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Klaus Scheffer
Es war nicht unbedingt die beste Woche für den CDU-Fraktionsvorsitzenden. Letzten Mittwoch kündigte Karl-Josef Laumann (Foto) an, dem
Nachtragshaushalt von Rot-Grün mit einer geplanten Neuverschuldung von 8,4 Milliarden Euro einen eigenen Entwurf entgegenzustellen. Dieser Haushalt werde unter fünf Milliarden neue Kredite ausweisen, versicherte Laumann. Wir Journalisten sollten uns auf eine spannende Pressekonferenz am Dienstag einstellen, nach der Fraktionssitzung der CDU.
Es gab dann auch tatsächlich eine spannende Pressekonferenz des CDU-Fraktionschefs, sogar eine gemeinsame mit seinem FDP-Amtskollegen Gerhard Papke. Nur ging es da nicht um den Haushaltsvorschlag der Union. Den habe man jetzt doch noch nicht fertig, das werde eine Woche länger dauern, hieß es. Wir sind gespannt...
Stattdessen verkündeten Laumann und Papke aber, dass man eine Klage vor dem Landesverfassungsgericht anstrebe. Nicht die lange angekündigte gegen den rot-grünen Nachtragshaushalt, sondern - Überraschung - eine gegen eine Entscheidung von Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg (Foto), CDU-Politiker wie Laumann.
Was war passiert? Letzten Donnerstag herrschte helle Aufregung im Landtag. SPD und Grüne hatten offenbar ihre erste Abstimmungsniederlage im Plenum erlitten. Es ging um einen fürs Land eher unwichtigen Antrag, in dem die nordrhein-westfälische Polizei für ihren Einsatz im Wendland während der Castor-Transporte gelobt wurde. CDU und FDP stimmten dagegen, weil im Text auch die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke kritisiert wurde. Und die Linken stimmten nicht zu, weil nicht auch die friedlichen Demonstranten lobend erwähnt wurden. Trotzdem glaubte Rot-Grün eine Mehrheit zu haben, weil nicht alle Abgeordneten der Opposition bei der Abstimmung da waren. Bei der Stimmabgabe per Handzeichen gab es aber Verwirrung: Beim ersten Versuch konnte der Sitzungsvorstand - neben Präsident Uhlenberg noch zwei Beisitzer - keine eindeutige Mehrheit ausmachen. Zweite Runde, dann konstatierte Uhlenberg mehrheitliche Ablehnung.
Das führte zu erregten Protesten der Regierungsfraktionen. Es gab eine Unterbrechung, danach stellte Präsident Uhlenberg fest, man sei sich doch nicht sicher und werde jetzt - so wie es die Geschäftsordnung des Landtags vorsieht - ein drittes Mal abstimmen. Diesmal per
Hammelsprung. Jetzt waren CDU und FDP sauer, verweigerten die Teilnahme, Rot-Grün bekam seine Mehrheit.
Ob man ein einmal festgestelltes Ergebnis nachträglich korrigieren darf, wollen Laumann und Papke jetzt von den höchsten Richtern des Landes klären lassen. Und nehmen dabei in Kauf, den CDU-Parlamentspräsidenten zu beschädigen. Zwar behauptet Laumann, ihm gehe es nur um das Verfahren, mitnichten sei sein Vertrauen in Uhlenberg gestört.
Doch der Parlamentspräsident sieht das ganz anders. Offiziell erklärte er, die Behauptung sei "absurd", er habe sich dem Druck der Proteste gebeugt. Besonders empört ist Uhlenberg darüber, dass ihn niemand über die Klage gegen seine Entscheidung vorab informiert habe. Im Moment herrsche deshalb Funkstille zwischen Laumann und Uhlenberg, heißt es. Auch in der CDU-Fraktion gärt es. Laumann habe sein Vorgehen lediglich in einem Vieraugen-Gespräch mit Papke besprochen, ist zu hören. Da sei wohl sein Temperament mit ihm durchgegangen, und es tue ihm möglicherweise jetzt schon wieder leid.
