um so grösser die Sause...
Matthias Ashauer am 12.01.12 22:16
Ich fand in dem Monitor-Bericht einen Umstand sehr bedenklich: Wenn eine Bank unserem Bundespräsidenten, der ja ein sehr verlässliches Einkommen hat, bessere Konditionen gibt, als jedem anderen Bürger, halte ich das aus Sicht der Bank durchaus verständlich. Deshalb eine 60% Finanzierung des Bundespräsidenten mit der von Otto-Normalverbraucher zu vergleichen, halte für populistisch.Die sogenannten Finanzgutachter hätten diesen Umstand auch bewerten sollen. Das ist kein guter jornalistischer Stile Montior.Tut mir leid für die Sendung.
Volker Ricker am 12.01.12 22:17
Wulff ist doch der beste Repräsentant dieser Gesellschaft. Die gesellschaftliche Oberschicht ist doch sowas von miteinander verflochten (verfilzt), dagegen sind die Griechen die reinsten Weisenknaben. In diesen Sphären steckt man sich die Taschen immer noch voller u. auf der anderen Seite wächst die Armut.
Leider geht den Deutschen das südländische Temprament ab, sonst würde hier die Luft brennen.
Übrigens gilt diese Verflechtung auch für einen grossen Teil der Medien. Daher versucht auch der Normalbürger zu raffen was er kann, er sieht es nicht anders bei den "Vorbildern" u. so wird sich die Gesellschaft weiter verrohen. Deutschland ist ein Land der Einzelkämpfer nur dadurch hat es hier noch nicht gekracht. Es fehlt jemand der dieses Potential bündelt.
Bezüglich Wulff vermute ich, dass hauptsächlich seine Frau auf das Amt besteht. Sie ist dominant u. repräsentationssüchtig.
nobby am 12.01.12 22:18
Es gibt bei dieser korrupten Politikerbande -auch die, die innerhalb des Politikbetriebes gegen das Betreiben der Interessen der Kapitaleigner nichts substanzielles unternehmen, gehören dazu- nichts mehr Verwunderliches, es sei denn, man glaube ähnlich wie bei Zitronenfaltern, dass Volksvertreter das Volk vertreten würden.
Werner am 12.01.12 22:20
vorteilsnahme, filz und intransparenz fördert demokratieverdrossenheit. der österreichische kabarettist roland düringer bringt die stimmung vieler zur sprache: die stimme behalten, damit wir schreien können! http://www.youtube.com/watch?v=akQqj1Yi_uc
Lothar am 12.01.12 22:29
Super vom Monitorteam berichtet !
aber leider ...mir ist schlecht(gelinde ausgedrückt)
von soviel Lüge und Schleim in Bezug auf Wulff und
"Freunde"
Wo soll hier Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Politik und Wirtschaft entstehen bzw.zurück gewonnen werden ?Bei allen Umfragen die geführt wurden,hat man hier auch
Verkäuferinnen,Maurer,Elektriker,Kraftfahrer usw.gefragt ? Die Millionen werden letztendlich durch den Steuerzahler gezahlt!
Für mich ist es eine Wertefrage !!!
Der Mann soll gehen,verarmen wird er ja eh nicht.
Besser aufrecht sterben , als kniend leben.
Man bin ick grad sauer
Frank am 12.01.2012
Frank Kaufmann am 12.01.12 22:32
Da sich unsere sogenannten Volksvertreter bei der Entgegennahme von Vorteilen jeglicher Art anscheinend völlig einig sind, bin ich froh und dankbar, dass wir das Regulativ Freie Presse haben. Ich bedanke mich beim Monitor Team und wünsche ihm viel Schaffenskraft weiterhin.
Heinz Neumann am 12.01.12 22:32
Ich weis nicht was Ihr woll, Moral kann sich kein Politiker und kein Journalist mehr erlauben. Die eien brauchen Wählerstimmen die anderen Auflage. Vieles was heute hochgepusht wird war früher bekannt aber es wurde verschwiegen. Ich behaupte mal beide , die Medien wie auch Herr Wulff haben dem Ansehen der Bundesrepublik nachhaltig geschadet der alte spruch von Mördern Dieben Sittenstrolchen könnte ohne weiteres erweitert werden. Aber im Ernst kann mir hier auf Anhieb einen Politiker nennen der keien Dreck am stecken hat?
Und bevor das Kürzel BRD als Abkürzung für Bananenrepublik Deutschland missbraucht wird sollte Herr Wolff zurücktreten und die Chefankläger der Parteien und der Medien sich auch mal an die eigene Nase fassen ob das was Sie hier veranstallten richtig ist.
Klaus Kopetzki am 12.01.12 22:40
Nach diesen Ali-Aufdeckungen erscheinen nun auch noch Wulffs Bemühungen um mehr Integration im Lande unter einem anderen Licht.
Hat dieser Bundespräsident denn gar keine Schamgrenze?
Kann so ein Charakter überhaupt Einsicht zum Amtsverzicht haben?
Was würde der Rücktritt für Wulff persönlich bedeuten (und darum geht offensichtlich in erster Linie)?
Was würden seine "Freunde" von ihm halten (oder hätte er keine mehr?
Und - last but not least - was würde wohl seine Frau machen?
Miss am 12.01.12 22:46
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Interesse verfolge ich die Äußerungen von und über Herrn Wulff.
Ich bin eine Bürgerin und ich möchte mich selbst, wie von ihm versprochen, informieren. Das verweigert er.
Was man versprochen hat, muss man auch halten, ansonsten glaubt einem keiner mehr. Dieser simple Spruch traf früher zu und hat heute auch noch Gültigkeit in allen Generationen.
Frau Merkel und auch andere Politiker, Herr Wulff sowieso, unterschätzen m.E. die Brisanz der Lage. Wenn man aufmerksam die letzten Monate verfolgt, macht sich neben einer schon immer auch vorhandenen Politikverdrossenheit in Deutschland (wir sind nur "kleine Leute"), ein großer Unmut und Ärger in den Menschen breit. Dass nun auch die Vorbildfunktion (BP Amt) für einen selbst und für Kinder und nachfolgende Generation so durch Herrn Wulff beschädigt wird, ist "ein Tropfen der das Fass zum Überlaufen" bringen wird.
Ich nenne an Unzufriedenheiten: 55 Milliarden die einfach so wieder auftauchen und ohne rechtliche Konsequenzen bleiben; die Rente mit 67 die unrealistisch ist für viele, sodas jetzt gerechnet wird, mit welchen Abschlägen man auskommen muss und welchen 400,- Euro Job man denn annehmen kann; Millionen Ausgaben die nicht notwendig wären, etc.
Politiker sollten nicht unterschätzen, dass durch soziale Netzwerke Menschen sich in Kürze organisieren können und sich um ein viele mehr austauschen. Wulff ist bei youtube zu finden wie kein andere - und es ist einerseits lustig und witzig anzusehen, aber der Kern dieser Form der Auseinandersetzung ist m.E. eine tiefe Enttäuschung und daraus resultierende Verachtung.
Die nächsten Wahlen werden zeigen, dass die Bürger und Bürgerinnen ein gutes Gedächtnis haben - und sie werden mit dem reagieren, was sie können, nämlich die Politiker nicht wählen, die es in ihren Augen nicht wert sind.
Mit freundlichen Grüßen
R. G. Scherer
R.G. Scherer am 12.01.12 22:52
Bei uns in Kroatien nennt man die verdeckten Zahlungen an Wulff Korruption; oder vielleicht nur, weil wir nicht schon längst EU-Mitglied sind.
Ante Suma am 12.01.12 22:52
Man kann das müßige Detailgeplänkel einfach mal weglassen, und zusammenfassend untersuchen, ob Herr Wulff sich bei seinen Taten und
Erklärungen intelligent oder unintelligent, geschickt oder ungeschickt, dem Volks-Souverän gegenüber loyal oder unloyal verhalten hat. Dabei muß man feststellen, dass ein seiner Position und seiner Entlohnung entsprechendes intelligentes und geschicktes Handeln in Zukunft
ebenso wenig zu erwarten ist, wie jetzt. Das wird immer so weiter gehen. Es wird das nächste Problem geben, und das nächste, und so fort. Unablässig. Und natürlich die zugehörigen überflüssigen Diskussionen.
- Menschen ändern sich nicht! -
Wenn er also im Amt bliebe, wäre er deshalb ja nicht plötzlich seriöser. Er bleibt so doppelzüngig, wie jetzt. Aus welchem Himmel sollte denn eine Besserung herabfallen? Er ist nicht geradlinig. Das hat er ausführlich öffentlich demonstriert. Freiwillig. Ohne darum gebeten zu werden. Hat irgend jemand das etwa nicht gesehen?
Dazu kommt noch der Einfluß der Frauen Bettina und Merkel. Beide sind mächtiger als er. Er unterliegt diesen Einflüssen. Und denen seiner Rechtsanwälte auch noch!
Eine Katastrophe! Oder ein Kasperletheater?
Wulff weg am 12.01.12 22:55
Warum regen denn wir uns so auf? Wulff ist doch nur die Spitze des Eisberges. So funktionierts doch bis in die kleinste "Dorfregierung".In einem Land, wo wir von mächtigen Lobbyverbänden gelenkt werden, die nur darauf gieren massive Subventionen abzugreifen, denn das ist die goldene Kuh, die es zu melken gilt, mit den größten Gewinnen. Das üble ist eigentlich, daß wir für dumm verkauft werden. Das ist genauso, wenn wir glauben würden Spitzensport ist dopingfrei oder im Profisport geht es immer seriös und nach dem olympischen Gedanken zu.
Wir können nichts anderes erwarten,denn es fehlt der Politik jegliche Moral, was der Ausgangspunkt für jede Form der Politik wäre! (nach V. Havel)
Doktor Paul
doktor.paul am 12.01.12 22:56
3 Buchstaben: WEG
Dr. J. Schmidt am 12.01.12 22:58
Ist schon interessant worüber man sich in Deutschland so den Kopf zerbricht (komme aus Südtirol :-), dem Nordlicht des Schuldenstiefels Italien. Mich stört an der ganzen Debatte etwas der Realitätsverlust. Politik und Wirtschaft lassen sich nun mal nicht trennen und es ist absurd zu denken, dass die Wirtschaft für die "Sponsoring-Gelder" nur ein mündliches Dankeschön haben will. Im Prinzip ist es doch umgekehrt. Die Wirtschaft entscheidet und die Politik hat sich danach zu richten (ob SPD oder CDU) ist doch vollkommen das selbe.
Aufgabe der Politik ist es im Endeffekt doch nur noch, die Forderungen so zu verpacken, dass es "sozial und gerecht" wirkt.
Gleichermaßen muss man private Dinge von beruflichen trennen und das Pferd im Stall lassen. Herr Wulff hat keine öffentlichen Gelder veruntreut (sofern man davon ausgeht, dass er die Gelder an Herrn Fard nicht selbst genehmigt hat - sondern das jeweilige Amt) und somit dem "Land" keinen Schaden zugefügt.
Der Schaden entsteht jetzt, indem Regierung und Opposition zu endlosen Debatten eingeladen werden (frag mich wer deren Honorar bezahlt), statt sie Ihre eigentliche Arbeit tun zu lassen.
Also kommt wieder runter, liebe Deutschen und kümmert Euch um wichtigere Dinge, als um einen Kredit der nicht mal zinslos war.
Lorin am 12.01.12 23:05
Er ist einfach unglaubwürdig geworden! Aber keine Seltenheit unter den Politikern. Wir ( Bürger von Deutschland) dürfen keinen Bundespräsidenten wählen. Sind wir noch eine Demokratie?
Hildegard.Domres am 12.01.12 23:18
Herr Wulff hat keine strafbare Handlung begangen. Herrn Wulff wird keine Korruption vorgeworfen. Herrn Wulff werden keine Fehler in der Ausübung seines Amtes als Bundespräsident vorgeworfen. Alle Tatsachen, die der Öffentlichkeit jetzt in kleinen Dosen durch die Medien bekannt gemacht werden, waren doch schon vor der Bundespräsidentenwahlden Medien bekannt. Bleibt der Vorwurf der mangelnden Vorbildfunktion. Brauchen die Deutschen denn schon wieder einen Übervater ? Wenn der erste Mann im Staate keine erstklassige Bonität für ein Bankdarlehen darstellt, wer dann ? Wenn NÄhe eines Polikers zu Unternehmern schon per se anrüchig ist, was macht dann ein Poliker der aus einer Unternehmerfamilie stammt ? Warum wird in den Medien so einseitig berichtet ? Man muß kein Fan von Herrn Wulff sein, um sich diese Fragen zu stellen.
Inga Schön am 12.01.12 23:18
Schon allein die Behauptung von Herrn Wulff,dass sein Darlehen ein ganz normales Bankdarlehen ist,welches jeder Bürger mit der gleichen Bonität auch bekommt,zeigt seinen völligen Realitätsverlust.Aber vielleicht waren ihm die damals marktüblichen Bankkonditionen auch nicht bekannt...Die Nähe zwischen Politik und Wirtschaft war auch früher schon vorhanden, nur galt da das Motto "Leben und leben lassen".Nur in der heutigen Zeit der gesellschaftlichen Spaltung in arm und reich achten wir und die Medien sicher sensibler auf die "Mitnahmementalität" unserer Politiker und deren angebliche Wertevorstellungen.Vielleicht sollte Herr Wulff einfach den Job wechseln,er könnte gemeinsam mit seiner Frau "Wetten Dass" moderieren.Die "netten Freunde" nehmen bestimmt auf der Couch gern Platz, um irgendwelche Belanglosigkeiten und von sich zu geben.Die Glamour-Welt paßt einfach mehr zu Fa. Wulff ...
Andreas A. am 13.01.12 0:42
BRD = Bimbesrepublik Deutschland!
Armes Deutschland, einst das Land der Dichter und Denker (leider auch der Richter und Henker), was ist bloß aus dir geworden!
Doch leider ist es in den meisten anderen Ländern dieser Welt auch nicht besser, sondern eher schlechter. Das liegt aber daran, daß die gesamte Menschheit verkommen, der Gier und Dummheit verfallen ist, und sich von Kriminellen „regieren“ läßt, die sie in den Untergang führen. Denn der Kapitalismus in seiner reinsten Form ist lediglich nichts anderes als „legalisierte Kriminalität“ gegen das eigene Volk, das ausgeplündert und versklavt wird und dabei zunehmend verarmt.
Unsere „Globale Marktwirtschaft“ wird von Mafiabanden beherrscht und „regiert“, weil Politiker und Regierungen käuflich sind.
Was nützen dieser Menschheit Laotses Weisheiten? Sie haben die selbe Wirkung wie Perlen vor die Säue werfen.
Diese Erkenntnis vor Augen weckt in mir bestenfalls eine tiefe Todessehnsucht, nichts wie weg aus diesem Alptraum, dieser Hölle.
Joe der Taoist am 13.01.12 1:30
Es gab den großen Richard von Weizäcker. Aber es gab auch den, nach meiner Überzeugung, noch größeren Gustav Heinemann. Zitat aus seiner Antrittsrede: "Überall müssen sich Autorität und Tradition die Frage nach der Rechtfertigung gefallen lassen […]". Wenn diese Aussage zutrifft, dann muss sich Herr Wulff die Frage nach der Rechtfertigung seiner Autorität gefallen lassen. Hat er bisher nach den moralischen Maßstäben gehandelt, die er selbst aufgestellt hat? Herr Heinemann ist seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden!
bodowagner am 13.01.12 1:41
...was gemauschelt und verschleiert wird. Zum Glück werden diese Methoden von der Öffentlichkeit nicht mehr einfach hingenommen. Es geht eigenlich gar nicht mehr um die Affäre Wulff (davor Guttenberg, das Ehrenwort des Altkanzlers Kohl...). Der Monito-Beitrag zeigt, wie Abhängigkeien entstehen und entstanden sind, durchweg in der Politik. Vergessen... Dank des Initiative der BK, die den BP unbedingt durchsetzen wollte und durchgesetzt hat, haben Medien und Bürger sich jetzt mit der `Affäre Wulff` auseinander zu setzen. Wer sich raus hält, die Initiatorin, mir legitmen Agrumenten. Sachlich begründet, mir der Autonomie des Amtes des Herrn Wulff. Nach Herrn Köhler ist es der zweite Mann, der unserer BK auf die Füße fällt. Der (berlinische) Volksmund sagt: so wat kommt von sowat.
Aus meiner Beobachtung gibt es nicht nur eine 'Affäre Wulff´. In der Politik, in den Parteien ist es zwingend notwendig wieder einmal die Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Die Bürger dieses Landes finanzieren das Einkommen der Politiker mit ihren Stuergeldern. Die Menschen unseres Landes sollten den Regierende noch kritischer àuf die Finger schauen´. Sie schalten und walten an den Bedürfnissen derer, die sie gewählt haben, vorbei.
Für eine christliche Partei gibt es 10 Regeln an der sie sich ausrichten kann, die 10 Gebote.
Analena am 13.01.12 2:07
Eigentlich kann ich nur noch aufrufen
nächste Wahlen einfach ignorieren
und endlich unser Demonstrationsrecht wahrnehmen.
Vielleicht, aber nur vielleicht, kapieren unsere Politiker dann endlich, es ist nicht 5 vor 12, es ist 12.
Zu Herrn Wulff kann ich nur noch eins sagen WEG
C.Scheurich am 13.01.12 7:20
Das Beste seit Wochen: Kölner-Stadt-Anzeiger vom 12.01.2012, Seite 4, Beitrag von Joachim Frank:
"In der Dampfsauna"
Allmählich erkennen die Medien in der Affäre Wulff auch Überhitzung und Doppelmoral in der eigenen Zunft
Merkwürden am 13.01.12 10:28
da sind sie unterwegs im netz und als Leserbriefschreiber:
diese Schnäppchenjäger und geiz-ist-geil-Aktivisten. Diese "Günstiger Kredit..ja und hätte ich doch jeder gemacht...."-Argumentation ist einfach nur zum übel werden. Der "arme" Herr Wulff, der ua. mit seinem "lieben" Ali Fard ,mutmaßlichen Konkursbetrüger, grillt und gleichzeitig dafür sorgte, daß dieser saubere Unternehmer auch noch mit 10 Mio Subventionen aus der nds-Staatskasse gesponsert wurde.
Der asoziale Egoismus,Vorteilsnahme als Lebensinhalt und, die "Hauptsache mir gehts gut-laß die anderen verrecken"-Mentalität ist eine zunehmende Plage in unserer Gesellschaft. Wulff ist nur die Spitze des Eisberges. Bei den Umfragewerten pro Wulff ist zu beachten, wer da u.a. "alles nicht so schlimm" findet: Mietnomaden, Internetabzocker, AWD-Finanzberater und die ganze Meute, die gern ihre Mitmenschen übers Ohr haut.
Klaus Rode am 13.01.12 11:41
Zu jung, zu wenig Lebenserfahrung und Abgeklärtheit, um dieses Amt ausüben zu können. Die Glaubwürdigkeit DIESES BP ist bereits unwiederbringlich auf der Strecke geblieben - und dieser Mann soll nun die Bundesrepublik nach außen vertreten.
Ich kaufe nicht in einem Laden, wenn in der Auslage Gammelware liegt.
Ekkehard am 13.01.12 12:14
Allen Wutbürgern empfehle ich einen Blick auf die Internetseite. Pressekonditionen.de mit über 1300 vergünstigten Angeboten für Journalisten. U.a. Zinssonderkontingente für Baufinanzierungen, bis zu 0,80 Prozent nom. unter dem Standardzinssatz für Baufinanzierungen.
Weiter gegen das Vergessen ein Ausschnitt aus dem Focus aus dem Jahr 2000 zur Affäre Rau „Ewiges Nachinformieren, Verklausulieren und Drumherumsalbadern nähren bislang den Verdacht, Rau wolle – quasi als Johannes der Täuscher – die Affäre wegpredigen. Auf dieses Wunder muss der gottesfürchtige Mann im Schloss Bellevue noch ein wenig warten. Denn Rau nutzte den Jetservice der WestLB einfach zu oft – auch und gerade, um Parteitermine wahrzunehmen. Die VIP-Flüge zu den SPD-Terminen, die von den Genossen hätten bezahlt werden müssen, standen zunächst fest und wurden dann mit Begegnungen dienstlichen Charakters „verknüpft“. Zu vier ausgewählten Flügen von Rau auf Kosten der WestLB antworteten dessen Anwälte dreimal verschieden. Die Wahrheit käme mit weniger Worten aus.“ Die Landesbank hatte 1996 außerdem seine Geburtstagsfeier Rau´s mit 150 000 Mark (rund 75 000 Euro) unterstützt.Herr Wulff hatte also ein gutes Vorbild.
waffenschmidt am 13.01.12 12:27
Zu jung, zu wenig Abgeklärtheit und zu wenig Lebenserfahrung, um dieses Amt Erfolgreich ausüben zu können, zumal die Glaubwürdigkeit des Herrn Wulff unwiederbringlich dahin ist, da kann er jetzt und künftig sagen, was er will. Er hat sich - ob das nun wollte oder nicht - in einem Geflecht aus Halbwahrheiten verfangen. Ich denke, da wird noch mehr unrühmliches aus seinem Politikerleben auftauchen; er kann einem schon fast Leid tun. aber von Nichts kommt nichts, er hat an Allem aktiv mitgewirkt und als erfahrener Jurist muss er die Risiken auch gekannt haben. Tja, und dieser Mann präsentiert und das Land nach außen, wir sind schon sehr weit gekommen, mit unserer politischen "Elite".