Da passt es ins Bild, dass auch der einzige kleine Triumph, den Karl-Josef Laumann letzte Woche öffentlich feierte, ihm nachträglich vermiest wurde. Da hatte der CDU-Fraktionschef doch eigenhändig zum Telefon gegriffen und verhindert, dass der kleine Parteitag der NRW-Linken, auf dem letzten Sonntag über die Haltung zum Nachtragshaushalt entschieden wurde, nicht wie geplant in der Aula der
Uni Münster stattfinden durfte. Und was wurde daraus: Ganz schnell hatten die Linken einen neuen Veranstaltungsort in Bochum gefunden, und der kostete die Partei dann auch noch deutlich weniger. Die Linken kürten Karl-Josef Laumann anschließend zu ihrem
Mitarbeiter des Monats. Ein Titel, auf den der
Oppositionsführer wahrscheinlich nicht sehr stolz ist...
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Da hat die CDU endlich ihren neuen Vorsitzenden - das Duell mit Armin Laschet entschied bekanntlich Bundesumweltminister Norbert Röttgen für sich. Fehlt nur noch die FDP, die sucht ja noch den Nachfolger von Landeschef Andreas Pinkwart. Interessensbekundungen werden bis zum Sonderparteitag in Dortmund am 27. November entgegengenommen.
Bislang gibt es drei Aspiranten: den Europaabgeordneten Graf Lambsdorff, den Bundes-Staatssekretär Daniel Bahr und die stellvertretende Landesvorsitzende Gisela Pilz. Ein eher üppiges Angebot, das jetzt sogar noch um einen Busen vergrößert werden könnte. Einen mit dem Vornamen Karlheinz. Besagter - Karlheinz Busen also - hat sich gedacht, es muss ja nicht unbedingt immer ein Prominenter machen. Er könne sich schon vorstellen, so Busen, die 17.000 Liberalen im Land anzuführen. Bisher ist Busen stellvertretender FDP-Kreisvorsitzender in Gronau, dort gibt es etwas mehr als 300 Parteimitglieder.
Leider aber werden wir wohl nicht erfahren, ob Busen auf Augenhöhe mit der prominenteren Konkurrenz hätte gelangen können oder gar womöglich um Brustweite gewonnen hätte. Zur selbigen haben sich dem Vernehmen nach nämlich Spitzenliberale den nach oben strebenden Busen genommen - und der habe dann doch lieber wieder zurückgezogen. Busen-Kandidatur geplatzt – schöne Schlagzeile…
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WestLB, genauer um deren Bad Bank - oder wie sie jetzt heißt, die Erste Abwicklungsanstalt, kurz EAA. In der wird versucht, die Giftpapiere der WestLB irgendwie doch noch zu Geld zu machen.
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Hintergrundzirkel heißen sollen, zu denen wir Journalisten bald sicherlich wieder eingeladen werden. Mit "Rüttgers Club" wird ja jetzt kein Staat mehr gemacht. Der "Kraftraum" allerdings, den kann die neue Ministerpräsidentin ruhig beibehalten. Er zieht jetzt bloß um, vom dritten Stock im Landtag in den elften in der Staatskanzlei. Hoffentlich bekommt ihm (und ihr) die Höhenluft.
Wie wäre es mit Club der Teufelinnen im Anlehnen an einen Film wo Männer abgestraft werden sollten. Sind sie ja auch im richtigen Leben, erstes Opfer, na der vom Club. Schleichwerbung ist out, Rüttgers Club, in Hessen abgekocht, in Niedersachsen zum Präsidenten befördert. Ob jetzt die Oberteufelin in Berlin schuld ist oder die falschen Engel in den Ländern ? Wer weiß das schon. die Grenzen sind fließend, alles andere unergründlich, höchstens spekulativ.
MG am 19.07.10 21:27
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Koalitionsvertrag war gerade getrocknet, da wurde es so richtig nass rund um den Düsseldorfer Landtag. Dunkle Wolken schoben sich drohend in Richtung Plenargebäude, das Wasser des Rheins, der eben noch gemütlich im gleißenden Sonnenlicht träge vor sich hin floss, wurde aufgepeitscht. na nichts besseres zum thema eingefallen das du über das Wetter redest????
Molle am 12.07.10 20:56
Ganz einfach. Das war einer der ersten Aktionen der Rot-Grünen Regierung. Das ganze Volk von Nordrhein-Westfalen sehnte sich nach einer Abkühlung. Außerdem brauchen die Wiesen und Gräser und Pflanzen u.a. endlich mal Wasser. Deswegen gab es das in der Nacht auf Sonntag (nachdem die Parteitage die Koalitionsverträge abgesegnet hatten) und heute noch mal viel Wasser von oben, weil es noch nicht reichte. War doch gut und fast alle fanden es gut. Die erste gute Aktion von Rot-Grün.
Rainer Bode am 12.07.10 19:52
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Ziemlich fleischlastig war der gestrige Tag für den scheidenden Ministerpräsidenten. Gleich zwei Dreigänge-Menues gönnte sich Jürgen Rüttgers. Es sei ihm gegönnt, denn
der harte Wahlkampf und die
herbe Niederlage hatten dem Mann auch
gehörig zugesetzt. „Fett, ich brauche Fett“, stöhnte ein hohlwangiger Jürgen Rüttgers kurz nach einer überstandenen Infektion im Frühjahr am Rande eines Treffens mit Journalisten und holte sich vom Buffett gleich einige Lagen Blut- und Leberwurst.
Gestern ging es weniger rustikal zu. Zunächst der Geburtstagsempfang für einen seiner Amtsvorgänger.
Wolfgang Clement wurde 70, eigentlich ein Grund für die SPD, ihren Ministerpräsidenten zwischen 1998 und 2002, noch einmal zu ehren. Da Clement aber
mit viel Getöse bei den Sozialdemokraten ausgetreten ist und sich seit einigen Jahren politisch damit hervortut, die Wahl der FDP zu empfehlen, gab es bei den Genossen kein sonderliches Interesse daran, mit dem Jubilar noch einmal anzustoßen. Ist das Tischtuch erst zerschnitten, stellt man auch keine Teller mehr drauf.
Und da zeigt sich einmal mehr das soziale Herz von Jürgen Rüttgers. Der nämlich lud Clement zum Geburtstagsessen in die Staatskanzlei. Schenkte ihm ein Trikot der
deutschen Fußball-Nationalmannschaft,
lobte ihn als politischen Topstürmer – immerhin den Mann, der durch seinen Wahlsieg 2000 verhindert hatte, dass Rüttgers schon damals in die Staatskanzlei einzog. Zwei Jahre lang kämpfte Rüttgers als Oppositionsfüher gegen die Regierung Clement.
Alles vergessen und vergeben: Bei der gemeinsamen Mahlzeit hätten sich die früheren Kontrahenten bestens verstanden, heißt es, Clement soll sogar einige Tipps für das Leben nach dem Amt gegeben haben. Mit am Tisch die übrige noch amtierende Regierungsmannschaft. Alle erfreuten sich am feinen Menue. Hauptgang: Kalbsfilet. Danach zogen die Minister mit ihrem Chef weiter zum nächsten Essen. In einem edlen Restaurant gab es das Abschiedsdiner für die scheidende Regierung. Und auf speziellen Wunsch des Noch-Ministerpräsidenten orderte man: Wiener Schnitzel - natürlich wieder vom Kalb.
Ein Tag der Abschiede: Minister verlieren ihr Amt, Kälber verlieren ihr Leben und der deutsche Fußball verliert seinen Traum…
Leben und leben lassen, miteinander auskommen, Mensch bleiben auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Soweit alles in Ordnung aber das mit den Kälbern, nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber. Sind damit die Wähler gemeint ? Wenn sie ihren guten Jürgen unterstützt und mit guter rheinischen Hausmannskost genötigt hätten wäre er nicht hohlwangig..und noch im Amt. Glück auf.
MG am 9.07.10 20:39
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kein Wort gesagt - was auch nichts geholfen hat, wie man weiß.
einer...