Ekkehard am 13.01.12 12:47
Politiker sind Berufslügner,müßten deshalb in Sicherheitsverwahrung,da Wiederhohlungs Täter....
2013 sind doch Wahlen- CDU CSU FDP keine stimme geben...
piehler am 13.01.12 13:51
Bei Maybrit Illner wurde durch Herrn Klaus Kocks die Frage aufgeworfen:
War es überhaupt ein Kredit zum Hauskauf oder war es ein "Geschenk" von "guten Freunden".Das ist keine Behauptung aber die Umstände versteht doch keiner! Die Umstände der Abwicklung sprächen dafür....!
Anders ausgedrückt: Wie kann ich eine "SCHENKUNG" verschleiern oder besser "gestalten"?..Die Anleitung dazu....:
Privatdarlehn der Ehefrau, Zahlung durch annonymen Bundesbankscheck, keine Absicherung, Ablösung des Privatdarlehns durch Billigstkredit der Bank in BW (zu Interbankenkonditionen),an wen wurde die Kreditsumme ausgezahlt, an die ehemalige Darlehnsgeberin oder vertrauensvoll an Herrn Wulf...zur Weiterleitung..,wieder per anonymen Scheck.,warum überstürzte Umwandlung des Billigkredites..er könnte doch auch weiterlaufen.....,warum keine Transparenz zu diesen Fragen und Überreaktion (Erpressungsversuch) der Presse ...usw.....???
Peter Guesch am 13.01.12 14:34
Die beste MONITOR Sendung des Jahres, vielen Dank dafür. Herr Wulff muss weg, er und seine Frau haben keinen Anstand und ist geldgierig.
Sarah Glanz am 13.01.12 14:43
Und das im 300 Jahr Friedrich " WERTE" wie kann Herr Wulff eine REDE halten??? Diesen Bundespräsident glaubt keiner mehr........
Die 30 Mio. könnte man den Kindern geben die das Geld brauchen um in Kreis der Familie zu sterben.
ARMES DEUTSCHLAND!!!!
Marlies Kade am 13.01.12 21:57
Schau an und erschauere - wenn es darum geht einen Sündenbock für das von uns allen verantwortete System zu suchen und zu hängen, dann kommen sie aus ihren Löchern und die Stimmung steigt. Wenn es aber darum geht eine andere und wirklich menschenwürdige Welt- und Werteordnung im Sinne des Christus und seiner ihm nachfolgenden sozialen / sozialistischen Epigonen zu gestalten, dann wirkt sie wieder logisch und systemrational, die gutbürgerlich-gebildete Suppenkasmentalität im teils brutal-egoisierenden "Individualbewußtsein": "Nein nein nein, ein anderes System und somit ein geistig-heilendes Selbst- und Massenbewußtsein OHNE ... kann es nicht geben"!?
hto am 14.01.12 11:27
ich frage mich, was das für eine scheinheilige "affäre" ist. und zwar von ALLEN beteiligten. (inklusive das monitor-team, muß ich leider sagen, was ich sehr bedaure)
nicht daß ich die sache an sich unterschätze. es ist mir schon kalr, worum es hier geht.
aber die vorwürfe gegen den mann werden immer absurder. daß er kontakte zu unternehmern hatte? auch intensiver? die dann auch mal pleite gegangen sind? wie bitte? ich nehme ganz schlicht an, daß dieser fakt schlicht auf jeden der politiker zutreffen wird, schon sowieso vor dessen amtszeit.
warum wird hier eigentlich nicht die ganze maschmeyer-geschichte aufgerollt? könnte es sein,d aß da zu viele personen mit drin verwickelt wären? warum wird sich an so banalen scheinskandalen aufgehalten wie diesem herrn fard? das ist doch schon absurd.
warum überhaupt wird diese ganze wulff-geschichte so hochgebauscht? es scheint, als habe man hier und in europa und der welt keine anderen probleme. aber die haben wir. und zwar MEHR als massiv!!!! hier steht nicht weniger als ALLES auf dem spiel.
und monitor hält sich mit solchen scheinkämpfen auf und führt die leute ebenso an der nase herum wie alle anderen medien auch.
es wird viel über konzertierte medienaktionen geredet, die das volk verdummen sollen. es wäre traurig, wenn monitor sich daran mitbeteiligte. ich wünsche mir wirklich brisante berichte. und zwar über ECHTE probleme. ich wünsche mir echten joiurnalismus. keinen schein- und skandal-journalismus. schon gar nicht von monitor.
anja am 14.01.12 19:34
st getäuschten Öffentlichkeit und dann bei Herrn Wulff.
Und dann berichten sie wahrheitsgemäß, dass die Förderung der Fard-Brüder mit Subventionen im Jahre 1996 unter einem MP Schröder begann, sich über 2 weitere SPD-MP fortsetzte und der erste MP, mit dem einer der Fard-Brüder auf Reise war, Sigmar Gabriel heißt.
Aber das werden Sie nicht tun, denn das passt nichts ins Bild vom bösen Wulff.
Hermann Summa am 16.01.12 14:24
Allen, die sich über angeblich günstige Kreditkonditionen mokieren, empfehle ich einen Blick in das online-Archiv der "Welt". Im Jahre 2009 schrieben Wirtschaftsredakteure, die anders als die Politkommissare etwas von der Sache verstehen, u.a. folgendes:
"Für die klassische Baufinanzierung mit zehnjähriger Zinsbindung sind momentan im Schnitt gut 4,5 Prozent Zinsen anzusetzen. Doch Banken und Finanzierungsvermittler werben schon mit Baugeld ab 2,0 Prozent - für einen Kredit mit variablen Zinsen. Dieser Zinssatz orientiert sich in der Regel am Drei-Monats-Euribor und wird vierteljährlich neu festgelegt. Euribor ist der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen. Derzeit liegt der Drei-Monats-Euribor bei nur noch 1,3 Prozent."
Zitiert aus: "Baugeld-Angebote schon ab 2,0 Prozent" Die Welt 25. Juni 2009.
Hermann Summa am 16.01.12 14:31
Herr W. versuchte die auf ihn gerichtete Vorwürfen mit dem Hinweis auf das Gleichnis von Jesus und der Ehebrecherin zu beantworten. Unterlag er nicht auch da einer Perspektivenverzerrung? Denn die Ehebrecherin reklamiert ja nichts für sich. Und auf wieviele Leute hat er selber, in ähnlichen Angelegenheiten, unerbittlich, Steine geworfen? Dieser Mann offenbart einen Mangel an Unterscheidungsfähigkeit, dass einem bange werden kann. Aber wussten wir das nicht schon lange? Hat er doch die Kritik an exorbitant hohen Managergehältern als (unzulässige) "Progromstimmung" qualifiziert und an dieser Begrifflichkeit selbst dann noch festgehalten, als der Zentralrat der Juden Einspruch erhob.
Die Neigung zu missbräuchlichem Verhalten ist also nichts Neues.
Elisabeth Braune am 16.01.12 23:21
Er hat seine Unabhängigkeit und damit seine politische Handlungsfähigkeit verloren, so dass deshalb die Niederlegung des politischen Amtes unvermeidlich wird.
( C.Wulff zu Gerhard Glokowski 1999 )
Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann.
( C.Wulff zu Johannes Rau 2000 )
C.Wulff ist Kuratoriumsmitglied von ProChrist, einer EVANGELIKALEN Organisation.
( W.Bush, Chenney, Rumsfeld ähnliches Netzwerk )
Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen !
Diogenes Pyr am 19.01.12 10:56
An Diogenes Pyr: Danke für diese Verweise auf C. Wulffs Bigotterie und auf seine Zugewhörigkeit zu den Evangelikalen. Nur: Wie ist der Bezug zum 2. Gebot zu verstehen?
Elisabeth Braune am 19.01.12 21:11
Bis jetzt fehlt mir quer durch alle Berichterstattungen eine Aufklä
rung darüber, ob es sich bei dem Geerkens-Kredit nicht um SCHWARZGELD handelt. Der anonyme Scheck über eine halbe Million und die neuen Details über Geerkens vom 20.1.deuten aus meiner Sicht da ganz klar drauf hin.
Beim Schecktransfer hätte nach den geltenden bankinternen Vorgaben doch wohl eine Verdachtsanzeige und eine diesbezügliche Klärung erfolgen müssen. Also sollte MONITOR den Hintergrund der Kreditverträge nochmal beleuchten.
chris am 19.01.12 23:05
Der Filz ist viel dichter als viele denken können , in Wahrheit ziehen Personen die politischen und wirtschaftlichen Fäden (mann könnte schon Stricke sagen ) von denen der Normalbürger gar keine Ahnung hat ..siehe den Fall Schlecker , erst ein Blick in die Firmenakten des Schweizer Firmenrgisters und in Wikkipedia lassen erahnen was wirklich läuft ! http://www.facebook.com/#!/wittgensteyn viel Spaß beim stöbern und staunen ..der wfall Wulff ist da Peanuts !
jms am 28.01.12 13:07
Wullf ist schon lange nicht mehr für das Amt geeignet. Er hat bis heute nichts geleistet, was von Bedeutung ist, außer seiner eigenen Vorteile. Er hätte - so was erwarte ich vom Bundespräsidenten - daß er mal in das Geschehen "Rettungsschirm " eingreift, da aber bleibt er stumm und läßt Merkel machen. Hier hätte mal von ihm ein Machtwort kommen müssen. Aber durch seine Unfähigkeiten ist er dazu gar nicht in der Lage, sondern viel zu sehr mit seinen eigenen privaten Problemen beschäftigt. Hans Dampf in allen Gassen und auf möglichst jeder Party.
Reiterfee am 29.01.12 17:23
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MONITOR
Neonazis, rechtsextremer Terror, NPD-Verbot
Ein Thema ist wieder da, die Medien schauen hin. Zu Recht . Ja, es ist eine Schande, es ist unehrenhaft, dass der Staat und seine Institutionen lange Zeit blind auf dem rechten Auge waren, dass die Mehrheitsgesellschaft sich recht wenig für die braune Gefahr interessierte und gerne abgewunken wurde, wenn einige Journalisten einige antirassistischen Initiativen, einige Individuen mit Zivilcourage warnten.
Weitere Verweise zu Neonazis, rechtsextremer Terror, NPD-Verbot
Kommentare zum Eintrag Neonazis, rechtsextremer Terror, NPD-Verbot
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie man von Berichten über rechte Gewalt wegsehen will. Mich interessiert das sehr und kann die Berichterstattung von Monitor in den letzten Jahren nur begrüßen.
Die Neonazis sehen sich selbst ja so wörtlich als Vollstrecker eines "geheimen Volkswillens" - aber wie kommen die auf so etwas? Thilo Sarrazin, die Bild & Co. propagieren diesen angeblichen "Volkswillen". DIESE sind m.E. mitschuld am rechten Terror - und an den unterschwelligen braunen Gedanken in den Köpfen vieler "normaler" Bürger. Wenn ich die tägliche Hetze in der Bild gegenüber Ausländern usw. sehe, wundert mich diese Vorstellung der Nazis überhaupt nicht, wenn sie von einem "Volkswillen" sprechen.
Dr. Frank Enstein am 24.11.11 17:18
Ob jemand 10 Huren ermordet oder 10 Türken: beides ist krank und hat weder mit Politik noch mit Terror zu tun.
Zu Terror gehört, dass man sich dazu bekennt und seine Ziele benennt.
Martin am 24.11.11 17:33
Sehr geehrte Frau Sonia Seymour Mikich und Monitor-Team
War das Thema (Rassismus) denn je verschwunden? - Nein! Nicht wirklich.
Die Bevölkerung wird sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, das man Rassismus NUR eindämmen (containen) kann.
Die Konsequenz, es sollte immer wieder auf rassistoide Tendenzen innerhalb der Gesellschaft hingewiesen werden, ohne dabei selber in die autostererotypische Falle zu tappen.
Im Unterschied zu Frau Mikich denke ich das es zum Rassismus immer zwei gehören, Jene die Sender von rassistoide Gedankenschablonen sind und Jene die eine Gedankenwelt eines Negligée haben.
Ein Ansatz die Leute zum Denken zu bringen - Beispiel:
So so, die Türken sind Schuld an der Krise. Auch in Italien, Frankreich und USA?
Mit freundlichem Gruß
Die Roboter
Stefan Müller am 24.11.11 19:33
"Thilo Sarrazins "Migrations-Bestseller" wurde zum Erfolg auf der Grundlage einer ungeheuerlichen Verachtung von Türken und Muslimen."
Dieser Satz zeigt mir wie wenig objektiv Monitor wirklich ist. Jaja, Fakten sind halt böse "Thesen".
Thanthalas am 24.11.11 19:44
wie oft erleben wir in schulen,betrieben,unis,bahnen,bussen oder einfach nur auf der straße das rassismus normal und inordnung ist um die frage selbst zu beantworten:jeden tag
fazit die geselschaft bietet die grundlage vür solche täter!
wir sollten eigentlich klüger sein als die generation unsere eltern oder großeltern denn sie haben weg gesehen sie haben sachen wie rostock ideologisch zu gelassen nach diesen erschreckenden ereignissen machte man lichterketten aber wie viele haben danach gegen faschismus und neonazis gekämpft?
alles in allem
WIR MÜSSEN DARAUF ACHTEN DAS AUS LICHTERKETTEN KEINE FACKELZÜGE WERDEN
musterman am 24.11.11 22:32
Liebes Monitor Team,
Als erstes muss ich meiner Hoffnung Ausdruck verleihen dass ihr Daten wie Namen und email Adresse ausreichend schützt.
Denn inzwischen dürfte es bekannt sein das man sich in Lebensgefahr begibt sollten Informationen die zu einer Identifizierung führen können in die Hände von Rechtsradikalen geraten.
BITTE BEDENKT DIES.
Zum Thema:
Sollten Waffen die Rechtsradikale mit ausdrücklicher Erlaubnis der Behörden führen für Anschläge benutzt werden, ist meines Erachtens eine Mittäterschaft der Stellen/Personen, die meinen ein ausreichender Grund zum Entzug der Waffenbesitzkarte sei, auch bei bekannten Rechtsradikalen, nicht gegeben in Betracht zu ziehen.
Und der Punkt wo dies relevant wird ist, wenn nicht jetzt, dann, wohl leider, bald gegeben.
Warum der Verfassungsschutz es für nötig hält Führungskräfte der Szene mit Geld auszustatten und auch noch glaubt relevante Erkenntnisse auf diesem Weg zu erlangen bleibt fraglich.
Und auch hier stellt sich die Frage Mittäterschaft.
Ein Geschmack bleibt auch bei der Frage von legalen illegalen bzw. gefälschten Papieren die gefunden wurden, merkwürdig still war es tagelang um diese Frage, es hat den Anschein als hätten die Behörden erfolgreich auf die Medien, somit auch auf ihr Team eingewirkt damit hier drüber nicht groß berichtet wird. man stelle sich vor 13 Jahre im Untergrund mit Papieren vom Staatsschutz
und spätestens jetzt kann ich damit rechnen dank eines Schreiben an ihre Redaktion ins Fadenkreuz des Staatsschutzes geraten zu sein.
rowe am 24.11.11 22:40
Guten Abend, Fr. Mikisch. Wie meine Vorgänger schreiben, kann nicht genug auf diese Problematik hingewiesen werden. Was ich nicht verstehe ist,dass diese Typen ihre Waffen noch behalten dürfen.Haben die ein geeignetes Behältnis dafür? Ich war in einem Schützenverein und hatte einige Kurz- und Langwaffen.
Da ich, auch aus Platzgründen keinen Waffenschrank hatte, mußte ich einiges verkaufen bzw. abgeben. Das meiste wurde verschrottet!!! Da sollte man mal nachforschen. Ich sehe jede Sendung von Euch. Immer sehr interessant. Macht weiter so.
Herzliche Grüße
Heinz Czerny am 24.11.11 22:45
Hallo Frau Mikich,
ich habe weniger das Gefühl das der stille Rassismus weit verbreitet ist, auch wenn der Medienhype von Herrn Sarazzin, versuchte dazu beizutragen.Warum gab man Ihm solch ein Medienforum (sie ausgenommen)? Warum sorgen Steuergelder in Form von V-Männern, dafür das Neonazis Ihre Organisationen erst aufbauen können? Auch spielte, schon von vielen vergessen, der Verfassungsschutz in Solingen 1993 eine dubiose Rolle. Der eingesetzte V-Mann damals, rekrutierte förmlich Jugendliche in seine Kampfsportschule und brachte diese erst mit Nazigrößen in Verbindung. Seltsames Vorgehen eines Inlandsgeheimndiesntes, oder? Zudem ist die Unschuld, von drei der Verurteilten des Brandanschlags, immer noch sehr wahrscheinlich. Ich habe das Gefühl das der braune Sumpf künstlich am Leben gehalten soll.Vielleicht stellt man sich wie schon vor 1933 auf breitere Massenproteste der Bevölerung ein. Der Schoß ist fruchtbar...
Es heißt wachsam und kritisch zu sein. Das Verbot der NPD ist überfällig.
Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne weiterhin einen nritischen Geist..
Mfg
kritischer Solinger am 24.11.11 22:46
Liebe Monitor-Redaktion,
vielleicht etwas utopisch aber mal als Denkanstoß:
Am sog. Totensonntag schwelgen allerorts viele Menschen in nationalistischen und helden-glorifizierenden Inszenierungen. Ich selber habe einen Aufmarsch übelster Sorte in Remagen aus der Nähe erleben dürfen: Ca 300 nationalistisch gesonnenene, schwarz gekleidete Ewig-Gestrige zelebrierten das die Strophen von den Deutschen, schändlich behandelten Super-Soldaten etct.etc. Die Gegenbewegung bestand aus ca. 50 tapferen Bürgern und 900 Polizeibeamten.
Sicher gibt es keine Patentrezepte gegen solche Aufmärsche und vielleicht ist die Abschottung solcher Inszenierungen nicht die schlechteste Strategie. Aber (Utopie) vielleicht können ör Medien die demokratisch gesonnenen Gegenkräfte unterstützen? Z.B. durch Leseveranstaltungen an solchen Orten. (z.B. Ulla Hahn: Unscharfe Bilder oder Wiebke Bruns: Meines Vaters Land oder gar Peter Weiß: Ästhetik des Widerstandes??) ... und damit solche Orte für rechte Aufmärsche blockieren ??
Mir freundlichen Grüßen
W. Utsch
Wolfgang Utsch am 24.11.11 23:12
Was ist denn das Problem mit NPD und Rechtsextremen Totschlägern? Wenn sie eben Morde begehen. Anosnsten sind sie etwas zu direkt, aber im Grunde haben sie doch recht. Oder weshalb sonst verfolgen Polizei und Justiz Antifaschisten wesentlich heftiger als Faschisten - ungeachtet aller Tötungsstatistiken? Weshalb gehen Politiker bis hin zur SPD mit ausländerfeindlichen Äußerungen auf Stimmenfang? Weshalb kommt die inhaltliche Auseinandersetzung der Politik und vermeintlichen Eliten mit der Rechten oft so unbeholfen daher? Und schauen Sie sich mal auf youtube Videos der Rechten an: die sind vom Inhalt und der Tonalität her nicht immer klar zuzuordnen. Und neben der Zustimmung bis hin zur (klein-)bürgerlichen Mitte, was alle Parteien einschließt, gibt es noch die Funktion der Rechten, die sie im Staat erfüllen. Hätten sie keine Funktion für die Mehrheit der Eliten - und große Teile der Bevölkerung - würde ihnen anders entgegengetreten werden. Nicht nur, wenn sie - wie jetzt - 'über die Stränge geschlagen' haben.
Viele Grüße
Information Manager am 24.11.11 23:29
Vielleicht sollte man nicht einfach wiederkehrend beklagen, dass Sarrazins Buch ein Verkaufserfolg war und es rechte Gesinnungen gibt, sondern mal hinterfragen, warum das eigentlich so ist? Wo die Bücher abgesetz wurden, auf dem Land oder in Großstädten, in armen oder reichen Landstrichen, ließe doch schon Rückschlüsse ziehen. Diese Betrachtungsweise wird, wie üblich, total ausgeblendet, denn es gibt ein klares pauschal-Schema: links = gut, rechts = böse. Schön einfach, kann MONITOR seit jeher einfach unverändert benutzen und muss nie wirklich mal was wagen oder überdenken. Das links-Extremismus mit Straßenschlachten, Steinewerfern und RAF, ebenso verachtenswert ist und war, wird meist noch lieber ausgeblendet, als das Thema rechter Gewalt, der sich pauschal immer bei der NPD sammelt, dabei hat die NPD zum Beispiel in NRW sehr wenig bis gar keine Präsenz.
Wenn Deutsche rechts sind, ist das eine Schande für die Außendarstellung, füttert es alte Klischees, die wir eh nie los werden. Zeigt es auch von einer engstirnigen Sichtweise der jeweils handelnden.
Wenn Jugendliche mit Migrationshintergrund einen Deutschen als "scheiß Kartoffel" bezeichnen und ihn anrotzen ist das natürlich kein Thema, wer darüber spricht und sich gar darüber aufregt, ist meist automatisch für sein Gegenüber (gerne selbsternannter Gutmensch) rechts, also schweigt man lieber über solche Vorfälle, doch gerade das Schweigen führt doch zur latenten Rechtsgesinnung, die Selbstunterdrückung führt meiner Meinung nach, zu einer gewissen Duldung der rechten Gewalt. Eine wirkliche und objektive Diskussion, die alle Seiten beleuchtet, findet ebenso wenig, wie eine wirkliche Integration statt. Uns muss kein Haider drohen, doch so schnell der braune Umschlag in den Niederlanden kam, so sicher will ihn doch keiner für Deutschland haben.