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Am 9. Mai ist... Muttertag! Hannelore Kraft weiß schon, was sie an diesem Tag macht.
"Da gewinn ich ne Wahl", sagt die SPD-Spitzenkandidatin selbstbewusst. Das verhindern will naturgemäß die Gegenseite. Und jetzt ist dem CDU-Nachwuchs eine nachgerade geniale Idee gekommen.
"Wer seine Mutter liebt, wählt CDU", steht auf einer Postkarte der Jungen Union Nordrhein-Westfalen, die brave Unionsfans in diesen Tagen verschicken sollen. Darunter steckt eine Hand einen Wahlzettel in die Urne: Kreuzchen bei der CDU, darüber geschrieben: "Für Mutti."
Gut, dass der Sohn von Hannelore Kraft noch nicht 18 ist, sonst käme er noch in Gewissenskonflikte. Liebt er seine Mutter, was man mal voraussetzt, müsste er dann CDU wählen? Und überhaupt: Haben alle Nicht-CDU-Wähler Probleme mit ihren Müttern?
Mal zu Ende gedacht: Alle, wirklich alle, die am Sonntag wählen gehen, haben eines gemeinsam: eine Mutter. Also müssten auch alle, wirklich alle, CDU wählen. 100 Prozent für Rüttgers muntere Truppe, da bliebe noch nicht mal etwas übrig für seinen Wunsch-Koalitions-Partner, die FDP. Mutmaßlich wäre das für Jürgen Rüttgers selbst etwas zuviel des Guten. Wäre ja auch langweilig, so ganz ohne Opposition. Das wäre dann wie früher in der DDR - und gerade dagegen zieht die CDU doch eigentlich zu Felde. Siehe ihre Kampagne gegen die Linke, die SED-Nachfolgepartei, wie in der
CDU immer behauptet wird.
Oder sollte die Junge Union das alles ganz anders meinen. "Mutti" ist doch in der eigenen Partei der verbreitete Spitzname für Angela Merkel. Wer die Kanzlerin liebt, der wählt natürlich CDU! Dafür braucht er aber nicht eine Extra-Postkarte von der Jungen Union.
Die Piratenpartei hat auf ihre Weise reagiert - mit einem "Remix":
http://tweetphoto.com/21143492
BlackBuccaneer am 6.05.10 12:06
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Initiativbewerbungen könnten bis zum 5. Mai per Mail eingesandt werden, heißt es weiter.
Verschwiegenheit in einer solchen Vertrauensstellung wäre...Trackback-URL zu diesem Eintrag:
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wettert FDP-Landeschef Andreas Pinkwart gegen das rot-rot-grüne Schreckgespenst und insbesondere die Grünen, die derzeit ja auch als möglicher Reserve-Koalitionspartner der CDU gehandelt werden.
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"Die Grünen, so wie sie sich darstellen, sind für uns kein politischer Partner." Interessante Koalitionsaussage, wenn er es denn so gemeint hätte. Das Ganze war aber auch ein Beweis dafür, wie gut die Kollegen auf den Landtagsbänken zuhören. Der Versprecher des Genossen fiel niemandem auf, zumindest griff ihn keiner der folgenden Redner auf.
"Ist der heute gar nicht da?". Was dem Minister lautes Gelächter der Opposition einbrachte. Ott gehört dem Parlament überhaupt nicht an… Warum brauchen wir überhaupt Politiker
die Menschen verstehen sowiso nicht was die sagen.Es wäre doch billiger diesen Müll zu kaufen,aber wer kauft Müll? einer schon,aber der steht jetzt
Gericht---und ist aufeinmal so krank.
Winnetou am 13.03.10 17:12
Was wäre denn eigentlich, wenn ein Abgeordneter sagt, dass nicht das gesprochene, sondern das geschriebene Wort gilt. Gilt dann trotzdem das gesprochene oder ausnahmsweise das geschriebene Wort (oder beides gleichzeitig)?