Die mediale Übertreibung bei diesem Serienmord von Terror zu reden, kann ich verstehen, das kommt schließlich der Quote zu Gute, dabei bekommen ARD Funkanstalten, wie der WDR, Gebühren um objektive Berichterstattung machen zu können, leider wird aber meist doch nur ein Abklatsch der Privaten gezeigt, denn schwarz/weiß-Muster sind für Otto-Normal-Zuschauer eben einfacher zu erfassen, als komplexe Betrachtungen.
Zum Vorschlag Demonstrationen zu verhindern, in dem man bisher rechtsgenutzte Plätze anderweitig belegt: wo soll das schon mal funktioniert haben und nach welchen Prinzip soll dass die Lage nachhaltig verbessern? Das Problem wird auch dabei nicht angesprochen, der Schauplatz wird nur verlegt. Also der einzige Erfolg besteht für die Orstansäßigen, die das Problem vor ihrer Haustüre entfernt haben, wenn es dann beim Nachbarn ist, ist das wohl nur noch halb so schlimm. Keine Gegendemo wird ernsthaft rechte Gesinnungen zur Abkehr bringen, denn auch dabei findet keine Auseinandersetzung mit den Hintergründen der Gegenseit statt. Wirklich überzeugen kann man nur mit Argumenten, nicht mit Parolen.
t-t am 25.11.11 0:27
Das Zwickauer Trio soll zur Braunen Armee Fraktion aufgebaut werden.
Christian Alexander Tietgen am 28.11.11 0:01
ich kann Frau Seymour Mikich nur zustimmen. Jahrzehnte lang wurde die rechte Szene verharmlost. Die Kampfsportgruppe Hoffmann in Nürnberg hatte Sympathien bis weit in die damalige CSU. Es gibt sicher eine Menge Recherchen und Dokumentationen im Archiv des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, schon allein bei Monitor, die die rechtsradikalen Aktivitäten belegen. An Information hat es also nicht gefehlt. Die Vernachlässigung der "Braunen Gefahr" beruhte meines Erachtens darauf, dass zum Aufbau der BRD die Verbrecher in Industrie, Verwaltung, Polizei, Gerichtsbarkeit usw.(Rechtssprechung war RECHTSsprechung) nicht oder nur punktuell, mit sehr viel Nachsicht, zur Rechenschaft gezogen wurden. Sie richteten es sich kurz nach dem Krieg schon wieder recht gemütlich ein und sorgten dafür, dass in ihrem Einflußgebiet nicht zu viel nachgefragt wurde. Ehemalige Widerstandskämpfer wurden nach dem Verbot der KPD eingesperrt, oder diskriminiert, so wie die Angehörigen des 20.Juli. Die NPD aber konnte aus "demokratischen!" Erwägungen heraus nicht verboten
werden. Eine Partei, die im Prinzip immer noch der nazistischen Ideologie nachhing die Deutschland in einen Krieg hetzte, alle Länder um uns herum überfiel, verschleppte Menschen als billige Arbeitskräfte mißbrauchte, Kriegsgefangene verhungern ließ, sie tötete und quälte, Millionen von Menschen industriell vernichtete und ihre Überreste wirtschaftlich verwertete. Solch eine Partei konnte man nicht verbieten?? Nein, es war der immer noch fruchtbare Schoß der ein Verbot verhinderte.
Und warum dauerte die Verfolgung der heutigen Nazimorde so lange? Weil die Nazis sich bis jetzt immer feige und wohlbedacht an so genannten kleinen Leuten vergriffen haben. Hätten sie einen Platzhirsch der Industrie getötet, wäre das Land mit Sicherheit mit hektischen Aktivitäten überzogen worden. Und dann muß man noch bedenken, es war ja kein Fahndungserfolg der zur jetzigen Situation führte, sondern es mußten erst noch zwei Täterleichen gefunden und ein Haus in die Luft gejagt werden!!!
H. Urban am 29.11.11 1:58
Empörend; dass sich die Innenminister der Länder nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnten! Was muss nach Einführung von Hartz IV.
denn noch geschehen, um diesen auch noch aus Steuergeldern finanzierten, sich als Biedermanner gebenden Existenzen endlich das Handwerk zu legen?
SPD-VERBOT - JETZT!
P.S.: Ich bin traurig, wütend und betroffen...
Gert Kaiser am 8.12.11 22:41
Sehr geehrte Frau Sonia Seymour Mikich und Monitor-Kollektiv
Wir die mit dem Herzen sehen sollten die blinden Menschen zu Seite stehen damit ein Völkermord oder Genozid nicht noch mal passiert!
Mit freundlichem Gruß
Die Menschen
Daniel am 29.12.11 11:34
Die causa Wulff und der Rechts-Terror sind im Grunde ein und das selbe Problem. Der Herr laesst sich an Weihnachten von anstaendigen Buerdern feiern, die er meint damit auszeichnen zu duerfen, wahrend er in seinem Vetterles-Sumpf ertrinkt. Wie kann ein solcher Mann mit seiner kosmopoliten Islamthese derDemokratie helfen? Gar nicht! Er wird verachtet! Er ist unglaubwuerdig - nicht als Privatmann (auch ich greife mal bei 'nem Schnaeppchen zu), sondern als staatstragender Politiker. Er ist ein Heuchler dem man nun auch unterstellen kann geheuchelt zu haben als er ueber den Islam als Teil unserer gesellschaft referierte. Er ist eine figur leerer Worthuelsen, den die menschen mehr und mehr hassen. Und dieser Hass auf solcher Politiker naehrt den Boden fuer Terrorismus - macht ihn fuer manch empfaengliches hirn zum einzigen Ausweg.
Auch Bild hat kein anderes Ziel als die Demontafge einer der staerksten und modernsten Demokratien dieser Welt (der deutschen).
Von mir aus soll Wulff bleiben. Doch er sollte von seinem Rederecht entbunden werden. So haetten wir bis 2015 eine Zeit des Ueberdenkens unserer Werte.
In dieser sollte jedoch schnellstmoeglich das Gesetz ueber die bedingungslose "Amtspension" abgeschafft werden um nicht weitere Betrueger finazieren zu muessen.
Des weiteren gehoert der Bundesverfassungsschutz wegen Beihilfe zur Voksverhetzung angezeigt.
gruesse
Auslandsgermanist am 3.02.12 10:53
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MONITOR
Die Empörten melden sich, von der anderen Seite des Atlantik
Wenn Kurse Achterbahn fahren, wenn Politiker ohnmächtig scheinen und Finanzexperten sich widersprechen, wenn Sozialsysteme abgebaut aber Banken mit Milliarden Steuergeldern gerettet werden - dann kann man verdrängen oder in eine Duldungsstarre fallen. Oder auf die Strasse gehen. Das passiert zur Zeit im Zentrum des Finanzkapitalismus, in den USA. Es begann mit Demonstrationen in der Wall Street:
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Was leider in dem Artikel unbeachtet blieb, ist das es sich bei der Occupy Wall Street Aktion grundsätzlich nur um eine von vielen Aktionen weltweit handelt, die in Vorbereitung stehen zum 15.10.2011 den Tag an dem weltweit für einen globalen Wandel des wirtschaftlichen und Gesellschaftlichen Systems demonstriert wird u. welcher als eine Art Auftaktkundgebung anzusehen ist.
Weltweite Mobilisierung:
http://15october.net/de/
unter „where“ kann man auch die meisten geplanten Aktionen in Deutschland bereits sehen!
Berliner Aktion startet am 15.10.2011 um 13.00 Uhr am Neptunbrunnen:
http://www.facebook.com/event.php?eid=223853597672895
Info auch unter: www.alex11.org
BerlinoSiebzig am 5.10.11 15:28
Sehr geehrte Frau Sonia Seymour Mikich und Monitor-Team
Sehr weise Worte!Jeder aber auch Jeder der ein politisches Verständnis hat, WEIß wie die herschenden Politiker versuchen werden
die Schulden zu begleichen.
Wir , die Roboter, WISSEN das es in Europa >20% Jugenarbeitslosigkeit gibt!
In Deutschland sind es ANGÄBLICH >12% (statistisch bereinigt)
Sehr geehrte Politiker,
Wie Frau Sonia Seymour Mikich und Monitor-Team schon angemerkt haben wird sich die Jugend EUROPAS das sich nicht bieten lassen!
Bei der Pressekonferenz der Piratenpartei konnte man hören WARUM MENSCHEN BILDUNG BRAUCHEN? - NEIN NICHT UM VIEL GELD ZU
VERDIENEN ODER FÜR DIE WIRTSCHAFT (FACHKRÄFTE)!
UM DIE WELT IN DER MAN LEBT ODER LEBEN WIRD ZU BEGREIFEN! BEGRIFFEN?
Die Piraten waren die erste Partei die das 'Frank und frei' gesagt hat!- Bravo
Im Text wird das Wort Solidarität benutzt, die ECHTE Solidarität bewegt sich IMMER vertikal in der Gesellschaftspyramide.
Wenn ULTRA-Wohlhabende Solidarität MIMEN hat das was von Kreide fressen. (siehe Liz Mohn oder U. von der Leyen - in Talkshow)
Übrigens: Im italienischen öffentlich rechtlichen wird die Vergabepraxis von GUTBEZAHLTEN Jobs kritisiert - das könnte auch Frau von der Leyen hier in Deutschland widerfahren!
Mit freundlichem Gruß
Die Roboter
Stefan Müller am 5.10.11 19:26
Diese Regierung hat wissentlich die Zukunft unserer Kinder verzockt.Das können auch nur Politiker, die selbst keine Kinder haben.
Wann endlich geht Deutschland auf die Straße. Ich möchte dabei sein.
F.W. Sckackmann am 6.10.11 22:35
In unterschiedlichen Internet-Blogs habe ich in letzter Zeit - zu ähnlichen Themen wie diesem einzelne Stimmen lesen können, dass "wir" hier in Deutschland auch auf die Strasse gehen sollten - um gegen das manipulative Handeln und Werken unserer Politik zu demonstrieren. Schliesslich sind diese doch mitverantwortlich, dass die Kluft zwischen Arm und Reich auch vor unserer Haustür zunimmt. Nun es ist die Hoffnung der meisten Menschen in unserem Land, dass die Zukunft irgendwie besser wird - das blinde Vertrauen gegenüber einer Regierung - die dank der vielfältigen Medienlandschaft - den Miserablen Ist-Zustand unseres Landes doch noch so toll und glaubwürdig verpackt..-teilweise ist das ein Grund und lässt die Mehrheit der Menschen hier alles lieber vom Sessel aus in der Wohnstube via TV registrieren.Leider ist uns die Ja-Sager-Mentalität angeboren, daher wählen wir immer die bequemere Variante, die sich uns anbietet. Diese alltägliche Hörigkeit in unserem Tun und Handeln hält viele davon ab hinsichtlich dieser einschneidenden und nachteiligen Veränderungen für jeden Einzelnen von uns -etwas dagegen zu unternehmen.Manche haben genug, gehen raus und bewegen durch ihre Präsenz und Demonstration etwas für sich selbst und für uns alle. In Frankfurt werde ich dabei sein...
Einen Dank an das Monitor Team für seriös recherchierte Themen - die den Nerv der Zeit treffen. Weiter so...
Regine am 7.10.11 11:41
Am 15.10. finden weltweit Proteste statt zur Finanzkrise, die ja auch eine Verteilungskrise ist. Sonia Mikich
Sonia Mikich am 10.10.11 13:41
"Krise und Protest" im gewohnten Wohlstandsdenken - wie bei Herzinfarkt und Schlaganfall, auch da hilft ein wenig Gesundheits-Margarine, damit es wieder flutscht im "gesunden" Konkurrenzdenken für den "freiheitlichen" Wettbewerb um ..., bitte!?
PS: Wie erkennt ihr "Junk-Kommentare", in der konfusionierenden Überproduktion von systematisch-systemrationalen Kommunikationsmüll???
Horst am 11.10.11 11:08
+++DEMO-Kurzbericht+++
Es wurde in Gruppen über ein neues Gesellschaftsmodell diskutiert, ein Vorschlag war ein modifiziertes Check and Balances-System das von Plebiszite (Wahlvolksabstimmungen) ummantelt sein soll.Auch die Rotation wurde neu angedacht,um der Vetternwirtschaft (Nepotismus) entgegenzuwirken.
Wie man sieht sind die Demonstranten schon weiter als die Politiker.Sie stellen nicht die Systemfarge, weil das jetzige System schon nicht mehr zu retten ist, sondern sie machen sich Gedanken wie das Neue System aussehen könnte.
Was könnte Monitor tun?
Die Initiatorin der Düsseldorfer Demo ist eine junge Frau ( um die 20 ) aus Mönchengladbach.
Momentane Adresse der Initiatorin: Martin-Luther Platz Blumenstraße.
Mit freundlichem Gruß
Die Roboter
Stefan Müller am 16.10.11 16:51
Ich finde es beschämend das gerade die Politiker die , die diesen Teufelskreislauf mit der Finanzkrise in gang gesetzt haben überhaupt nicht zur Rechenschaft gezogen werden , wenn Politiker mit den ganzen Zahlen Jonglieren und uns Bürger erklären wolen , was sie schon alles tolles gemacht haben und wie sie uns helfen wollen , dann ist das für mich nichts anderes als Zahlenspielerei , es wird mit zahlen gezaubert , nur Zaubern ist lediglich eine Illusion , das weiß jeder der sich eine Zaubervorstellung ansieht , und wir als Bürger erleben das momentan .
Was wir eigentlich brauchen ist eine Grundsätzliche neu Ausrichtung der gesellschaftlichen Struktur ,und bevor das kommt , muß höchstwahrscheinlich erst mal alles in den Keller , heißt die dinge müssen noch schlimmer sein , bis auch der letzte endlich kapiert hat , das man so in der zukunft nicht mehr arbeiten .
Solange aber bestimmte elemente Deutschalnd und weltweit , es ihnen um Macht , Kontrolle und Einfluß geht wird sich befürchte ich nicht ändern .
Güngör Coskun am 28.10.11 11:44
Demonstration ist sicher ein Weg, um Unmut deutlich zu machen und Veränderungen anzustoßen. Mein Weg ist ein anderer. Traktiert den eigenen gewählten Bundestagsabgeordneten mit Mails, Briefen etc. Der Unmut muss hier deutlich gemacht werden.
Mündiger Bürger am 28.10.11 14:15
+++DEMO-Kurzbericht Zwo+++
Die Demonstranten haben auch schon festgestellt das sich die Parteien an die Bewegung heran wanzen um die Wiederherstellung ihrer ideologischen Jungfräulichkeit zu betreiben.(Partei politische Indoktrination - von lateinisch: doctrina, „Belehrung“)
Es werden Stimmen in der Bewegung laut ( und immer lauter ) die Sanktionierungen\Urteile für korrupte Politiker ,nach ihrer Amtszeit, forderen.( Gerechtigkeit )
Es werden Stimmen laut die fordern ein Entkoppelung der Diätenerhöhungen von der Legislativen zu einer Kopplung an einer anderen unabhängigen Instanz. ( Bestechung\Korruption ist NACH OBEN OFFEN )
Die Bewegung ist ihrer Kristallisationskeim-Funktion BEWUSST.
Mit freundlichem Gruß
Die Roboter
Stefan Müller am 30.10.11 18:29
Zinsen sind Einkommen wie jedes andere auch, wenn wir mal die moralische Wertung weglassen. Sie sind also immer Dritter Einnahmen und die können Sie wieder ausgeben. Sie setzen jetzt die Grundannahme, dass nur Zinsen, aber diese immer zu Einnahmeüberschüssen genutzt werden. Diese Grundannahme halte ich für in der Praxis empirisch wiederlegbar. Es werden sowohl Zinseinkommen wieder ausgegeben als auch Einnahmeüberschüsse aus anderen Einkommensarten gebildet. Gerade die unternehmerischen Gewinneinkünfte dürften mittlerweile stärkeren Einfluss auf das Guthabenwachstum=Schuldenwachstum haben als die Zinsen, und natürlich kann man auch aus hohem Arbeitslohn Einnahmeüberschüsse bilden und dies ist seit Förderung der privaten Altersvorsorge sogar ein Massenphänomen.
Das Zinsproblem ist anders, die bargeldbedingte Nullzinsgrenze führt zusammen mit der Vergesellschaftung des Gläubigerrisikos aus Geldsparen dazu, dass die Pläne für Einnahmeüberschüsse aus allen Einkommensarten nicht auf den freiwilligen Kreditbedarf solventer Schuldner reduziert werden können. Deswegen suchen wir uns für wirtschaftliches Gleichgewicht nun auch schlechte Schuldner(deutsche Exportüberschüsse in die Südstaaten!!!), der Kern der Finanzkrise.
Allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass das deutsche Überangebot an Geldsparplänen(welche aber nicht nur Zinsparplänen bestehen) derzeit in etwa in Höhe der Sparzinsen,also etwas über 200 Mrd.€/Jahr.
Insofern würde eine marktgerechte! Abschaffung des Sparzinses aktuell uns sogar ohne Verschuldung des Auslands und des Staates in wirtschaftliches Gleichgewicht bringen. (Spar)Zinskritik ist als n.m.E. berechtigt – die Herleitung allerdings oft n.m.E. noch diskussionswürdig.
Stefanie am 9.12.11 16:27
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MONITOR
Michael Otto bei "Beckmann" zu unserer Hermes Berichterstattung
Interessant: Gestern abend äußerte sich Unternehmer Michael Otto bei der ARD-Talkshow "Beckmann" zu unserer Hermes Berichterstattung: Beckmann fragte nach zum Thema Lohndrückerei und der Auslagerung von sozialer Verantwortung an Subunternehmer beim größten postunabhängigen Paketdienstleister. Nach den üblichen Erklärungen von "Einzelfällen" und "Dulden wir nicht" kündigte Otto immerhin zusätzliche Überprüfungen aufgrund der Berichterstattung an.
Weitere Verweise zu Michael Otto bei "Beckmann" zu unserer Hermes Berichterstattung
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MONITOR
Aussen grün und innen? Zum Berliner Grundschulstreit.
Der Grundschulstreit in Berlin, der sich in jeder deutschen Großstadt ereignen könnte, zeigt einen interessanten Widerspruch: Da gibt es eine große Gruppe von Wählern, denen ich eine "grüne Gesinnung" meine anzusehen und von denen ich automatisch vermute, sie führen mehr Rad als Auto, würden bei jedem Multi-Kulti-Stadtteil-Fest freudig organisieren. Selbstverständlich politisch interessiert und generell solidarisch gegenüber den Benachteiligten.
Weitere Verweise zu Aussen grün und innen? Zum Berliner Grundschulstreit.
Kommentare zum Eintrag Aussen grün und innen? Zum Berliner Grundschulstreit.
Hallo liebe Frau Schayani,
bitte nicht wundern: die Grünen waren schon immer konservativ, tarnen es aber recht gut hinter den Friede-Freude-Eierkuchen- Slogans.
Die vermeintlichen "Rechten" sind da wesentlich ehrlicher, was die Bekundungen angeht, was sie mögen oder nicht mögen.
Ganz lieben Gruss
Bernhard F. Leer
Bernhard F. Leer am 5.08.11 13:26
Komplizierter Sachverhalt in einfachen Worten für jeden verständlich dargestellt durch den Kommentar von Bernhard F vom 5.8.11
Raienr W am 27.08.11 15:37
Es handelt sich um eine sehr wichtige Diskussion, weil das beschriebene Problem, das sich bei Anhängern aller progressiven Parteien findet, das Haupthindernis für Reformen im Schulsystem darstellt. Man siehe die rot-grüne Bildungspolitik in NRW mit ihrer Scheu vor Angriffen auf das Gymnasium. Meines Erachtens ist diese gespaltene Haltung vieler Eltern letztlich dadurch begründet, dass sie genau wissen, dass bei der derzeitigen Ausstattung der Schulen mit Personal, Räumen, Sachmitteln die "Eine Schule für alle" gar nicht allen unterschiedlichen Schülergruppen gerecht werden kann. Das kann sie nämlich auch nicht. In Schweden sind die Schulen natürlich viel besser ausgestattet und die Klassen kleiner, die Lehrer/innen dementsprechend motivierter. Die deutschen Eltern sind finanzpolitisch äußerst pessimistisch. Sie glauben auch nicht, dass die derzeitig herrschenden Parteienbündnisse genügend Geld aufbringen können oder wollen, um die Schulen besser auszustatten. Deshalb sagen die meisten Eltern aus den Mittelschichten: Ein sozial integratives Schulsystem finden wir prinzipiell "schön". In der deprimierenden Realität unserer Zeit sind wir aber für soziale Trennung, da wir nicht wollen, dass unsere Kinder durch Kinder aus den unteren sozialen Schichten vom Lernen abgehalten werden.
Heiner Kockerbeck am 18.09.11 14:50
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MONITOR
Syrien: Lässt die Staatsmacht Kinder foltern?
In diesen Tagen habe ich viel herumtelefoniert, mit syrischen Menschenrechtsorganisationen gesprochen, mit Exil-Syrern, um mir ein sehr grobes Bild zu machen, von dem, was in Syrien passiert. Da ausländische Beobachter nicht ins Land dürfen, ist das schwierig. Und dann schaut man natürlich Videos, Handybilder, in denen es auch um Kinder geht. Die Bilder von Hamza al-Khatib schaue ich mir wieder und wieder an. Hamza, soviel steht fest, ist tot.