Christian F. am 12.03.10 13:42
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Nett hätte es werden können, nächsten Dienstag im "Station Airport", Düsseldorfs neuester Special-Eventlocation, wie es so schön heißt. Dort sollte es den ersten Länderdialog "Nordrhein-Westfalen trifft Bayern" geben - unter Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten Rüttgers und Seehofer. Im Anschluss an eine gemeinsame Sitzung beider Kabinette sollten Größen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Sport zusammenkommen.
Das tun sie jetzt nicht - die Veranstaltung fällt erst einmal aus, sie werde auf später verschoben, heißt es. Offizielle Begründung: Man brauche mehr Zeit für einen intensiveren Austausch, eine zusätzliche Veranstaltung störe da nur. Merkwürdig nur, dass diese Einsicht erst nach der Berichterstattung über die Sponsoring-Praxis der nordrhein-westfälischen CDU gekommen ist. Auch beim Länderdialog sollten üppige Gelder fließen. Unternehmen, die teilnehmen wollten, sollten zwischen 25.000 und 50.000 Euro bezahlen. Dem Vernehmen nach sahen die Verantwortlichen in der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei noch Ende letzter Woche kein Problem darin, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer soll allerdings aus allen Wolken gefallen sein, als er durch eine WDR-Anfrage von den Summen erfuhr, die Sponsoren bezahlen sollten. Folgerichtig habe Seehofer dringend auf Absage gedrängt.
Dazu passt, dass es im offiziellen Absagebrief des Veranstalters heißt, vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Sponsoring-Affäre sei es nicht möglich, den Länderdialog wie geplant durchzuführen.
Mann, Mann, Mann. Wenn man sich Eure Berichterstattung anschaut, dann steht so eindeutig fest, dass ihr so offensichtlich nicht objektiv seid, dass es schon weh tut. Das System der Rundfunkgebühren gehört auch mal auf den Prüfstand. Finanziert Euch erst mal ohne staatliche Abgabenpflcht, dann könnt ihr auch subjektive Stimmungsmache betreiben.
Anonym am 5.03.10 11:33
Vielen Dank für die Information.
Anonym am 4.03.10 20:10
Vielen Dank für Ihre Kommentare. Zu der Frage, an wen die Sponsoren hätten zahlen sollen: Die Gelder wären an den Veranstalter geflossen, eine Privatfirma. Die hatte für die von ihr gestaltete Veranstaltung den Veranstaltungsort gemietet und trägt auch die sonstigen Kosten, auch die, die jetzt nach der Absage/Verschiebung entstehen. Interessant ist das Ganze aber trotzdem vor dem Hintergrund der aktuellen Sponsoring-Debatte. Denn die Unternehmen, die viel Geld bezahlen, setzen auch bei einer solchen privat organisierten Veranstaltung darauf, Kontakte eben auch in die Politik knüpfen zu können. Und die Absage von Rüttgers und Seehofer zeigt eben, dass Politiker jetzt, wo die aktuelle Diskussion läuft, sehr viel vorsichtiger werden, was solche Kontakte angeht.
Herzliche Grüße, Klaus Scheffer
Klaus Scheffer am 4.03.10 10:55
Sehr geehrter DetlefausDuisburg, es steht nicht in dem Blog, dass die Unternehmen an die CDU zahlen sollten, es steht nur da, dass ein Stand Gebühren kosten sollte. Vielleicht sollte die Standgebühr auch der Staatskasse zu Gute kommen. Wer von uns ahnungslosen Medienkonsumenten weiss das schon? Der Blog sagt nichts darüber aus, an wen gezahlt werden sollte. Wäre sehr schön, wenn Herr Scheffer Licht ins Dunkel bringen könntDenn sonst bleibt das hier ein fragwürdiger Beitrag...
Anonym am 3.03.10 18:30
die unternehmen sollten zahlen an wen genau? an die staatskasse? ein nicht so ganz unwichtiges Detail, das hier nicht beantwortet wird...
P.S.:
Bitte nachdringlich um Freischaltung einer der drei inhaltsgleichen Anfragen - hier kann man wohl kaum von einem polemischen Beitrag sprechen. Eine berechtigte Frage. Bitte um Antwort.