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Kommentare zum Eintrag Syrien: Lässt die Staatsmacht Kinder foltern?
Sehr geehrte Frau Isabel Schayani und Monitor-Team
Sowie es sich anhört versucht die herrschende Klasse in Syrien mit Hilfe von Terror die Jugend einzuschüchtern.
Was wichtig zu wissen wäre, sind die Eltern der Kindsopfer politische Oppositionelle?
Wenn es so sein sollte dann hat die syrische Herrscher Klasse jede Legitimation und dignitas verloren!
"Regierungen, die andauern, tendieren immer zunehmender in Richtung einer aristokratischen Form.Keine Regierung in der Geschichte ist bekannt die dieses Muster umgehen konnte.Und so wie sich die Aristokratie entwickelt, tendieren die Regierungen mehr und mehr im handeln eines exklusiven Interesses der herrschende Klasse -- egal ob die Klasse erblichen Königtums, Oligarchen der Finanzimperien oder die des etablierten Beamtenapparats sind."
- Frank Herbert, Die Kinder des Wüstenplaneten-
[ist von mir aus dem englishen übersetzt - darum bitte ich um Nachsehen!]
Mit freundlichen Grüßen
Die Roboter
Stefan Müller am 16.06.11 21:27
ich verstehe eins nicht.
die empörung ist gross, wenn die grausamkeiten physisch und möglichst weit weg von deutschland stattfinden. nicht dass das auch energisch bekämpft werden sollte, aber wie sieht es aus hier zulande? whistleblowers über heim, jugendamt- und psychiatrieskandale werden fertig gemacht, auf jede nur erdenkliche art. bestimmte behörden arbeiten mit genau den leuten zusammen, vor denen sie offiziell kinder eigentlich schützen wollen. kinder und jugendliche haben praktisch kene rechte auf selbstbestimmung, wenn sie eigene wege gehen wollen. sie werden überall vertrieben und gejagt, sollten sie versuchen, sich ihren besitzern und bestimmern zu entziehen. das endet nicht selten in so genanntem "selbstmord". Die pornographische lust am leiden anderer hierzulande und anderswo wo ist immens. Genau daran orientieren sich viele medien und trauen sich nicht, teilweise schon fast maffiösen "jugendwohlfahrts"-strukturen zu kritisieren udn entsprechene übelste skandale aufzudecken
[Link gelöscht, die Redaktion]
Hans Huckebein
Hans Huckebein am 14.07.11 17:22
wie soll man sowas von propaganda unterscheiden(siehe kuwait, siehe irak)?
Th am 30.08.11 9:56
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MONITOR
Dominique Strauss-Kahn - der Skandal hinter der Affäre
Ein Absturz aus olympischer Höhe: der mächtige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in U-Haft. Die Anklage: sexuelle Belästigung ersten Grades. Sprich: versuchte Vergewaltigung. Wir wissen nicht, ob Dominique Strauss-Kahn schuldig oder unschuldig ist, das wird bis Freitag vielleicht die DNA-Analyse klären. Was mich aber bestürzt, sind flott dahin geschriebene Formulierungen, die einen mutmaßlichen Übergriff verklären sollen.
Weitere Verweise zu Dominique Strauss-Kahn - der Skandal hinter der Affäre
Kommentare zum Eintrag Dominique Strauss-Kahn - der Skandal hinter der Affäre
>> "reicht nicht zum Verstehen"...die Vorverurteilung aber auch nicht! Wie können Medien in den USA und bei uns das Recht so massiv missachten und bereits entscheiden, dass die Karriere des IWF-Chefs zu Ende ist? Wenn jede Anklage in der Öffentlichkeit bereits das Urteil bedeutet (Macht der Medien), können wir gleich zu den Hexenprozessen des Mittelalters zurückkehren und den Rechtsstaat vergessen (Unschuldsvermutung)? Die Meinung von Prof. Winfried Hassemer (Strafrechtler, 3sat, KULTURZEIT, Wdh. 18.5., 6.20h, 9.05h) sollte auch hier etwas zählen.
drake am 17.05.11 22:53
"Das Bild vom genialen Super-Banker, der halt „Frauengeschichten“ hat, reicht nicht zum Verstehen."
GENIAL: Karriere als Banker (der derzeit verkommensten Spezies von allen fachidiotischen Symptomen des "gesunden" Konkurrenzdenkens im "freiheitlichen" Wettbewerb) und doch Sozialist - wenn das kein logischer Fall von Bewußtseinsbetäubung bis zum Machtmißbrauch ist, oder doch nur die Leichtfertigkeit der Bildung zu Suppenkaspermentalität auf systemrationaler Sündenbocksuche, bei GLEICHERMAßEN unverarbeitet-gepflegter / MANIPULIERBARER Bewußtseinsschwäche von Angst, Gewalt und "Individualbewußtsein" im Surfen auf dem Zeitgeist!?
hto am 18.05.11 9:03
Was ich mir hierzu nicht vorstellen kann, der Mann hat doch genug Knete.
Warum sollte der Das so tun. Für Geld bekommt er doch immer das was er braucht.
Und wenns nicht die ist, ists eben ne Andere.
Oder ist sie vielleicht die oberste Schönheitsgöttin auf Erden?
Dann würde sie, pardon, aber bestimmt nicht als Zimmermädchen arbeiten.
Und erzählt mir nicht, dass es in der vorgezeigten Eile etwa um ein "Die muss ich unbedingt haben" geht!
Zudem weis der Mann doch, was er sich da einhandelt!
Na klar, gibt es sicher Situationen, in denen Leute von diesen Schlägen denken, sie seien unfehlbar und unabweisbar!
Aber warum passiert im das gerade jetzt, wo doch die Gelegenheiten dazu vorher schon zu hauf dawaren?
Kann es vielleicht auch ne sichere Flucht vor einer inneren Angst gewesen sein, die diesen Vorgang künstlich erschuf.
Wolle ihm Jemand wegen seiner Meinung und anstehenden Entscheidungen an die Wäsche?
Aber in Menschen kann man eben nie reinschauen!
MfG Hake
Hake am 18.05.11 9:39
Wenn denn die Fakten so eindeutig wären, wer könnte das Verhalten von DSK schon entschuldigen wollen?
Aber wo sind denn die klaren Fakten? Es gibt doch
bereits Widersprüche bei seinem Alibi, das im Nachtrag von den Anklagebehörden "nachgebessert" worden sein soll. Wie kann es denn sein, daß die Presse als Erstes von einem Vertrauten Sarkozys informiert wurde? Als ich von diesem Vorgang er-
fuhr fielen mir als Erstes die Präsidentschafts-
wahlen in Frankreich ein, danach die politischen Abstürze von 1 oder 2 Gegnern Sarkozy's, bei denen er trickreich mitgewirkt hat. Drittes fiel
mir die eilfertige Bereitschaft Sarkozys auf mit
seiner Luftwaffe beim Libyen-Konflikt eine Vor-reiterrolle zu übernehmen.
Traditionell haben die Franzosen doch eher eine gewisse Zurückhaltung gegenüber amerikanischen Ansinnen.
Wenn die Anschuldigungen gegenüber DSK nicht völlig zweifelsfrei belegt werden können, dann halte ich diesen widerlichen Vorgang für ein abgekartetes Spiel beider Geheimdienste!
MfG.
hjsbi
Hans- Jürgen Schroeder am 18.05.11 23:35
es stinkt!!!!
selbst als überzeugte feministin fällt es mir schwer zu glauben dass der hoch intelligente SK so dumm war sich an einem zimmermädchen zu vergreifen.
und die damen, die jetzt aus ihren löcher kommen und ihre stories erzählen... ekelhaft.
frauenhelden und üble grabscher gibt es überall (auch in den sendern) - ein gezielter tritt in die familienplanung und eine sofortige beschwerde das sind die mittel!!!!
zolle lavinia am 19.05.11 22:31
Was macht ein Zimmermädchen ungerufen im Hotelzimmer?
Wer hat den Auftrag erteilt das Zimmer zu reinigen?
Warum hat sie keine Bisswunden bei Mr. DSK hinterlassen wo es doch 2 mal so günstig war.
Warum landet die Flucht im Bad und nicht auf dem Flur?
Sie hat dann fluchtartig das Hotelzimmer verlassen. Kann man vortäuschen!
Fishy story meine ich.
tobia am 22.05.11 11:10
Ich halte DSK für unschuldig und diese Anklage für eine Verleumdung.
DSK hatte einen Richtungswechsel für den IWF geplant und sich damit viele Feinde gemacht, welche ihn nun abserviert haben.
Kann sich jemand an einen Fall erinnern, wo ein so mächtiger Mann wie DSK dermaßen fertig gemacht wurde? Ich nicht. Die Anzeige gegen den ehemaligen israelischen Staatschef wegen mehrfacher Vergewaltigung wurde von unseren Medien vollkommen ignoriert.
Richard Kulzer am 8.06.11 18:36
liebe frau mikich,
geht der trend jetzt zur zweitmeinung? frage ich doch mal die blogger! wenn ihnen also demnächst die männer aus dem fahrstuhl fluchtartig davonlaufen sollten sie nochmal drüber nachdenken, was sie da eigentlich bloggen bzw. wohl eher blocken.
mfg
herzwerk am 13.06.11 22:04
Hat ihn ja keiner gezwungen mit dem Zimmermädchen zu verkehren. Selbst schuld.
Max am 27.07.11 11:43
Nein, der Trend geht zum vorauseilendem Gehorsam und Selbstzensur!
WUTBÜRGER am 3.08.11 23:24
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MONITOR
Hinrichtung? Späte Rache? Gerechtfertigte Selbstverteidigung? Osama bin Ladens Tod
Widersprüchliche Reflexe heute früh bei den Nachrichten von Osama bin Ladens Tod. Eine grimmige Genugtuung, dass der Verantwortliche für tausendfachen Tod, für eine Eskalation zwischen den Religionen nicht mehr existiert. Nicht als Symbol für die einen, nicht als Held für die anderen. Die Gewalt hat den Gewalttäter erreicht.
Weitere Verweise zu Hinrichtung? Späte Rache? Gerechtfertigte Selbstverteidigung? Osama bin Ladens Tod
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Sehr geehrte Frau Sonia Seymour Mikich und Monitor-Team
Da gibt es doch ein schönes Wort für: Backlash
"Als Backlash (dt. „Gegenbewegung“) bezeichnet man oft in den USA gegen als fortschrittlich erachtete Entwicklungen gerichtete Bestrebungen oder auch die Rückkehr konservativer Wertvorstellungen..."
[Quelle:Wiki]
In diversen Foren gibt es viele kritische Stimmen.
Das reicht von "Hurra rufen" bis "Der Bin Laden ist doch schon Jahre tot!"
Eins lässt sich aber erkennen, die westlichen Staaten haben ein Vertrauensproblem!
Die Bevölkerung traut ihren Politiker nicht mehr.
"Wie weit darf der Anti-Terror-Kampf gehen?"
Wir denken - Darf der "Anti-Terror-Kampf" sich über rechtsstaatliche Mittel hinwegsetzen?
Mit freundlichen Grüßen
Die Roboter
Stefan Müller am 2.05.11 19:38
Die Widersprüchlichkeit ist in der Tat so groß, dass man es auf Anhieb mitbekommen muss, dass hier gelogen wird, dass sich die Balken biegen!
In der Nacht zu 01.05. 2011 wurde er erschossen, und sofort ins Meer „entsorgt“. Erst war er bewaffnet, dann doch unbewaffnet! Am Morgen nach dem Vorfall gingen schon Fotos davon um die Welt. Jetzt können man angeblich kaum die Fotos vom Hergang der Dinge veröffentlichen, das der Kopf von Osama angeblich wie von Innen zerbombt aussieht!
Obama gab es noch in den darauf folgenden frühen Morgenstunden bekannt, obwohl er das nur täte, wenn es 100%ige Sicherheit dazu über DNS-Test ergibt. Manche Medien behaupteten, dass dies schon frühs geschah, andere dagegen, es müsse erst der Abend abgewartet werden, da dies schneller nicht ginge.
Tote können nicht mehr reden!!! Deswegen will man wohl Gadaffi auf ähnliche Weise los werden!!!
Andere Widersprüche erkennt man im Zusammenspiel der Geheimdienste und Streitkräfte Pakistans und der USA. Ohne Wissen von Pakistan geht das einfach nichts und umgekehrt. Mit Wissen erhebt sich aber die Frage, warum dann Niemand was wusste von seinem Unterschlupf so nahe der Hauptstadt und in Nachbarschaft hoher Geheimdienst-, Armeeangehöriger, sowie deren Ruheständler.
Weiterhin war Bin Laden schon 2001 schwer Nierenkrank, so, dass er wöchentlich mehrmals an die Dialyse musste.
Im Netz kursieren Dokumente von Medien in damaliger Zeit verfasst, in denen es Aussagen zu Bin Ladens Tod von ranghohen Politikern und Staatsbeamten verschiedener Nationen gibt, die das bestätigen oder wenigstens streng vermuteten.
Warum belügt man die Bevölkerung weltweit durch die Medien und die Politik? Was haben die mit den Menschen vor?
Hake am 4.05.11 11:29
Erneute Widersprüche tun sich da auf!
Erst wusste die pakistanische Regierung, Geheimdienst und Armee nichts von dem Vorgang, man hörte aber auch, dass das Einsatzgebiet schon weit vorher durch die pakistanische Armee abgeriegelt wurde.
Weiterhin lies Obama kurz nach der Aktion vor den Kameras der Welt verlauten, er hätte den Befehl zu seiner Tötung persönlich angeordnet später hieß es aber, Bin Laden wäre bewaffnet gewesen, und noch später er war zwar unbewaffnet, doch sein Widerstand zwang so (in beiden Varianten) zum Tötungsakt.
Was ist hier Sache?
Hake
Hake am 4.05.11 20:48
Nun heißt es, er sei festgenommen worden und vor den Augen seiner Familie, einschl. Kindern, bzw. der Tochter erschossen worden, aber Fotos davon könne man u. a. auch wegen Rücksichtnahme nicht veröffentlichen.
Aber Rücksichtslosigkeit beim Abschuss im Beisein seiner Familie, der Tochter, das ginge wohl????
Des Weiteren wusste man durch Folter inhaftierte auf Guantanamo seit Jahren von seinem Versteck.
Oder ohne das Wissen von Pakistan hätte er niemals da unter kommen können, wo man ihn schließlich angeblich stellte.
Nun muss man auch beachten, dass sich ohne das Wissen und Absegnen der USA keinerlei Bewegungen der pakistanischen Armee, Politik und der Geheimdienste möglich ist. Die USA stehen da im Falle eines gewichtigen Versagens von Armee und Staat bereit.
Bei seiner Festnahme sei er gerade mit einer Dialyse fertig geworden. Deswegen besonders aggressiv, was auch ein Grund des Abschusses gewesen sei!!!
Die Sache wird also immer verworrener.
Ich glaube ehern, man will mit absichtlichem Wirrwarr die Öffentlichkeit zwischen Unwahrheiten fokussieren, um von der Wahrheit abzulenken. Man bedenke, Bin Laden arbeitete u. a. für die CIA.
Außerdem, wenn er wirklich noch lebte u. zur Strecke gebracht wurde, hätte er vor Gericht wer weis Wen alles, selbst in den USA, belasten können.
Wenn dem so ist, muss man in Zukunft wohl große Angst haben, sich selbst noch öffentlich zu Äußern, denn was soll das Alles?
Das wäre schon lange kein Spass mehr, oder hätte was mit Taktik zu tun.
Das ist zielgerichtete u. zweckbewusste Desinformation! Eine staatlich zweckbestimmt angeordnete Manipulation der Öffentlichkeit.
Hake
Hake am 5.05.11 8:19
Liebes Monitor Team,
ich frage mich ob ihr wirklich alles glaubt, was man euch als Pressemeldung reicht. Die einzige Quelle für den Tod am 1.5 ist die US Regierung, die in diesem Fall schon mehrfach der Lüge überführt wurde (gestelltes Live Bild / Bewaffneter Bin Laden).
Niemand hat die Leiche gesehen und auf aljazeera sagt ein Nachbar das es eine Lüge ist und dort Bin Laden nicht gewohnt haben kann. Er sagt auch, dass es sich um eine "restricted area" handelt. Wo ist ihre journalistische Sorgfalt geblieben? Wieso übernehmen alle Medien, die Version der US Militärs? Es gibt keinen einzigen Beweis außer das gesprochene Wort der Amerikaner, aber die sind parteiisch. Geheimdienste in aller Welt und die Taliban gehen von dem Tod im Jahre 2001 aus. Dafür spricht weit mehr als die Show die die Seals abgezogen haben und dennoch wird diese Nachricht als bare Münze genommen und nicht weiter hinterfragt. Wenn Journalisten sich nicht trauen so etwas anzugehen, dann haben wir keine freie Presse.
Das ihr euch nicht fragt was mit den ganzen Hi Tec Equipment los war? Ich rede von Helmkameras usw. davon muss es Aufzeichnungen geben. Wenn die USA behauptet die Kameras wären nicht an gewesen und ihr glaubt das auch noch dann weiß ich auch nicht weiter.
Heinz Anders am 5.05.11 17:43
Hallo zusammen,
die Diskussion über das Vorgehen der Amerikaner geht mir langsam auf die Nerven. Wer hier scheinheilig die Tötung von Bin Laden als unrechtmäßig kritisiert, der soll doch bitte bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Obama erstatten und vielleicht wird er beim nächsten Staatsbesuch wegen Mordes verhaftet. Oder Interpol fasst ihn direkt in USA...
Ralf Ellspermann am 5.05.11 22:12
vollkommener bullshit, der tod osama bin ladens war 100% korrekt, man bruacht keine grün linken gutmenschen ala monitor vertreter.
da sagt frau merkel einmal was richitges, sie gratuliert den usa für die operation und freut sich das der bastard endlich tod ist, und nimmt es 2 tage später wieder zurück, erbärmlich.
jetzt kommen die alles schall und rauch vollidioten, die behaupten osama sei längst tod und die usa lüge, und 9/11 sei ein inside job, und die erde ist eine scheibe, achso!.
martin am 5.05.11 22:13
Liebes Monitorteam,
wieder mal pastt es genau in den Bereich Rechtsbeugung....
wie Sie schon fetstellten, ein öffentliches Verfahren wie Eichman hätte der "abendländichen" Aroganz eine positiven Wert gegeben...
ABER man hätte bin Laden nachweisen müssen das er z.B.9/11 geplamnt und ausgedacht und organisert und zu verantworten hat.
Was wäre wenn dis nicht gelinkt.
Da ist ein Kopfschus..die ultima ratio...keine nachfrage bei Irrtum Pech gehabt.
MfG
Bernd Meuche
b.meuche@gmx.de am 5.05.11 22:18
Wer sich außerhalb des Gesetzes stellt, vor allem in dieser Form , muss auf jede Art unschädlich gemacht werden. Ich verstehe den Wirbel hierbei nicht. eine Kurze Meldung dazu hätte genügt, der ganze Rest ist uninteressant. Aber nun warte ich nur noch darauf, dass die Heiligsprechung dieses Verbrechers gefordert wird!
harry ucksche am 5.05.11 22:20
Seit der "Hinrichtung" von bin Laden, den ich wie die meisten für einen Verbrecher und Mörder halte, bin ich geschockt über das was hier grade abläuft. Wir stehen auf einer Ebene mit Mördern und Terroristen wenn wir den Rechtsstaat ausschalten und ein einzelner Machtmensch wie Obama über Leben und Tod entscheidet. Wer hätte das gedacht das ein Friedensnobelpreisträger einen Tötungsbefehl gibt.--Kann es sein dass dieser Akt einen weiteren Grund hatte. Kann es sein, dass Osama Bin Laden etwas zum 9/11 Anschlag zu sagen gehabt hätte, das "ANDEREN" nicht gefallen hätte. Ach ja zuguterletzt, was hat unser(e) Kanzler(in) dazu gesagt. " ich finde es GUT, das es gelungen ist O.B.L zu töten. "
Mütter passt auf eure Kinder auf MeckiMerkel geht um. ;)
Markus am 5.05.11 22:23
Die tausend Personen, die Bin Laden zum Opfer fielen, hatten auch keinen Gerichtsprozess und waren nicht bewaffnet, ich finde die amerikanische Aktion als okay, - Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Lediglich Frau Merkel hätte sich etwas gewählter ausdrücken können.
Werner Thiel am 5.05.11 22:26
Auch ich weigere mich die Ermordung eines Menschen zu feiern, egal was für ein Unmensch der war.
Die Ermordung Bin Ladens war ein Sieg gegen den Terrorismus, aber eine Niederlage für die Gedanken der Demokratie und des Rechtsstaats.
Frank_E_Meyer am 5.05.11 22:27
Ich finde den Beitrag absolut unangemessen. Mir wird übel bei dieser moralischen Grunddebatte. Es wird die Justizia bemüht, oh ja, hätte man eigentlich dürfen, oder nicht. Die Opfer werden verkannt, ja, nach einigen Tagen kommt denn das Gefühl, war das rechtens? Bei ihnen vielleicht! Glauben Sie, das die Amerikaner jetzt dieselbe Debatte haben? Mit Sicherheit nicht und die USA, deren Freund ich nicht gerade bin auf Grund der Außenpolitik, hat sehr viele Opfer getragen. Vielleicht ist uns Terrorismus ja noch zu fremd? Ich saß in dem Zug, der hätte gesprengt werden sollen von denen, die nun in Haft sind. Der Beitrag war alles andere als verständnisvoll, ich finde es beschämend, wie man sich journalistisch so distanzieren kann von dem, was emotional doch die meißten interessieren muss: Terror ist nicht akzeptabel.
Jens am 5.05.11 22:28
Beim WDR ist man wohl nicht alleine, auch wenn man wie Herr Stephan Karkowski in seiner WDR 5 Sendung Politikum in voller ernsthaften Blödheit den Tod von Bin Laden wie folgt kommentiert:
“Volksfeststimmung in Washington, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Nachrichtenstudios: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen AIDS gefunden worden, keines gegen Krebs und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines 54-jährigen Familienvaters.“
Das gleiche niedrige Niveau erreicht Ihr Beitrag.
Ansonsten gilt: Schön das die US-Regierung Ihre Bedenken nicht teilt.
Der Rechtstaat höhlt selbst aus, wenn er seine Bürger nicht schützen kann oder will. Die Legitimität des Gewaltmonopols ist von den Bürgern freiwillig auf den Staat übertragen worden. Die Bürger können dies auch wieder rückgängig machen.
Hochachtungsvoll
Hugo Habenichts
Hugo Habenichts am 5.05.11 22:29
Der als Positivbeispiel für ein rechtsstaatliches Verfahren erwähnte Kriegsverbrecher Eichmann wurde meines Wissen doch wohl von einem israelischen Rollkommando gekidnappt. Ist so etwas wirklich ein Beispiel für Rechtstaatlickeit?
Fields am 5.05.11 22:34
Ich habe mit Absicht etwas weggesehen, da ich es kaum aushalte, wie hier unsere Rechtsauffassung mit Füßen getreten wird.
Ich habe 13 Jahre in einer Einrichtung zur Behandlung von Folteropfern gearbeitet. Aus meiner Sicht, ist Folter immer und überall in verschiedenen Ausprägungen präsent. Wir machen uns etwas vor, wenn wir glauben, dass es sie nicht überall gibt.
Doch, wir müssen uns auch davor hüten alles und jedes zu kriminalisieren.
Mir erscheint das Vorgehen in Sachen Osama Bin Laden, von Staats wegen kriminell. Gleichzeitig ist mir ganz klar, dass Präsident Obama, womöglich nur auf diese Weise einen Rechtsruck in den USA verhindern konnte und ihm jetzt wohl einige Herzen der Republikaner zufliegen werden. Doch wie Sie es in Ihrem Beitrag am Schluss schon sagten. Besser wäre es gewesen Bin Laden vor Gericht zu stellen und den Rechtsweg peinlich genau einzuhalten. In Zukunft sollte so etwas nicht wieder vorkommen. Und außerdem hat jeder Mensch ein Recht darauf sich und seine Handlungen zu verteidigen. Während alle anderen über alles offen und ungeschönt informiert zu werden, ebenso das Recht haben. Schließlich leben wir alle in der gleichen Welt und haben dem entsprechend alle die gleichen Rechte von Natur aus. Doch sind wir trotz, ja vielleicht wegen der Globalisierung Welten von dieser Sichtweise entfernt. Und obwohl wir in Deutschland es aus unserer Geschichte besser wissen sollten, bekleckern wir uns in Rechtsangelegenheiten auch nicht mit Ruhm, sondern lenken ganz gerne die Aufmerksamkeit auf andere Länder, Menschen und Agelegenheit. Es ist sehr begrüßenswert bei Magazinen wie Ihrem differenzierte Berichterstattung zu erleben. Vielen Dank dafür.
A.K.
Andrea Klauck am 5.05.11 22:40
Leider lag dem Beitrag eine etwas undifferenzierte Sichtweise bzgl. des Themas der "Aushöhlung unserer (eigenen,?, christlichen) Werte zugrunde, so dass die Quintessens des Beitrags war, wir würden unser eigenes Wertesystem "aushöhlen". Das ist - soziologisch gesehen - zunächst nicth plausibel. Vielleicht mag das z.T. auch ein Nebeneffekt unseres Handelns sein, aber zunächst ist festzustellen, dass nicht eine "Aushöhlung" unseres Wertesystems vorliegt, sondern nur eine konsequente, dem Außmas der Bedrohung durchaus rational angemessene Reaktion auf eine dauerhaft latente fundamentale Bedrohung nicht nur unserer Werte, sondern auch unserer ganzen Lebensweise und unseres kulturellen und historischen Selbstverständnisses.
Vor diesem Hintergrund, erscheint die Reaktion, einen Feind zu töten allein schon aus absolut berechtigten Gründen des Selbstschutzes (9/11 starben UNSCHULDIGE MENSCHEN!) verständlich, wenn nicht gar angemessen. Ich als Soziologe und Anarchist, stimme dieser Entscheidung zu, da sie indirekt und langfrsitig auch mein Leben (in Hamburg!) schützt.
Beste Grüße
S. Leufer, M.A.
SL am 5.05.11 22:41
Liebe Monitor Redaktion.
Osama Bin Laden-- erschießen oder gefangen nehmen ?
Nach rechtsstaatlichen Gründen ware es wohl richtig, Bin Laden per Gerichtsurteil zu bestrafen ( Todesstrafe)Aber was wäre wohl mit Sicherheit passiert, wenn die Amerikaner ihn gefangen genommen hätten ?
Wieveile Flugzeuge wären wohl gekapert worden, um ihn frei zu pressen?
Hätten die Amerianer dem Versuch, Bin Laden dann wieder frei zu geben, widerstanden, um keine weiteren Opfer durch abgestürzte Flugzeuge verantworten zu müssen, was würde dann die Weltöffenzlichkeit sagen--- hätte man das Problem nicht anders lösen können ) nämlich erschießen ß)
Ich bin sicher, dass kein Mensch es verstehen würde, wenn man einen brutalen Mörder, wie Bin Laden, durch Geiselnehmer bedroht, wieder in Freiheit lassen müßte.
Daher ist das Ergebnis wohl unter diesen Aspekten annehmbar und auch zu versehen.
rolf meier am 5.05.11 22:43
Liebes Monitorteam,
"man" rühmt sich der Rechtsstaatlichkeit, aber was war denn das nun? Alttemamentarisches "Auge um Auge, Zahn um Zahn"? Ich kann Ihnen, der katholischen und evangelischen Kirchen nur zustimmen: Bin Ladens Verbrechen sind schrecklich, außerhalb jeder Vorstellung; aber ... ein Mensch. Rechtsstaatlichkeit sichert auch Gerechtigkeit, auch gegenüber Denjenigen, die gegen seine Gesetze verstoßen heben.
peter hölters am 5.05.11 22:44
Wir "höhlen" unsere Werte nicht aus, sondern wenden sie nur auf diejenigen an, die sie zu teilen oder zumindest zu akzetpieren bereit sind. Das sind Kriegsflüchtlinge, politisch Verfolge und z.T. auch sog. "Wirtschaftsflüchtlinge", die in ihrer Heimat (bspw. in Afrika) schlichweg verhungern, verdursten oder von Krankheiten dahingerafft werden..
Wir sollten im Gegenzug vielmehr darauf achten, unsere eigen Werte und freiheitlich-demokratischen Grundsätze auch auf uns selbst anzuwenden und nicht zunehmend unser Privatleben durch intensivierte und immer diffusere Überwachung und Datenspeicherung durchleuchten zu lassen und uns - wir Konsumenten - so noch viel berechen- und steuerbar zu machen als es eh schon der Fall ist..
SL
SL am 5.05.11 22:47
Sehr geehrtes Monitor-Team,
die unverhohlene und öffentliche Freude unserer höchsten Würdenträger über die angenommene Erschießung des unbewaffneten Bin Laden kann nur als vorzivilisatorisch und rechtsverachtend bezeichnet werden. Mehr als der unterstellte barbarische Mord an sich wirken diese enthemmten Reaktionen beängstigend.
Aus rechtlicher Sicht ebenso fragwürdig ist es jedoch, einen Mord zu kommentieren, der vor dem Hintergrund des US-amerikanischen Vorwahlkampfes, als nationale Heldentat gepriesen, vom Mordanstifter nicht bewiesen wird. Die Ermordung Bin Ladens, so sind die Verlautbarungen der US-Rgierung zu verstehen, droht für alle Zeiten so unbewiesen zu bleiben wie die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins. Dieser Sachverhalt muss der von Ihnen berechtigt aufgeworfenen Moral- und Rechtsfrage vorangestellt werden. Kritischen Journalismus möchte ich mir sorgfältiger wünschen.
V. Hagemeyer am 5.05.11 22:55
Ich freue mich über den Tod von Osama bin Laden- schade, dass Gadhaffi nicht auch zugegen war um an die Wand gestellt zu werden. Man hätte mir damit eine weitere Freude gemacht.
Daniela Wüthrich am 5.05.11 22:59
Hinrichtung ? Wer glaubt denn so was ?
Die geplante und vollzogene Desinformation durch die amerikanische Führung gleicht bis ins Detail, der verwirrenden und widersprüchlichen Berichterstattung zu den Auswirkungen des Atomunfalls in Fukushima.
Worum geht es in beiden Fällen ?
Eindeutig um eine gezielte Desinformation, damit die Wahrheit unter den Tisch fällt und verschleiert wird.
Zu welchen Zweck ?
Die Öffentlichkeit soll verwirrt und beruhigt werden, damit die in Wahrheit verantwortungslosen "Verantwortlichen" so weiter machen wie bis her und der Protest dagegen durch die entstandene Verwirrung kompensiert und wirkungslos wird.
Um Fukushima herum kann man den Verantwortlichen vorwerfen, das sie bewußt und getielt Millionen von Menschen einer zunehmenden Verstrahlung aussetzen ohne dafür die Verantwortung zu übernehmen.
Bei der angeblichen Tötung von Osama wird alles gefilmt, um als Lehrstück für zukünftige Aktionen in Geheimdienstkreisen verwendet zu werden. Das Osama getötet wurde ist unglaubhaft und wäre widersinnig. Ein unbewaffneter Osama wird wie geplant eingesackt, verschleppt wie viele andere Menschen nach Guantanamo und dort werden sie ihm mit Drogen und Folter die vorhandenen Informationen aussaugen, um dann seine Kontaktleute und weiter Zellen zu observieren und die Schlinge um die Anhänger von Al Kaida konsequent und brutal zuzuziehen.
Das dafür die Weltöffentlichkeit, wie bei den angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak, belogen wird, ist doch heute schon als normale Manipulation anzusehen. Das sich angeblich demokratische, christliche und dem Rechtsstaat verbundene Politiker freuen, das Menschen getötet werden sollte bedenklich stimmen.
Zeigt das doch, das diese sich angeblich verantwortlich fühlende Machtinhaber in keiner Weise verantwortungsbewußt verhalten und die von ihnen selbst proklamierten Werte mißachten, ja sogar das Gegenteil tun, ohne das sie dafür zur Verantwortung gezogen werden können.
Mord in Auftrag geben ist selbst in dem amerikanischen Rechtssystem nur nach einem Gerichtsverfahren mit dem Urteil "Todesstrafe" in einigen Bundesstaaten möglich.
Doch gilt schon lange nicht für Militäraktionen im Irak, Afghanistan, Libyen und war auch schon im 2 Weltkrieg (Hiroshima), in Vietnam und vielen anderen Einsatzorten.
Neu ist die öffentliche Begeisterung für gelungenen Mord und der Selbstbetrug, das dies im Sinne eines Rechtsstaats ist.
Das ist bedauerlich und dem sollte zumindest mit den vorhandnen Möglichkeiten entgegen gewirkt werden.
Hier tragen Journalisten eine große Verantwortung.
Machen sie sich zum Sprachrohr der Verwirrungstaktik, unterstützen sie jene, die das Volk und somit die Betroffenen entmündigen.
Konzentriertes Nachfrage entlarvt die Lobbyisten, die Profitsüchtigen und die Verbrecher, legt ihre Motive, ihre Vorgehensweisen und ihre Zielsetzungen offen und schafft so eine informierte Öffentlichkeit, die nicht dazu neigt, wie dummtrottelige Schafe mit der Herde blöken.
Ihre Sendung ist hierbei herausragend und dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
LG Jo
josef Mistetzky am 5.05.11 23:03
Mit dem Tod Bin Ladens, sei es mal dahin gestellt ob es eine Hinrichtung war oder nicht, wurde erneut eine große Chance vertan in einem Gerichtsprozeß der Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit zum Erfolg zu verhelfen. Vertan wurde wie schon bei der Hinrichtung von Saddam Hussein, das die Wahrheit ans Licht kommt. Dabei geht es nicht um merkwürdige oder verschrobene Verschwörungstheorien, sondern wie bei den Wahrheitskommissionen in Südafrika und Südamerika nach dem Ende der Dikaturen, um die Opfer, die Aufarbeitung der Geschichte und die Vertrickung der Geheimdienste in den Terrorismus.
Ich finde es beschämend und verlocken, dass sich Politiker hinstellen und den Tod eines Mannes begrüßen, mit dem sie noch zu Zeiten des Ost-West-Konfliktes in Afghanistan zusammen gearbeitet haben als es gegen den Kommunismus ging.
Bertram am 5.05.11 23:15
Hinrichtung? Späte Rache? Gerechtfertigte Selbstverteidigung? Osama bin Ladens Tod
Das ist ja mal wieder eine Überschrift! Ist das nicht wieder schön? Nun können sich die Schmierfinken wieder die Mäuler zerreissen! Hier wird über einen Massenmörder gesprochen, schon vergessen was dieser „Mensch“ so alles unterstützt und an Morden hat ausführen lassen? Man, man! Diesem Typ sollte man keine Träne nachweinen sondern einfach froh sein das so ein Ungeheuer weg ist und damit sollte nun auch Schluss sein!
Mit unfreundlichen Grüßen
Jürgen Vogt
Jürgen Vogt am 5.05.11 23:20
Ich möchte mir noch einen Komnentar erlauben, weil mich diese Diskussion sehr aufregt. Ich würde die Redaktion bitten, am 20.7. eine Sendung zum Thema "Stauffenberg Attentat auf Hitler - Moralisch vertretbar?" zu bringen. Ich würde gerne hören, wie über die Unmoral dieses Attentats philosophiert wird. Wäre das völkerrechtlich vertretbar gewesen? Mich widert diese Bigotterie an. Die Terror-Ikone war nicht Hitler, ich weiß, in keinster Weise. Aber unschuldige Menschen töten, bewusst, aus Überzeugung, war eine Gemeinsamkeit. Ein geplanter Massenmord ist nicht akzeptabel. Nun brauche ich moralische Aufklärung, damit ich unser Wertesystem besser verstehe... war Stauffenberg ein böser Mensch?
Jens am 6.05.11 0:49
Ich möchte kurz von der moralischen Diskussion hier abschweifen, um den Beginn eines neuen Zeitalters und das Ende der fossilen Brennstoffe und der Kernspaltung zu verkünden.
In der Nacht zum 4. Mai ist es mir gelungen, meine Formel der Kalten Fusion zu vervollständigen und innerhalb von fünf Minuten 20 kWatt Energie aus diesem Prozess gewinnen. Er funktioniert bei Zimmertemperatur, man benötigt lediglich einen Topf voller Wasser, einen Kaugummi und zwei Stabmagneten. Der Effekt ist selbsterhaltend, es fallen keinerlei radioaktive Stoffe an.
Allerdings habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, die Fusionsformel für mich zu behalten und nicht zu veröffentlichen. Nach meiner Beurteilung gibt es niemanden auf der Welt mit genug physikalischem Fachwissen, um den Prozess zu verstehen.
Sollte es Fragen zu meiner Qualifikation geben: Ich bin gelernter Industrieschlosser, habe aber in meiner Freizeit den Doktor in Physik im Fernstudium abgelegt. Meine Arbeit liegt zwar unter Verschluss, aber ich kann versichern, dass ich diesen Titel rechtmäßig erworben habe, mein Schwager kann es bezeugen.
Sie müssen mir einfach nur Glauben schenken, die Welt wird nicht mehr dieselbe sein.
[/ironie]
P.S.: Wann gedenken die Medien wieder, ihre Berichterstattung mit so etwas Banalem wie Beweisen zu illustrieren?
Sven Vredin am 6.05.11 0:51
Musste Obama erst einen Mord befehlen, um bei den Amerikanern wieder beliebt zu werden. Wie degeneriert ist die breite Masse eigentlich! Mir schwant nichts Gutes für die Zukunft des Planet Erde!
Gerhard Schreiber am 6.05.11 2:17
Wenn man einige Kommentare zu diesem Thema liest, fährt einem der Schreck in die Glieder. Es ist einfach nicht zu fassen, wie viele Kommentatoren Rechtsstaatlichkeit aberkennen und Mord nicht nur dulden, sondern auch noch bejubeln. Hier ist eine Saat aufgegangen, die einem Angst macht. Ein wenig Hoffnung geben die gestern von der ARD veröffentlichten Umfrageergebnisse zum Mord der amerikanischen Killer - vielleicht ein kleiner Lichtblick in einer zunehmend radikaler werdenden Gesinnungswelt, die Demokratie nur für die eigene Person anerkennt.
Dr. Wilfried Schneider am 6.05.11 8:31
Schade, dass Monitor im Zusammenhang mit der Tötung des Terroristen nicht über die Verflechtung des Bush Clans mit ihrem einstmals besten Freund Osama Bin Laden und anderen Saudis, den wohl größten Finaciers des Terrorismus, berichtet. Was hätte Bin Laden bei einem legalen Gerichtsprozess alles aufdecken können? Das war wohl absolut keine Option für die amerikanische Regierung und den CIA, ergo: Kopfschuß.
Karin Hawkes
Rottweil am 6.05.11 9:59
Wilfried Schneider gebe ich vollkommen recht!
Was aus manchen Kommentaren herauslesbar ist, entspricht einer traurigen Auffassung von Rechtsstaat: Bei Islamisten gilt generell die Schuldvermutung als Urteil in letzter Instanz und jedes Verfahren der Urteilsvollstreckung als gerecht.
Andererseits darf hierzulande jeder jeden Mist machen (vielleicht sogar jedes Vergehen oder Verbrechen begehen?), darf sich nur nicht erwischen lassen oder muß ausreichend mächtig sein oder muß Unantastbarkeit genießen ("ich habe doch mein Ehrenwort gegeben!") oder, eine Nummer kleiner, muß einfach Geld haben - siehe Beitrag zur Steuerfahndung.
Viele Menschen haben noch nicht verstanden, wozu ein Rechtsstaat gut ist; nämlich unter anderem dazu, daß sie nicht im schlimmsten Fall von Staats wegen umgebracht werden - Fehlurteile können einfach nicht ausgeschlossen werden.
Nicht allen Freunden des Internets ist klarzumachen, daß jede Information in diesem Medium wie in jedem anderen frei erfunden und zusammengebastelt sein kann.
Die größte Glaubwürdigkeit, daß O. bin Laden der Drahtzieher von Anschlägen wie am 11.9.2001 war, hätte in einem unabhängigen Gerichtsverfahren bestanden, wo nicht nur der Beschuldigte gesteht, sondern auch die Ermittler dies nachweisen können. Sonst könnte sich jeder ruhmsüchtige Selbstmörder hinstellen und sich selbst bezichtigen. Wer will das?
Zusammengefaßt: ein großes Lob an die Redaktionen von Monitor und Politikum!
Georg Nowak am 6.05.11 10:47
Der Mord an Bin Laden ist "gute" US=Sitte.
Wie viele Morde hat die CIA nicht schon veruebt!
Fidel Castro sollte schon an die 50 mal von ihr ermordet werden.
Seit Reagans Contra+Krieg gegen Nicaragua hat sich die USA explizit ueber das Voelkerrecht gestellt.
wally am 6.05.11 10:57
Die Befürworter der US Aktion vergessen das man viel zu schnell eine Tür öffnet und die steht dann offen. Es ist kein Problem eine offen stehende Tür immer wieder ein Stück weiter zu öffnen. Wohin das führt kann sich jeder ausmalen.
Bei einem potentiellen Massenmörder ist man leicht versucht "mal eine Ausnahme" zu machen. Wann kommt die nächste Ausnahme?
V. Herman am 6.05.11 14:46
Sehr geehrte Frau Mickich, sehr geehrtes Monitor-Team,
danke für Ihre Frage: "Wie weit darf der Anti-Terror-Kampf gehen?"
Er geht inzwischen soweit, dass viele Menschen ihren Regierungen nicht mehr vertrauen, weil sie ob dieser (installierten, instrumentalisierten?)Angst vor dem Terror auf immer mehr demokratische und freiheitliche Werte verzichten müssen. Immer mehr Menschen werden in Kriegshandlungen hineingezogen (die inzwischen größer als jedweder Terrorismus geworden sind), sie werden ihrer menschlichen Grundbedürfnisse beraubt und sie werden arm und elend sterben. Wer hier glaubt, dass diese Kriege weit weg von uns (Europäern) sind, täuscht sich. Ich beziehe die Handlungen an den Börsen und in der Finanzoligarchie mit ein. Alles dies sind "Kriege" gegen uns Menschen, gegen unser Leben. Wir haben gelernt unkritisch alles zu glauben, was uns in der Flimmerkiste und den öffentlichen Medien in den letzten Jahrzehnten erzählt wurde.
Mich beschleicht bei dieser ganzen Osama-Bin-Laden-Geschichte das Gefühl einer großen Inszenierung, allein schon durch die Widersprüche der täglichen Informationen durch unsere offiziellen Medien. Unglaublich, was da ständig an so genannten Nachrichten regelrecht "generiert" wird, so dass doch wirklich keiner mehr an die Seriosität dieser ganzen Sache glauben kann.
Jeder möchte glauben, dass durch den Tod von OBL jetzt der Terror endlich besiegt wäre. Schon einmal darüber nachgedacht, was geschehen würde, wäre das Ganze eine Inszenierung von einer mächtigen Gruppe, die diesen Terror in die Welt brachte um uns zu kontrollieren und zu manipulieren? Glaubt hier wirklich jemand, sie würden von ihrem bösen Spiel lassen?
Schaut euch an, in welchen Verhältnissen immer mehr Menschen dieser Welt leben müssen? WIR müssen es ändern. Das fängt schon einmal damit an, dass wir die Wahrheit fordern und nicht zurückschrecken vor den Fratzen, die wir dann entdecken werden. Warum soll es schlecht sein, nach der Wahrheit zu fragen? Wieso werden Menschen, die dazu aufrufen in die Ecke gedrängt, den Terror zu unterstützen? Weil sie Zweifel haben an der offiziellen Darstellung und noch an Reste von gesundem Menschenverstand glauben, können sie helfen Wege aus diesem ewigen Dilemma der einseitigen Manipulation und der um sich greifenden Angst zu finden. Begreift diese Chance denn keiner? Die Aufklärung von 9/11 und den nachfolgenden Kriegen darf nicht verhindert werden! Täglich sterben deshalb noch viele Menschen und das Töten wird weitergehen. Diejenigen, die daran verdienen und davon profitieren werden dieses Spiel nicht aufgeben. Sie leben durch unsere Ängste wie die Maden im fetten Speck und ihre Gier wird durch unsere Ängste und unseren unnötigen Verzicht auf Teilnahme an einem menschenwürdigen Leben nur ins Unermessliche gesteigert.
Wer also hat etwas von dem ganzen bösen Spiel?
Also bitte: INFORMIEREN und AUFKLÄREN!
Statt das Ganze zu hinterfragen, bilden wir durch unsere Diskussionen
immer mehr "Nebenschauplätze", die uns von der wirklichen Aufklärung
der Geschichte abbringen, was von den "Erfindern" des ganzen Terrors wohl auch so geplant sein mag. Sicher ergeht es mir genauso wie vielen anderen Menschen, die sich an den Äußerungen unser Politiker zum Tod von OBL stören und an den Bedingungen unter denen OBL gefangen genommen und getötet wurde. Rechtsstaatlichkeit ist dabei aufgegeben worden, wir haben sie dem Terror geopfert, den wir eigentlich dadurch besiegen wollten. So gesehen sind wir jetzt alle "Terroristen", je nachdem von welcher Seite wir auf den jeweils anderen schauen. Unsere "instrumentalisierte" Angst muss sich inzwischen so verselbständigt haben, dass sie zur weltweiten Seuche geworden ist. Der richtige Zeitpunkt scheint gekommen, dass wir in uns gehen und nachdenken darüber, was wir tun können um die ganze Situation wieder zu entspannen.
Als die Mauer in Berlin fiel haben wir die Chance verpasst, die daraus entstandene positive Energie zu nutzen um uns auf das zu besinnen, was jeder Mensch von uns braucht in dieser Welt ein zufriedenes Leben zu führen. Der neue Feind "Terror" wurde geschaffen und der globalisierten Ausbeutung wurden Tür und Tor geöffnet. Wann begreifen wir endlich, dass wir in einer Welt leben und dass man Gold und Silber nicht essen kann??!
I.H. am 7.05.11 14:29
… lasse mal die letzten Ungereimtheiten weg, vieles ist ja gesagt.
Aber, wenn man uns jetzt einen Mann von der Seite betrachtet anbietet, der, sich im Fernsehen selbst betrachtend, mit Nichten auch nur annäherungsweise Ähnlichkeit mit Bin Laden hat, diesen aber darstellen soll, dazu noch mit einem ihn darstellenden Videoclip verbindet und die breite Öffentlichkeit immer noch nicht wach wird, dann ist diese aller größte Manipulation der Volksmassen seit 09112001 wirklich gelungen.
Was läuft hier wirklich?
Will man bestimmte Teile der arabische Welt provozieren um sich WIEDER „wehren“ zu müssen?
Hake
Hake am 8.05.11 12:54
Objektiv steht fest :
Die USA ist kein Rechtsstaat !
Das beweist die imperialistische verbrecherische USA tagtäglich,
ich verweise nur a.d. täglich Drohnen-Einsatz, wo willkürlich unschuldige Menschen d.d.USA /Obama ermordet werden ....
Wo ist Merkel ? Unser Deutscher Kanzler ????
Sagt sie zu diesen verbrecherischen Einsätzen auch : "Das ist alter-
nativlos" .. Und das als amt.Dt. Kanzler ????
Ein Kanzler, der einen Rechtsstaat vertreten sollte und sich klar,
öffentlich, von diesen verbrecherischen Methoden der USA
distanzieren sollte !!!!!!!!!!!!!!
Jeder Mörder hat bis zur Verurteilung als unschuldig zu gelten !
Das gilt auch und gerade f. OBL !
Durch ihre perfide Äußerung disqualifiziert sich M E R K E L
selber .. Sie steigt auf eine Ebene der verbrecherischen USA herab !
Das sind Fakten, die objektiv feststehen !
Für MERKEL: Menschenrechte sind gundsätzlich unteilbar !
die Tötung von OBL war vorsätzlicher MORD !
Don.Corleone am 8.05.11 17:54
Sicher als Letztes von mir!
Was mir speziell hierzu Angst macht, natürlich betreffen die Lügen u. Manipulationen der Verantwortlichen u. Federführenden der westlichen Welt fast das ganze Spektrum des gesell. Lebens, ist die so offensichtlich schlechte Machart dieses Spektakels.
Die machen sich nicht mal mehr Mühe, die Wahrheit möglichst unergründbar zu verdrehen, installieren Unwahrheiten als Tatsachen, dass man annehmen muss, die fürchten sich nicht mal mehr vor ihren eigenen Völkern!!!
Das lässt mich sehr, sehr tief blicken und ist äußerst bedenklich!
Die testen wohl, wie weit die gehen können, um ihre noch bedenklicheren Ziele zum „Wohle“, zur Macht weniger „Macher“ gegen die Mehrheit Menschheit installieren zu können!
Ich frage mich wirklich was soll DAS?
Warum schafft man vorsätzlich, auffällig so ungekonnt Stoff für neue „Verschwörungstheorien“?
Und alle Politiker und Medien tanzen gleichförmig im Ballett dazu!
Hake
Hake am 9.05.11 10:53
@Hake am 9.05.11 10:53
Genau zu diesem Ergebnis kam ich auch. Die Taktik der Verschleierung ihres Tuns, was wie "Dummheit" erscheinen muss, ja schon die Dreistigkeit dieser Lügen und die Einbindung der weltweiten Presse, so wie vieler Politiker, lässt mich ebenso über die Hintergründe des Ganzen nachdenken. Welchem Ziel dient es? Ich komme auch zu dem Ergebnis, dass hier jemand austestet ob die Zeit gekommen ist für etwas, dass bestimmt nicht zum Wohle der Mehrheit der Menschen gedacht sein kann. (Oder vielleicht doch, wenn ich die Chance für uns alle betrachte, sollten wir als Menschheit zur positiven Veränderung finden.) Viele Handlungen (Verschlechterungen in den Lebensbedingungen vieler Menschen) der letzten Jahrzehnte und dem übertriebenen Raubbau an unserer Natur weisen in die Richtung, dass man eine Reduzierung der Menschheit bewusst in Kauf nimmt. Menschen werden aufeinander gehetzt, ihre Überlebenschancen werden durch menschenverachtende Gesetze reduziert. Sie werden durch eine Krankheitsindustrie, die man als "Gesundheitswesen" anpreist schwach gehalten, ja man vergiftet Mensch und Tier und die Natur, man zettelt Kriege und Terror an - wozu? Haben die "Chefplaner" einen 2.Planeten zur Hand, auf den sie sich zurückziehen können? Halten sie bewusst Wissen zurück, wie man nach erfolgter Reduzierung der Menschheit unseren Planeten wieder bewohnbar macht?
Hier läuft ein seltsames Spiel ab und wir befinden uns mitten drin.
Irgendwie drängt sich mir ein Gedanke auf: Wann ist die kritische Masse dieser Handlungen erreicht? Wir glauben, denke ich zumindest, in der Mehrheit nicht mehr diesen Lügen. Immer mehr Menschen finden sich zusammen, solidarisieren sich und versuchen auf alternativen Wegen zu überleben. Aus dieser Angst herauszufinden, durch die wir instrumentalisiert werden zur unnötigen Akzeptanz eines Spiels, das wir nicht mehr wollen, weil wir bereits die negativen Seiten dessen kennen lernen, darum geht es. Steigen wir aus, aus Spielen, die uns allen schaden, lassen wir die Planer solcher Spiele ins Leere laufen, mitsamt ihrer "PR-Industrie". Sie haben sich disqualifiziert, als "Leader", als Menschen. Machen wir uns unabhängig von ihnen, so gut es geht und nehmen die Versorgung unserer Bedürfnisse wieder selber in die Hand - Reduzierung auf das Notwendige.
Die Systeme werden zusammenfallen, aber wir sind noch da und wir werden daran denken müssen, dass nur ein MITEINANDER uns weiterhelfen kann. Nicht Gold, nicht Silber (Besitz, den wir nicht teilen, werden wir dann verlieren oder unser Leben im Kampf darum), sondern unsere Fähigkeiten, uns einander beizustehen und gegenseitig zu helfen werden uns
weiterführen.
Durch diese Lügengeschichten um OBL sollen der Hass und die Ängste der Menschen untereinander geschürt werden durch unsinnigen Terror und Kriege. Zeigen wir, dass wir diesen Lügen entwachsen sind, decken wir ihr Spiel auf und verändern wir unsere Welt.
Suchen wir nach dem was uns verbindet – nicht nach dem, was uns voneinander trennt.
Halten wir uns in der Zeit der Aufdeckung nicht mit gegenseitiger Schuldzuweisung auf.Die Bewusstwerdung dessen, was falsch läuft reicht um neue Gesetze zu schaffen, die allem Leben dienen.
Verweigern wir der Ausbeutung und Unterdrückung, der Verleumdung und Ermordung, der Macht und der Gier unsere Gefolgschaft, reicht die Fülle, die wir schaffen werden für uns alle.
Vielleicht spitzen sich ja gerade deshalb die Dinge um uns Menschen so zu, damit wir diesen Schritt wagen, gezwungen durch die Verhältnisse, die keinen von uns verschonen werden? Die Zeit der Veränderung ist für uns alle gekommen.
I.H. am 9.05.11 18:24
Zu I.H. am 9.05.11 18:24
Habe die Hoffnung verloren, dass die Menschen noch etwas für sich groß ändern könnten.
Es ist alles so weit und so tief installiert, so lang schon, nur durch Raub, Totschlag u. Hungermord reich geworden, so hoch technisiert, verzweigt und durchdrungen, dass der einfache Bürger sich des kommenden nicht mehr wird erwehren können.
Die Menschheit hat geschlafen, sich manipulieren u. einlullen lassen. Ein System, was über Jahrhunderte, wenn auch unter verschiedenen Gesellschaftsordnungsnamen, die Menschheit klein hielt, ausbeutete, sich, ohne auch nur ein Beweis, einen Besitzanspruch in Händen zu halten, mit Kriegen und Raubzügen Land , Leute, Bodenschätze aneignete und der Arbeitskraft der Besiegten bemächtigte, und dies alles in Gottes Namen vollzog und vollzieht, nur dadurch u. a. sich in die Lage versetzte Hochtechnologien auf allen wichtigen Gebieten hochzufahren, quasi Jahrhunderte über Leichen ging, heut noch für die Armut und den Hungertod hauptsächlich Verantwortung trägt, geht auch heut noch über Leichen und wird wohl nicht mal mehr auch mit Argumenten umzuformen sein.
Es ist zu spät für Reaktionen. Außer zuzuschauen, alles über sich ergehen zu lassen, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben.
Es geht mit Zwangsreligion und Zwangswirtschaft in die Zukunft, aber nur sicher nicht für Alle.
Wenn man selbst krank und arm ist, und dadurch merkt, wie mit Einem umgegangen wird, dass man trotz gewisser Voraussetzungen keinerlei Chancen bekommt, um wieder Fuss zu fassen, merkt man ganz deutlich, was hier scheinbar aufgebaut u. Vorbereitet wird. Z. Z. kommen mir viele Aktionen und Reaktionen der Politik und Wirtschaft so ungekonnt und durchschaubar nur als Zeitgewinn bis zum Tage X vor.
Hier ordne ich auch den derzeitigen Massenbefragungsskandal ein. Warum wohl will man solch eigenartige Fragen zur Religion, (eine davon muss ja beantwortet werden, was soll also die Rumeierei dass man auf die Religionsfrage nicht reagieren muss, denn durch die andere Pflichtige ist ja eigentlich fast Alles dazu gesagt), und zur Arbeit wissen, wenn es doch nur um Bevölkerungszahlen, Planungen für Zweckbauten usw. geht?
Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung!
Hake
Hake am 10.05.11 13:38
Wenn man Bin Laden nur verhaftet hätte, gäbe es heute schon 1000 Geiseln in den Händen der AlKaida, das ist sicher. Villeicht hätten sich ja ein paar der heutigen Kritiker hier zur Verfügung gestellt. Und es würden täglich solche Geiseln umgebracht, bis man den Terroristen-Chef freilassen hätte müssen. Daher ist das vollstreckte Todesurteil ok!
Bax am 10.05.11 20:06
Zu Bax am 10.05.11 20:06
Sie sprechen Vermutungen aus, die sich nicht beweisen lassen. 9/11 hat sehr viele Fragen offen gelassen. Dieses Verbrechen wurde nicht aufgeklärt, allein durch die Tötung OBL's!!!!! Dagegen sind in den letzten 10 Jahren tausende Menschen gestorben und sterben auch jetzt noch durch die die Verfolgung angeblicher Terroristen. Man ist in Länder eingefallen und hat überall "verbrannte Erde" hinterlassen. Durch die Anti-Terror-Gesetze wurde das Töten und die Kontrolle von Menschen "legalisiert". Es finden Kriege statt, angeblich um diese Terroristen zu töten. Dabei werden viele Unschuldige getötet durch Mächte, die die Gelder und die Technik dazu in den Händen halten und einsetzen. Schauen Sie genau hin und sehen Sie nicht Ihren persönlichen Feind in den getöteten Menschen. Sie haben Ihnen nichts getan.
Was macht Sie eigentlich so sicher, dass Sie nicht eines Tages zum Opfer von staatlicher Macht werden, wenn die Rechtsstaatlichkeit derartig zur verfügbaren Masse der regierenden Macht wird?
Zu Hake am 10.05.11: Nicht aufgeben. Sie treiben ihr Spiel seit Jahrhunderten und konnten nicht verhindern, dass wir weltweit über 6 Milliarden Menschen wurden. Töten ist ihr Ritual. Wenn sie alle auslöschen, werden auch sie sterben. Das Leben ist mächtiger, als sie es sich vorstellen können. Es gibt eine große Gegenbewegung, bleiben wir dran, unbeirrt. Ich treffe täglich auf Menschen, die wissen (ahnen), was hier falsch läuft. Menschen, die wieder aufeinander zugehen, die sich zur Wehr setzen, sich solidarisieren.
Es werden täglich mehr. Viele von uns sind krank und immer mehr verarmen. Solidarität und Widerstand ist möglich und organisiert sich. Sie haben es zu weit getrieben, aber sie sind wenige, wenn sie auch "schlagkräftige Argumente" einsetzen. Ihre Gier ist ins Unermässliche gewachsen, dadurch werden sie für die Massen sichtbar.
I.H. am 11.05.11 8:37
"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei."
Jesus von Nazareth
"Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut."
Silvio Gesell
"The greatest tragedy in mankind's entire history may be the hijacking of morality by religion."
Arthur C. Clarke
Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden.
Stefan Wehmeier am 26.05.11 9:04
Ein Terrorist oder Staatsfeind ist tot, ok, aber nach solch einer Kommandooperation auf fremdem Staatsgebiet sollte Obama seinen Friedensnobelpreis besser zurückgeben.
A. Roth am 9.08.11 10:56
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Traumhochzeit
Zwei Milliarden schauen Traumhochzeit!! Ach Angebot! Ach Nachfrage! Woher die Sehnsucht nach besseren Kreisen? Warum werden Menschen, deren Vorfahren vor Jahrhunderten einfach die besseren Waffen hatten, so angehimmelt?
Weitere Verweise zu Traumhochzeit
Kommentare zum Eintrag Traumhochzeit
Die Krone in England lässt bitten und die Herzen mancher Damen gehen auf. Gemeint ist die Heirat des Prinzen und einer Dame aus dem Volk.
Mir ist das zu viel Trubel und wenn ich an die Millionen denke die ein
solcher Trubel kostet wird mir schlecht.Die Krone in England kann jedes
Jahr 80 Millionen verpulvern nur um sich darzustellen.
Eine Hochzeit ist aber extra.
richter am 7.05.11 23:29
Absolut richtig!
Heinz Müller am 12.07.11 11:18
Für die 6,5Millionen die diese Hohnzeit gekostet hat hätte die Regierung
andere viel dringendere Maßnahmen bezahlen können.Die königliche Familie
hat schon lange nicht mehr das Sagen,verpulvert aber Jahr für Jahr 80
Millionen!Die gestohlenen Schätze sollten diese Merkwürdigkeiten lieber
den Indern zurück geben.
richter am 20.08.11 21:20
Sehr geehrtes Monitor-Team,
ich bin einer eurer treuesten Zuschauer und finde euch sehr sehr gut.
Scham ueberkommt mich aber bei dem Gedanken, dasz das ARD-Monitor-Team fuer seine wichtige Berichterstattung nur eine 1/2 Stunde an Zeit/Sendung erhält und zu irrsinnigen Zeiten senden muss.
Scheint System zu sein (...) und das vom ARD ;o(
Herzlichste Gruesze aus Krefeld wuenscht euch,
marcus regenberg
marcus regenberg, Krefeld am 13.01.12 14:59
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MONITOR
Wie grün ist grün?
Schnell, schneller - AKW igitt. Es ist drollig zu sehen, wie sich ehemalige Kernkraftbefürworter überschlagen mit dem sofortigen Ausstieg aus der Dinosauriertechnologie. Sogar die Bayern wollen zeigen, was eine Harke ist. Umweltminister Söder verkündet, Bayern stehe nun im Wettbewerb mit den Grünroten in Baden-Württemberg, wer wohl am schnellsten auf Erneuerbare umsteige.
Weitere Verweise zu Wie grün ist grün?
Kommentare zum Eintrag Wie grün ist grün?
...ich nehme jeden Ärger in kauf, den die erneuerbaren Energie machen, weit lieber als wenn ein AKW auch nur ein einziges mal, richtig Ärger macht!!!
Im Übrigen sollen die Leute, welche sich kein Windkraftrad an den Horizont oder in den Garten stellen wollen, doch mal damit auseinander setzen, wie sich die Leute fühlen, die einen Braunkohle Tagebau oder ein Steinkohlebergwerk hinterm Haus haben.
Erst recht wie die Menschen leiden, welche ihr Haus aufgeben müssen, weil der Tagebau ihre Siedlung frisst!
...und was würden diese Leute dazu sagen, wenn man unter ihrem Grundstück den Atommüll einlagert?!
Die meisten dieser "Naturschützer" sind mit Sicherheit auch nicht unter den Grünen zu finden, nein, ich denke hier sind es eher die äußerst Konservativen, welche die Welt nicht verstehen wollen!
Diese Menschen sind selbstsüchtig und verfahren typisch deutsch nach dem sankt Florians Prinzip!
isi_1st am 6.04.11 22:33
Hab meinen persönlichen Atom-Ausstieg schon längst gemacht. Nachfrage regelt das Angebot ;-)
Ex-Grüne am 6.04.11 23:47
"Wie grün ist grün? ...Das ist momentan ein riesiges Thema, für Journalisten ebenso wie unter Freunden und Verwandten." - Das größte Sicherheitsproblem ist 2011 m. E. die mangelnde Sachkenntnis! Atompolitik, Energieversorgung und sogar die Abrüstung der Atomwaffen sind technisch und ökonomisch schneller zu bewerkstelligen als Politik und Medien es bei uns für möglich und wünschenswert halten. Erst hat man die Gefahren verdrängt, dann fürchtet man sich vor der Veränderung. Die Nabelschau hat begonnen und die eigentliche Frage müsste lauten: "Wie verstrahlt ist Japan?"
drake am 7.04.11 0:00
Ich frage mich ja eher was das kostet wenn wir in dieser Lobby-Verseuchten Bananenrepublik so weitermachen wie bisher.
In der Reihe der großen und kleinen Unglaublichkeiten scheint mir die Atomproblematik ja nur ein kleines Puzzlesteinchen zu sein.
Nutzen wir wirklich unser volles Potential um endlich unsere wirtschaftlichen und sozialen Problem nachhaltig zu lösen? Ich glaube nicht.
Einmal angenommen wir hätten die besten, vertrauenswürdige, fähige Denker und Macher in der Politik die im Netzwerk, zusammen an einem größerem, gemeinsamen Ziel arbeiten würden, die ein dem Gemeinwohl dienendes Geld- und Wirtschaftssystem neu entwickeln und umsetzen würden, dann wird es auch kein Problem sein die relativ kleine Aufgabe der Energieversorgung zu lösen. Es gibt doch schon jetzt genügend funktionierende Technik mit der sich alle Probleme lösen lassen.
Aber bis es soweit ist bleiben wir dann wohl vorerst bei ineffektivem Rumgewurstel und unsere Vertreter vergeuden lieber unsere Zeit und unser Geld mit Streit, Polemik, Publizismus und schlimmstenfalls mit der Durchsetzung Ihrer eigenen Interessen.
Das einzigen Steuergelder das ich da im Moment gerne bezahle sind deshalb die für die unabhängige Bildung unserer Kinder, in der Hoffnung das es irgendwann einfach genug selbst denkende Wähler gibt.
Aber bitte keine weiteren Steuern für hektische, unausgegorene Einzelmaßnahmen des Lobbyvereins.
Ganz nebenbei: einfach mal den exportierten vom erzeugten Strom abziehen (2010 ca 600 TWh produziert, ca 7% exportiert ), wie viele Akws brauchen wir den dann noch? - Eigenverbrauch der Kraftwerke?
Neue Ideen am 7.04.11 10:00
Sehr geehrte Frau Sonia Seymour Mikich und Monitor-Team
Ja, in der Tat! Die Politiker haben in den letzten vier Wochen den 7 Meiler-Stiefel-Wettlauf begonnen!
(Ready, stady, go ! )
40 Jahre gab es kritische Stimmen,um die Kernkraft, in der Bevölkerung.
Was ist in der Politik passiert? - NICHTS
Dann kam Fukushima ! Die Aktienwerte brachen global ein !
Dann wurde der Libyen KRIEG begonnen ! Die globalen Aktienwerte besser denn je !
à propos: sinkende Wohnqualität und Kröten.
Und Ja, es geht auch um Immobilienwerte!
Oder haben Wir vergessen in welchem Wirtschaftssystem wir leben?
@ Neue Ideen: Richtig!
Ein Beispiel:
Warum darf Intel vier Prozessor-Sockel forcieren?
Für jede neuen Prozessor wird eine neues Mainboard (Hauptplatine) benötigt!
(Hardware muß IMMER neugekauft werden, ergo unnötiger Ressourcenverbrauch)
Oder
Warum müssen neue Grafikkarten im Computer unter Last ( wenn das Kind ein Computerspiel spielt ) 550Watt verbrauchen?
Wo bitte schön ist die Legislative mit ihren Gesetzen um den Stromverbrauch von Computer massiv einzuschränken?
Noch ein Wort an die Politik. "Politiker sollten sich vor dem Zorn einer verschmähten Bevölkerung hütten !"
Mit freundlichen Grüßen
Die Roboter
Stefan Müller am 7.04.11 11:37
Also ich bin immer wieder erstaunt, wie wir unsere Politik gestalten. Ich meine nicht die Politiker, welche aktuell an der Macht sind, sondern die Wähler. Der Wähler - ein Lebewesen, welches seine Entscheidungen auf den Tatsachen von hier und jetzt wägt - und nicht wie es eigentlich sein müsste - die Zukunft zu betrachten. Wir (ich nehme mich da nicht aus) sind alle in der Lage etwas dafür zu tun, um nicht von Atomstrom abhängig zu sein. JEDOCH will keiner von uns auf seinen Wohlstand (Stereoanlage, Fernseher, Handy, Mikrowelle, Herd, Wecker.....) zu verzichten. In Zukunft werden wir uns nicht einschränken, sondern noch mehr verbrauchen - DAS IST DER WOHLSTAND. Wir haben das nur in Deutschland noch nicht begriffen. In diesem Zusammenhang können wir (werden wir auch nicht) ohne Atomstrom leben. Egal was irgendwelche Leute in unserer Gesellschaft versprechen. Nach aktuellem Stand - mich hat das selbst erschreckt - beziehen wir 2000 MW Atonstrom aus Tschechien und 3000 MW Atomstrom aus Frankreich. Ist das nun der richtige Weg? Nun beziehen wir Strom aus Kraftwerken, welche garantiert nicht sicherer sind wie unsere deutschen Kraftwerke.
Ich bin für einen Ausstieg, jedoch für einen langsamamen und kontrollierten Ausstieg, um nicht einen Rücksschlag zu erleiden. Dazu bin ich einfach nicht bereit dies zu akzeptieren. Ich will meinen Lebensstandard einfach nicht aufgeben.
MT am 7.04.11 17:08
Sehr geehrte KommentatorenInnen
Ein robotischer Filmtipp
Ein arte-Film von Cosima Dannoritzer über "Das kalkuliere Versagen von HiTech-Produkten"
http://www.youtube.com/watch?v=Ji8mUF1EIvk&feature=player_embedded
[ den Link mit der Maus markieren und kopieren -->
eine neue Browserfenster öffen und den Link einfügen --> enter und gucken ]
Die im Film gezeigten Produkte habe ich selbst mal repariert.
Was der Film von Frau Cosima Dannoritzer zeigt ist wahr!
Ab Zeitindex 0:58:38 wir ein Akku von Sony - Fukushima gezeigt! (Akku aus einem iPod)
Noch ein Filmtipp für den Programmdirektor des WDR:
"Soylent Green - Jahr 2022… die überleben wollen" von 1973
"Eine Öko-Dystopie. Die Vorlage lieferte Harry Harrison mit seinem Buch New York 1999."
[Quelle:Wiki]
Mit freundlichen Grüßen
Die Roboter
Stefan Müller am 7.04.11 18:35
Da werden nun wieder reichlich Teufel an die Wände gekritzelt. Ich glaube nichts mehr von diesen Schreckgespenstern. Werden wir unseren Wohlstand verlieren oder unsere Umwelt verspargeln oder ähnlich unsinniges veranstalten ? Bestimmt nicht.
Trotzdem wird das als Argument vorgebracht, dass man keine AKWs abschalten könne. Alles Quatsch.
Alle AKWs gehören abgeschaltet, sofort und ohne Ausnahme. Sie haben schon genug Müll produziert, mehr brauchen wir wirklich nicht, nicht einen Tag länger.
Alles abschalten und dann schauen welche Probleme wirklich entstehen.
Sie werden viel kleiner sein als jetzt an die Wand gekritzelt.
Und wenn wir schlimmstenfalls tatsächlich den Strom rationieren müssen (was ich nicht glaube), so wäre das aus Solidarität mit Japan auch ok. Dort wird ja auch stundenweise der Strom abgedreht.
Nur so findet man die wirklich Schwachpunkte unserer Energieversorgung und nur so rum ist das Vorgehen ok. Sich Sorgen um Probleme zu machen, die gar nicht auftreten werden, zementiert nur die bisherige unsinnigen Vorgehensweisen.
Andreas am 7.04.11 18:48
Was die Stromtrassen betrifft, gibt es eine Lösung:
http://www.abindieerde.de
Und Japan hätte es nicht gegeben; äh, ich meine die Atomkatastrophe dort; wenn die Menschen nach Tschernobyl dem Alten Testament der Bibel gehorcht hätten. Aber heutzutage wollen die Menschen leider lieber Scheinchristen sein.
http://forumtreff.pytalhost.de/440
Peter Stolz am 7.04.11 21:24
Ja, ich dusche gerne warm und auch oft länger als erforderlich. Die erforderliche Energie liefert man mir zur Zeit noch recht preiswert.
Ich fahre schnell mit meinem Auto und tanke E10, einen Kraftstoff, der u.a. aus Getreide hergestellt wird. Wenn Menschen darum verhungern, weil ich mir meinen Tank "mit Ökosprit" - sprich Benzin aus Getreide fülle, interessiert mich das nicht. Für mich ist es schließlich nur wichtig, schnell von A nach B zu kommen.
ja_so ist_es am 7.04.11 21:34
Am schlimmsten an der ganzen Atomdiskusion finde ich, dass sie erst jetzt in diesem Maße medial und politisch ausgeschlachtet wird. Alle Argumente, die jetzt gegen die Atomkraft sprechen und vorgebracht werden, konnte man mit einiger ernsthafter Recherche schon vor über einem halbem Jahr aufbringen, wie z.B. die fehlende ökonomische Rentabilität angesichts einer nicht versicherungsfähigen Technologie, mal ganz abgesehen von den möglichen ökologischen Schäden bis hin zum Endlagerungsproblem. Alles alte Kamellen! Trotzdem war erst ein neuer Gau(Hatte Tschernobyl nicht schon genügend Denkanstöße geliefert?) nötig! Das Erbärmlichste ist, dass die Mächtigen dieser Welt erst jetzt einlenken, quasi notgedrungen, ob sie wollen oder nicht. Alles andere wäre jetzt nicht mehr massentauglich, nicht mehr verkaufbar! Ist das nicht der wahre Grund für das plötzliche Einlenken? Prestige? Oder warum glauben die Menschen erst dann an möglichen Risiken, wenn sie sich verwirklicht haben, also wenn es eigentlich schon zu spät ist?
xy am 7.04.11 22:34
Der sogenannte Atomausstieg von SPD und den Grünen war auch nur eine Bestandsgarantie für die Atomenergie und eine Profitabsicherung für die Atommafia. Er war wie der Betrieb aller Atomkraft eigentlich verfassungswidrig (Verstoß u.a. gegen das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit). Der "Atomkompromiß" ignorierte die Tatsache der fehlenden Entsorgung des für mindestens eine Million Jahre gefährlich strahlenden Atommülls. Er brachte eine willkürliche Verschlechterung der Strahlenschutzverordnung. Den Atomkonzernen wurde versichert, dass sie keine teuren Sicherheits-Nachrüstungen machen müssen. Riesige Summen an "Rückstellungen" wurden der Atomindustrie zur Verfügung gestellt. Die realen und immer schon bekannten Gefahren mußten nicht versichert werden. Der Normalbetrieb der atomaren Produktionsketten ist eine ständige Verseuchung der Umwelt (besonders z.B. in der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague; vgl. WISE-Studie für das EU-Parlament!!). Daher ist GRÜN keine Adresse für den echten Ausstieg und die rasche Umstellung auf 100%
regenerative Energien!
Jürgen Kruse am 7.04.11 22:44
Von den Medien totgeschwiegen!
Die einzige Partei in Deutschland, die einen sofortigen und unumkehrbaren Atomausstieg in ihrem Programm und in Wahlprogrammen von Anfang an gefordert hat, ist die Partei "Die Linke" (siehe: Programm der Vorläufer-Partei: WASG und die "Programmatischen "Eckpunkte" der Linken vom 16.6.2007)! Zudem fordert "Die Linke" einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft (einschließlich einer Umstellung auf regenerative Energien und Bio-Landwirtschaft)!
Ich war selbst Delegierter beim Gründungsparteitag in Berlin und kann die gelenkte Medienkampagne für die Grünen bei gleichzeitiger Ignorierung und Diffamierung der Linken nicht nachvollziehen!!
Jürgen Kruse am 7.04.11 23:03
Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist weder teuer noch bedrohlich:
Er ist nicht teuer weil bereits heute berechenbar ist, dass mit vergleichsweise überschaubaren Investitionen in Erneuerbare schon in wenigen Jahren diese Energiequellen uns billiger versorgen als die imme teuereren fossilen Rohstoffe und Atomkraftwerke (selbst ohne Berücksichtigung externer Folgekosten).
Er ist nicht bedrohlich, weil eine stark dezentraler Ausbau der erneuerbaren den Ausbau der Netze auf ein Minimum begrenzt. Das Schreckgespenst der Tausende Kilometer neue Stromtrassen kommt von denselben Leuten, die in der Vergangenheit Kohle- und Kernkraftwerke favorisierten und künftig ihre Konzerngeschäfte mit großen Windstromparks in der Nordsee und Solarstrom aus Nordafrika machen wollen.
Thomas Seltmann am 7.04.11 23:22
Ich will erneuerbare Energie, und wenn ich diese selber herstellen muss. Die kleinen Windzylinder aus England wären eine Lösung. Wo ist eigentlich das Patent hingekommen. Zu RWE? Ich glaube, das wird in Deutschland nicht rausgegeben.
Keiner hat das Recht 1 Mio. Jahre Restrisiko aus Atomtechnologie zu akzeptieren.
Wenn man sich mal überlegt, daß Energie nicht dezentral hergestellt wird, ist das eine enormes Ausfallrisiko.
Zu Japan kann ich nur sagen, die machen aus einer Atomkatastrophe einen Privatunfall. Ups, .. passiert, wir sind versichert!? oder? TepCO ist absolut überfordert oder eher unfähig das Problem zu lösen. Die leichtsinnigen Japaner versauen unsere Erde. Die Menschen in Fukushima und Umgebung ,haben überhaupt noch nicht realisiert, daß das das Ende ihrer Existenz ist. Für immer!
Ronald Daniel am 8.04.11 0:47
Es wurden -vorerst- sieben unnötige AKWs heruntergefahren. Jetzt legen wir nach und aus dem vorerst wird endgültig und ihr glaubt
jetzt sicher der Strom kommt weiterhin aus der Steckdose und gut ist.
Aber in Wirklichkeit wird der Strom der eben nicht von diesen Anlagen kommt trotzdem "Verbraucht" und daher auch "Erzeugt".
Tatsache aber ist das der Strom der zur Zeit nicht aus deutschen Kernspaltungskraftwerken kommt wird entweder nun von alten Reserve-Kohlekraftwerken(Dreckschleudern) oder von noch nicht mit Volllast betriebenen Kernspaltungskraftwerken und Kohlekraftwerken oder aus dem Ausland und im Ausland von Kernspaltungskraftwerken und Kohlekraftwerken geliefert. Toller Erfolg diese Abschaltung für die Umwelt. Hust Hust Hust mir wird gleich schlecht.
Und wenn die abgeschaltet bleiben dann ist das sicherlich eine gute Nachricht für die Kohlebergwerke im Ausland denn da ist der Umsatz dann gesichert.Hust Hust Hust mir wird gleich schlecht.
Ähm wer lebt in Deutschland damit jetzt sicherer? Ihr ja bestimmt ich aber nicht !!!
E. Meier am 8.04.11 1:06
Guten Morgen,
gruen, rot, schwarz, gelb, lila etc.pp, ganz egal:
Was unser Land vorrangig braucht, ist Bildung unsd zwar Bildung fuer alle, damit endlich Licht ins Dunkel kommt!!
Vorher brauchen wir ueber Farben gar nicht erst zu reden. Wir machen uns mit unserem sog. Bildungssystem, was nachweislich von oben bis unten `verlogen´ ist, schon lange international laecherlich.
Ich weiss mehr als gut wovon ich rede, da ich selbst beamteter Paedagoge - derzeit im vorzeitigen Ruhestand - dieses System der `Bildungsverordnung´ lange genug ertragen hab.
Wir muessen (!) unsere Kinder vor dieser Verlogenheit schuetzen, damit sie in Zukunft nicht nur grün reden, sondern das auch leben!!
Ich bemuehe mich seit etwas einem Jahr um Aufmerksamkeit fuer einen sozusagen `Solar lifestyle´ etc.pp und stelle fest, dass das hierzulande `keine Sau´ zu interessieren scheint, jedenfalls nicht bevor `das eigene Kind verstrahlt ist´, um es mal ganz derbe auszudruecken.
Sind wir denn alle nur noch verlogen?
Vielen Dank!
Juergen Helmerichs
Falls erlaubt ein link auf meine site, ueberwiegend auch in Englisch:
http://www.4alleprobe.de/page2.php
juergen helmerichs am 8.04.11 7:08
Wirklich ernst nimmt es mit dem Ausstieg kein mir bekannter Politiker,
denn dann müsste er die dezentrale Stromerzeugung forcieren.
Bei unseren viel gelobten Großkraftwerken geht von der Erzeugung bis zur Steckdose mindestens 50% der eingesetzten Energie verloren.
Wind und Sonne können während der Heizperiode (Winter) fast keinen Strom erzeugen, dezentrale Micro-Blockheizkraftwerke schon.
Der Invest trägt sich von selbst aber:
- E-ON; Vattenfall und Co würden ihre Cash-Cow´s genommen.
Auf der diesjährigen Internationalen Sanitär und Heizungsfachmesse war das das beherrschende Thema, in der politischen Diskussion kommt das nicht vor.
Falls jemand Hintergrundinfos sucht:
http://www.senertec.de/de/derdachs/dachs-stirling.html
Also: Es hat sich in der Politik nichts geändert, erst gestern wurde verhindert daß die Lobbyisten in der Politik durch die Einführung eines Registers transparent werden.
Deutschland verkommt zur Bananenrepublik dank FDP und Co.
Jeder Neubau ein BHKW als Ergänzung zu den vorheanden Fotovoltaikanlagen und Windrädern.
Mutbürger am 8.04.11 9:30
Am 11. März hat unsere Erde gebebt, ein Teil unserer Mutter Erde ist zerbrochen, Landstriche sind verwüstet, weggespült und nichts ist mehr wie es war.
Gerne möchte ich aus einem Brief von Elisabeth Hübler-Umemoto zitieren. Sie ist Pfarrerin der Ev. Gemeinde der Kreuzkirche in Tokyo, sie spricht mir wirklich aus dem Herzen, Tage nachdem ich die Idee hatte, ja das Bedürfnis etwas zu tun, zu helfen lass ich ihren ersten Brief in dem steht: „Das Entsetzen ist so groß und so nah, dass ich es nicht fühlen kann. Es passt in eine Seele nicht hinein.“ Wir Menschen sind mit uns beschäftigt. Wir haben unsere Familien, Freunde, Nachbarn. Wir gehen unserer Arbeit nach, wir möchten uns weiter entwickeln, dazu lernen, immer auf dem neusten Stand sein, wir müssen durchhalten, Stark sein – funktionieren. Bei mir funktioniert das so nicht. Ich kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Was wir Menschen an wohlbringenden Bequemlichkeiten erfinden wird uns nun zum Verhängnis in unserer allumfassenden, fortschrittlichen, technisierten Wohlstandswelt. Ich bewundere die Japaner, die unglaublich gelassen und diszipliniert sind, weil sie ständig mit der Möglichkeit der Naturkatastrophen leben und zudem beachtlich vorbereitet sind. Vielleicht haben wir wenig Einfluss auf furchterregende Naturkatastrophen wie Erbeben und Tsunami, aber was ist mit der Atomenergie? Haben wir darauf einen Einfluss? Wir haben es geschaffen und scheinbar die Macht darüber verloren.
In Japan sind Trinkwasser, Gemüse und Milch radioaktiv belastet, messbar – aber es besteht keine erhöhte Gefahr für die Gesundheit, unbedenklich so die japanische Betreiber Gesellschaft. In den Nachrichten höre ich, die Betreiber Gesellschaft ist bemüht… mal ehrlich, wenn ein solcher Satz in meinem Arbeitszeugnis stehen würde, wäre das eine glatte 6.
Sich auf Experten verlassen? Das Wort sagt es mir deutlich: ver-lassen. Experten haben gewartet, abgewartet, die Wartung versäumt, verschlammt. Macht? Überforderung? Hilflosigkeit?
Die Nachrichten lassen mich nicht mehr los. Ich höre genau zu weil ich Sprache und Worte mag. Wenn ich höre, dass unsere Bundesregierung mit Augenmaß entscheiden möchte, denke ich gleich an die vielen Menschen die eben dieses Augenmaß nicht haben. Augenmaß ist mir zu ungenau, eine Schätzung. Bei dieser Gelegenheit habe ich schon zwei Empfehlungen für das Unwort des Jahres 2011: „Stresstest“ oder doch lieber „Netzausbauänderungsgesetzentwurf“?
Das eigentlich Wichtige sind wir Menschen und unsere Erde, von der es nur diese eine gibt. Wir alle sind Kinder dieser Mutter Erde und müssen zusammenhalten, gedenken, trösten und helfen. Besonders denke ich an Kinder, die ihre Familien verloren haben, ihr Zuhause, ihre Perspektive. Alte, pflegebedürftige Menschen, die allein sind. Menschen die sich schämen Hilfe anzunehmen, weil sie nichts zurück geben können und sich dafür auch noch entschuldigen. Menschen die alles verloren haben vor dem nichts stehen. Für Japan ist es etwas Neues, das die Welt dorthin kommt, um zu helfen und Not zu lindern. Die Menschen sind sehr dankbar und froh, von der internationalen Gemeinschaft so wahrgenommen zu werden, schreibt Frau Hübler-Umemoto in einem weiteren Brief. Ist Japan nicht reich genug um auch ohne Spenden den Schaden der furchtbaren Katastrophe zu beheben? Das ist angesichts dieses Ausmaßes der Katastrophe sicher nicht so. Auch in Japan gibt es Armut, genauso wie bei uns. Und: Was die Medien nicht zeigen, sind all die traumatisierten, verzweifelten, deprimierten Menschen, die einfach Zuwendung brauchen, Ansprache und neuen Mut.
Frau Hübler-Umemoto schreibt mir: „Hier in Japan wird jetzt jede Hilfe benötigt. Der Wiederaufbau kann noch Jahre dauern“.
Auszug/Ansprache zum Benefizkonzert mit Hosoo 6 Transmongolia für Japan im April 2011.
Beate Schenk, Harpstedt
Beate Schenk am 8.04.11 17:30
In Wahrheit ist alles noch viel schlimmer! Alles was seit Jahrzehnten mit Kernkraft zu tun hat ist gelogen, getürkt, geschlampt, gefälscht, getrickst, verschwiegen, beschönigen, verharmlosen, abwiegeln, vertuschen, falsche Versprechungen, Ratlosigkeit, kein Dialog, keine oder FalschInformationen und besteht nur aus Unwahrheiten. Atomstrom ist die unsicherste, risikoreichste, teuerste und die radioaktiv, verstrahlteste tödliche Energie wegen des Atommülls, die es gibt ohne Endlager! Brennstäbe müssten zur Prüfung ausgebaut werden, werden sie aber nicht!
Kernkraftaus am 8.04.11 18:44
"Aber von wohlfeilen Worten abgesehen: das Dilemma kommt bestimmt, wenn nämlich Ernst gemacht wird mit der Energiewende."
Und es kommt erst recht, wenn wir Ernst machen würden mit der Endlagerung, wenn wir als Steuerzahler für die Kosten aufkommen müssen, deren Gewinne sich die Kernenergieerzeuger momentan einfahren.
Das Dilemma kam bereits mit den Entwickungskosten für die Atomenergie, die zu einem immensen Teil der Steuerzahler getragen hat.
Es ist mit den Kosten eines jeden Castortransportes da.
Und, der alles entscheidende Punkt: es wird unendlich groß sein, und das nicht nur finanziell, wenn in Europa, in einem dicht besiedelten Gebiet, ein Super Gau passiert. Wir reden hier von bis zu 5 Billionen Euro Schaden!
MC am 12.04.11 9:37
Wieso denn "Sogar die Bayern wollen zeigen, was eine Harke ist."???
Auch wenn ich schon seit 16 Jahren nicht mehr in Bayern lebe, weiß ich doch, dass dort früher wie heute, sehr viel für Umweltschutz getan wird!
Und ich habe in Bayern noch das Gefühl und erlebe es, dass Entscheidungen für die Bevölkerung getroffen werden.
Unsere Bundes- und EU-Politiker genauso wie hier die sächsische Landesregierung, treffen Entscheidungen, bei denen ich mich nicht frage ob - sondern welche Lobby-Gruppierung nun wieder regiert hat (und ich finde bei meinen Recherchen auch die Belege!).
Sehr aufschlussreich zu bundesdeutscher und internationaler Atompolitik seit ihren Anfängen sind die Aussagen von Holger Strohm, z.B. hier:
xxx.bewusst.tv/themen/thema7-natur/224-holger-strohm-2011.html
Er war als Sachverständiger für die USA und ERDA, UN-Gremien und den Innenausschuss des Deutschen Bundestages tätig.
imuniversumstecktmehrenergiealswirjemalsbrauchen am 12.04.11 18:05
"Wir brauchen dringend neue Stromnetze und die gibts nicht zum Nulltarif"
Der Bund der Energieverbraucher sieht durch marode Stromnetze bereits die Versorgung in Deutschland gefährdet. Nach der Liberalisierung des Strommarktes 1998 hätten die Versorger deutlich weniger in ihre Netze investiert als vorher. Die Verbraucher zahlten jährlich rund 18 Mrd. Euro für die Netze, sagte der Vorsitzende des Bundes, Aribert Peters. Davon würden aber nur zwei Mrd. in die Anlagen investiert. Für mehr Kosten gebe es weniger Sicherheit.
Das wurde vor etwas über sechs Jahren nach dem Zusammenbruch von Strommasten und tagelangen Stromausfällen in ALLEN Medien publiziert:
Seit 1998 haben die Netzbetreiber also über 198 Mrd. eingenommen aber nur 20 in die Netze investiert!
Nach simpler Logik müßten dann 178 Mrd. Euro zum sofortigen Ausbau der Netze zur Verfügung stehen oder wollen die Netzbetreiber etwa den Verbraucher zweimal für das gleiche in die Tasche greifen?
bernd otto am 12.04.11 23:02
"Grüner Strom wird teuer." Tatsächlich? Laut kritischer Experten ist das Propaganda, die entweder bewußt oder unreflektiert verbreitet wird. Die heutigen hohen Strompreise haben nichts mit der technischen Erzeugung von Strom zu tun, sondern sind reine Abzocke der Stromkonzerne. Wenn sich die Produzenten von Öko-Strom dieser Wucherei nicht anschließen, könnte der künftige grüne Strom also sogar billiger sein als der heutige teure Atom-Abzocke-Strom.
So jedenfalls argumentiert IPPNW, die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung. Unten stehend deren Presseinformation vom 07.04.2011 (s. "Lüge Nr. 4").
Ebenso Propaganda ist die Behauptung, bei Umstellung auf erneuerbare Energien sei der Bau vieler neuer Stromtrassen notwendig. Tatsächlich wollen die Konzerne mit einem solchen Ausbau nur ihre Marktmacht zementieren. Für die gesamte Stromversorgung in Deutschland gibt es bereits ausreichende (dezentrale) Möglichkeiten (s. "Lüge Nr. 3").
Es wäre zu begrüßen, wenn MONITOR diese Info von IPPNW verbreitete.
Hano
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IPPNW-Presseinformation vom 7. April 2011
Die penetrantesten Lügen der energiepolitischen Debatte
Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW droht nach Fukushima erneut, dass Lügen und Desinformationskampagnen rationale Entscheidungen in der Energiepolitik verhindern. "Anstelle eines diffusen Meinungsstreits mit neuen wissenschaftlichen Studien brauchen wir jetzt den ungetrübten Blick auf einfache energiewirtschaftliche Sachverhalte", so IPPNW-Experte Henrik Paulitz. "Nur so werden Öffentlichkeit und Entscheidungsträger auf allen Ebenen in die Lage versetzt, endlich die richtigen Weichen zu stellen." Journalisten und Medien komme hierbei eine besondere Verantwortung zu, die Verlautbarungen der Konzerne ebenso kritisch
zu hinterfragen und ausgewogen zu berichten, wie sie es bei Stellungnahmen atomkritischer Verbände machen. Die IPPNW skizziert die vier penetrantesten Lügen der aktuellen energiepolitischen Debatte:
Lüge Nr. 1: Wenn die deutschen Atomkraftwerke stillgelegt werden, müssen wir Atomstrom aus dem Ausland importieren.
Fakt ist: Deutschland kann allein mit seinen konventionellen Kraftwerken und seinen Wasserkraftwerken rund 80 Gigawatt Strom erzeugen, was dem maximalen Strombedarf entspricht. Meist wird erheblich weniger Strom verbraucht. Der Strom aus allen 17 deutschen Atomkraftwerksblöcken mit maximal rund 20 Gigawatt ist vollkommen überflüssig, selbst wenn man die Stromerzeugung aus Windenergie, Photovoltaik und Biomasse mit einer Spitzenleistung von heute
schon 38 Gigawatt nicht berücksichtigt. Wenn Atomstrom aus dem Ausland importiert wird, dann liegt das zum einen an fehlerhaften Mechanismen an den Strombörsen. Zum anderen daran, dass etwa die Chemische Industrie auf dem Import französischen Atomstroms zu Dumpingpreisen besteht, statt die eigenen Stromsparpotenziale zu mobilisieren.
Lüge Nr. 2: Wir müssen vor allem die Offshore-Windenergie vorantreiben.
Fakt ist: In der Nord- und Ostsee sollen in den kommenden Jahren lediglich ein paar tausend Megawatt Offshore-Windenergie-Leistung aufgebaut werden (maximal 10 Gigawatt). Hingegen können an Land in ganz Deutschland kurzfristig weit mehr als 60 Gigawatt Windleistung zubaut werden, selbst wenn einzelne Bundesländer den Ausbau weiterhin blockieren sollten. Hinzu kommt ein gigantischer Photovoltaik-Zubau in Bürgerhand, den die Politik behindert. Die einseitige Offshore-Orientierung dient allein den Interessen der großen Energiekonzerne, die damit hohe Profite zu Lasten der Stromkunden erzielen wollen.
Lüge Nr. 3: Wir benötigen viele neue "Stromautobahnen" von Nord- nach Süddeutschland.
Fakt ist: Werden in ganz Deutschland und insbesondere auch in Süddeutschland endlich die erneuerbaren Energien wie auch dezentrale Energiespeicher systematisch vorangetrieben, dann werden keine neuen Verbundstromtrassen benötigt. Diese dienen allein der Absicherung der Marktmacht der Konzerne und sollen über drastische Strompreiserhöhungen erneut weitere Milliarden in die Konzernkassen spülen.
Lüge Nr. 4: Der Atomausstieg und der Umstieg auf Erneuerbare führt
zwangsläufig zu massiven Strompreiserhöhungen.
Fakt ist: Während in den vergangenen Jahren die Kosten der Konzerne für den Atomstrom deutlich sanken, stiegen beständig die Strompreise, allein deswegen, weil die Atomkonzerne immer dreister abkassiert haben. Aufgrund falscher Preisbildungsmechanismen in Deutschland sind die Kosten von den Preisen für die Privathaushalte vollkommen abgekoppelt. Drastische Kostensenkungen durch die Einspeisung von Solarstrom (Photovoltaik) werden von den Konzernen auf rechtswidrige Weise nicht an die Stromkunden weitergegeben. Der immense Zubau erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren rechtfertigte laut Bundesnetzagentur keinerlei Strompreiserhöhung. Es
ist unbestreitbar, dass eine dezentrale Energiewirtschaft in Bürgerhand, basierend auf heimischen erneuerbaren Energien, perspektivisch für die Bevölkerung die günstigste Alternative ist. Es gilt jetzt, das System der Abzocke durch Großkonzerne, den Import teurer Energierohstoffe und das Führen teurer Energiekriege auf Kosten der Steuerzahler zu beenden.
Hintergrund-Informationen:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Biblis-Klage/Biblis_verstopft_Erneuerbaren_Leitungen.pdf
Kontakt: Henrik Paulitz (Atomexperte), Tel. 0032-485-866 129. Angelika Wilmen (Presse), Tel. 030-69 80 74-15
Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des
Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de, Email: ippnw@ippnw.de
Regina Nowack am 13.04.11 13:16
Es war eigentlich immer klar, dass es einmal (oder öfters) so weit kommen musste: Das Restrisiko wird irgendwann akut, und dann tritt der Schaden ein, auch wenn wir hoffen, dass wir verschont blieben. Unser Mitgefühl gehört den betroffenen Japanern, die unsägliches Leid erdulden und keinen Ansprechpartner finden, den sie zur Verantwortung ziehen können. Vier Punkte in diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darstellen:
1. Man wusste von Anfang an, wie gefährlich Atommanipulationen sind, und dass konnten auch unsere Politiker und die führenden Personen der Energieindustrie in den 50er Jahren wissen, die die "friedliche" Atomtechnologie nach Deutschland holten, nachdem die Besatzungsmächte sie zunächst daran gehindert hatten.
2. Ich wundere mich sehr, dass die heute stattfindende Diskussion nicht schon 1986 (Tschernobyl) oder 1979 (Harrisburg) stattfand. Dem Restrisiko ist es egal, wann und wo es virulent wird. Und bei 10.000 GAU-freien Jahren pro AKW und über 400 AKWs weltweit ist es klar, dass wir alle akut gefährdet sind.
3. Was häufig vergessen wird, ist der soziale Aspekt des GAUs: Sind erst einmal Nahrungsmittel oder Gebrauchsgegenstände oder gar Menschen verstrahlt, will niemand mehr etwas mit ihnen zu tun haben – es findet eine zynische Ausgrenzung statt, und die beginnt schon dann, wenn ein Bauer seine Produkte nicht mehr verkaufen kann, weil sie verstrahlt sein könnten. Es werden Existenzen und Ressourcen ohne Aussicht auf eine positive Prognose für einen unabsehbaren Zeitraum zerstört.
4. Was das Atomrestrisiko von allen anderen Restrisiken unterscheidet, ist folgendes: Wenn der Tauchsieder wegen Wassermangels zu glühen beginnt, zieht man den Stecker raus. Schluss, Aus, Ende. Wenn das AKW (im Reaktorkern oder im "Abklingbecken") anfängt zu glühen, ist es mit "Rausziehen" nicht getan. Dann MUSS man etwas tun, mit Strom oder Diesel oder sonst wie im großtechnischen Maßstab; und wenn das nicht sofort funktioniert, haben wir unweigerlich den GAU. 4,2 kg Uran der Atombombe stehen 70 – 100 t Uran im AKW gegenüber; hier spielt die Kritikalität von U 238 die entscheidende Rolle. Es ist wirklich teuflisch.
Was können wir also tun, um die Energiewende zu beschleunigen?
1. Strom sparen, in dem wir endlich aufhören, mit Elektrizität Wärme zu erzeugen (mit ca. 20% Wirkungsgrad der eingesetzten Primärenergie). Wärme kann man günstiger vor Ort mit (Bio-)Gas erzeugen. (Kein Profi kocht auf Strom).
2. Altbaubestand massiv dämmen. In wenigen Jahren zahlt sich die Investition mehr als aus.
3. Jede geeignete Dachfläche für Solarthermie oder Photovoltaik nutzen.
4. Verursacherprinzip wie für alle anderen Industrien auch für die Atomindustrie anwenden.
5. Biogas nur mit Abfällen betreiben und nicht mit Material, welches auf Flächen erzeugt wird, die für die Nahrungsmittelproduktion geeignet sind.
6. Abwärme der Industrie als Fernwärme nutzen.
7. Massenhaft Miniblockheizkraftwerke einsetzen.
8. Beleuchtung nur noch als 12-V-LED
Diese Aufzählung ist rein beispielhaft und hat keine Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bin gespannt, wie ernst es unsere Regierung meint. Wir werden sie an ihren Taten messen.
Hans Ulrich Rometsch am 14.04.11 14:40
Ich fühle mich wie zurückversetzt in die DDR-Zeit, als in der Ostzone Deutschlands die Menschen von ihrer eigenen Regierung laufend belogen und betrogen wurden.
Auch von fast allen Medien, wird der Irrsinn vom klimaerwärmenden CO² verbreitet, was so gar nicht stimmt. Denn schließlich gibt es die Klimaerwärmung erst seit den Neunzigern, obwohl dieses Abgas auch schon viele Jahrzehnte zuvor massenweise erzeugt wurde.
Weil insbesondere die Achtziger besonders kühl waren, muss man sogar davon ausgehen, dass die massenweise Verbrennung von fossilen Rohstoffen eher eine klimaabkühlende Wirkung hatte. Es ist nämlich wissenschaftlich bewiesen, dass Schwefeldioxid und Feinstaub sich positiv auf die Wolkenbildung auswirken, was bekannter Weise eine klimaabkühlende Wirkung hat.
Aber anstatt einfach nur die in den Neunzigern eingebauten Schwefeldioxidfilter aus den Kohlekraftwerken auszubauen, redet man uns ein, dass dies nicht möglich sei, weil dieses Gas gesundheitsschädlich sei; weswegen die Klimaerwärmung angeblich nur über eine Verringerung von Kohlendioxid verhindert werden könne.
Und weil man noch nicht genügend Energie über erneuerbare Energien erzeugen kann, wären Atomkraftwerke als Brückentechnologie unverzichtbar mit der damit unweigerlich verbundenen Abgabe von radioaktiven Stoffen in die Umwelt in La Hague in Frankreich in der Wiederaufbereitungsanlage.
http://forumtreff.pytalhost.de/237
Seitdem nämlich diese Anlage in Betrieb ist, ist bisher ein Vielfaches der Menge an radioaktiven Stoffen auf Europa niedergegangen, als bei der Atomkatastrophe in Tschernobyl frei wurde. Man will uns also allen Ernstes einreden, dass die absichtliche legale Einbringung von Radioaktivität in die Umwelt weniger gesundheitsschädlich sei als Schwefeldioxid.
Ich behaupte einfach mal aus eigener Erfahrung das Gegenteil. Fragt doch die Älteren, die wie ich schon in den Siebzigern und Achtzigern gelebt hatten! Die Energie wurde fast ausschließlich in Kohlekraftwerken produziert mit dem damit verbundenen Ausstoß von Schwefeldioxid.
Und es wurde fast ausschließlich mit Kohle geheizt mit dem damit verbundenen Rauch. Und obwohl damals meine Gesundheit sehr angeschlagen war (Bronchitis), weil ich die ersten 7 Jahre in einer muffigen Wohnung lebte, war ich von dem Moment an völlig gesund nach dem Umzug in eine trockene Wohnung, obwohl damals im Jahr 1966 fast ausschließlich mit Kohle geheizt wurde.
Wenn man an besonders kalten Wintertagen durch die Stadt ging, war die Luft derart verräuchert, dass man den Rauch nicht nur sehen konnte, sondern ihn auch roch. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass dieser Rauch meines Erachtens keinem wirklich schadete; vielleicht sogar eher im Gegenteil. Keiner jammerte über diesen, dass er diesen gesundheitlich nicht vertragen könne.
Aber heutzutage zerstören die Menschen die Umwelt mit ihren Filtern in den Kraftwerken, um vermeintlich die Menschen vor gesundheitsschädlichen Abgasen zu schützen, sodass dadurch diese Abgase erst klimaschädlich werden, falls die Klimaerwärmung nicht vielleicht sogar eine völlig andere Ursache hat.
Ich hege den Verdacht, dass die Atomlobby hinter dieser offensichtlichen Verdummung der Menschen steckt. Man verschweigt zum einen einfach, dass erst durch den Einbau von Schwefeldioxidfiltern die Abgase der Kohlekraftwerke klimaschädlich wurden.
Und zum anderen verschweigt man, dass es bei der Nutzung von Kernenergie zu einer legalen erheblichen ständigen Abgabe von radioaktiven Stoffen in Wiederaufbereitungsanlagen kommt, sodass der falsche Eindruck entsteht, als sei die Kernenergie die geeignete Brückentechnologie, obwohl normale Kohlenkraftwerke ohne Schwefeldioxidfilter hierzu viel besser geeignet sind.
Auch ist es Lügenpropaganda, wenn man von einer bestimmten Menge an benötigter Elektroenergie spricht. In Wirklichkeit gibt es diese so nicht, weil der Preis darüber entscheidet, wie sehr die Menschen mit Strom sparsam umgehen. Je teurer der Strom nämlich ist, umso mehr werden die Menschen Strom einsparen.
Hätte man die Klimaerwärmung nicht erst durch Einbau von Schwefeldioxidfiltern in Kohlekraftwerke selbst erzeugt, würden Klimaanlagen nicht mehr so viel Elektroenergie verbrauchen. Auch könnte durch Abschaltung von Klimaanlagen im Sommer sehr viel Elektroenergie eingespart werden.
Früher hatte man an besonders heißen Sommertagen einfach seine Füße in Schüsseln mit kaltem Wasser gestellt und/oder stromsparende Ventilatoren verwendet. Und auch im Winter könnte viel Elektroenergie eingespart werden, wenn keiner mehr mit Elektroenergie heizen würde.
Wie wir also sehen, gibt es den "Bedarf" an Elektroenergie so nicht, sondern eine Verteuerung des Strompreises würde nur dazu führen, dass viele mit Strom einfach nur sparsamer umgingen. Ich habe dies geschrieben, um aufzuzeigen, dass meines Erachtens das Energieproblem auch jetzt schon viel einfacher lösbar ist, als es uns von den Medien und den Politikern suggeriert wird.
http://forumtreff.pytalhost.de/234
Peter Stolz am 15.04.11 19:18
"die intelligenz die dieses schlamassel verursacht hat, ist nicht die intelligenz die es lösen wird, weil die intelligenz die es lösen kann es von vornherein nicht verursacht hätte."
was wir zum überleben brauchen ist saubere luft, sauberes wasser und saubere lebensmittel, der rest ist luxus.
wir müssen lernen in frieden miteinander zu leben und endlich damit aufhören den politikern zu erlauben unsere steuergelder in kriege zu stecken, geld ist nicht das problem, wir haben mehr als genug davon.es findet bereits ein globales umdenken statt und alle systeme werden zusammenfallen wie ein kartenhaus. wir müssen das rad nicht neu erfinden und wir müssen auch nicht zurück in die steinzeit.
wir müssen verantwortung übernehmen und wir werden es schaffen unsere existenz in ein glückliches und friedvolles dasein zu verwandeln, miteinander und gemeinsam mit dem planeten.
es fängt mit DIR an.
volker barion am 16.04.11 14:50
Es wird so viel diskutiert, was der Atomausstieg wohl kosten wird. Ich vermisse eine parallele Diskussion darüber, was denn ein Supergau kosten wird.
Fritz Linck am 18.04.11 20:17
Die Behauptung, alternativ erzeugter Strom würde die Energiekosten in unerschwingliche Höhen treiben,
ist ebenso falsch und verlogen wie die Behauptung, Atomstrom sei klimafreundlich und unschlagbar preiswert. Das genaue Gegenteil ist der Fall.
Der Ökostrom, den wir in einem vereinseigenen BHKW
seit 1999 produzieren, kostete beim Start unserer
vereinseigenen Stromfabrik in der Herstellung ca.
5,6 Pfennige und lag damit lediglich um 2 Pfennige
über dem Gestehungspreis des AKW Biblis A. Heute
wird das Gas zum Betrieb unserer Stromfabrik aus
den Bioabfällen der Vereinsmitglieder hergestellt
mit der Folge, daß der Herstellungspreis unseres
Ökostroms bei 2,2 Cent liegt. Zum Vergleich: Her-
kömmlicher Strom aus Kern- und Kohlekraftwerken
kommt für 24,5, also dem 10fachen, aus der Steck-
dose.
Manfred Millmann am 26.04.11 8:08
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