Anonym am 3.03.10 18:22
Ich fasse es nicht. Zwei Länderkabinette treffen sich zu einem Dialog und die NRW CDU hält wieder die Hand auf? Wenn sich zwei Länderregierungen treffen wollen, dann geht das auch in den Staatskanzleien, und die paar belegten Brötchen werden ja wohl noch aus dem Etat des MP bestritten werden können!Der gemeine Bürger muss ja denken, dass Politiker nur noch darüber nachdenken, wie sie und ihre Parteien ans Geld anderer kommen. Welch ein Kultur- und Sittenverfall! Schämt Euch, und - ausnahmsweise - richtig gehandelt, Herr Seehofer.
DetlefausDuisburg am 3.03.10 17:22
Ich hoffe es genau so wie auch Scheffer: Der sozialistische Einheitsstaat wird Realität! Und das hier im Westen! Wer hätte das gedacht? Die guten alten Spitzel-Methoden und die gute alte Meinungsmache funktioniert noch erstaunlich gut.
Anonym am 3.03.10 15:51
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Potpourri, frz.: Allerlei, kunterbunte Mischung Pot(t)pourri, dt.: Kurze vermischte Beiträge im Pottblog *** Ha, Premiere! (nein, nicht Sky!) Das ist das erste Pot(t)pourri im neuen Jahr, was ja nicht wirklich mehr neu ist. Irgendwie ist diese Rub...
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Kennen Sie Jochen Ott? Sie können ihn kennenlernen, der stellvertretende Vorsitzende der Landes-SPD lädt ein zum
"Kochen mit Jochen". Im Wahlkampf will der bekennende Hobby-Koch zeigen, dass er auch in der Küche seinen Mann steht. Zum Kochen gebracht hat er am Wochenende auf jeden Fall schon mal seine Parteichefin Hannelore Kraft mit dem Eingeständnis, sich kürzlich mit der Landessprecherin der Linken, Katharina Schwabedissen, in einem Düsseldorfer Café getroffen zu haben.
Kraft hatte gerade erst gesagt, solche Gespräche mit Vertretern der Linken lägen nicht auf der Linie der NRW-SPD, und da muss sie erfahren, dass ausgerechnet ihr Vize diese Linie verlassen hat. Zu hören ist, dass die SPD-Vorfrau geschäumt hat wie das Milchhäubchen auf dem Cappuccino.
Denn natürlich ist jetzt das Thema "Wie hält es die SPD mit den Linken? wieder auf der Tagesordnung. Der designierte Generalsekretär der CDU, Andreas Krautscheid, sieht eine neue Qualität der Kontakte, FDP-Fraktionschef Gerhard Papke bemerkt, dass ein rot-rot-grünes Linksbündnis die Machtübernahme vorbereite. Papkes Parteichef Andreas Pinkwart sieht das ganze
lockerer. Ihm sei eigentlich egal, wer mit wem rede, früher sei es üblich gewesen, auch mal ein Bier nach einer Sitzung zusammen trinken zu gehen.
Fragt sich nur: Wer zahlt hinterher die Rechnung?
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"Rüttgers", "Sponsoren-Affäre" – auf einmal finde ich mein Buch gar nicht mehr so spannend… Klaus Scheffer ärgert sich, weil er Kampagne für rot-rot-grün machen will. Wahrscheinlich wird er damit Erfolg haben. NRW sicherlich nicht.
Anonym am 25.02.10 23:44
Alle aufstehen, die vom Kampagnenjournalismus dieser Zeitung nicht überrascht sind. Niemand ? Echt nur Klaus Scheffer?
Bild-Opfer am 25.02.10 17:42
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Ich war noch nicht so lange in Düsseldorf, da haute mich ein Kollege von der Seite an: "Sehen wir uns heute abend im Kraftraum"? Will der mich veräppeln? Dass ich nun gerade nicht zu den regelmäßigen Sportstudio-Gängern zähle, das – leider – sieht man mir dann doch an.
Trotzdem war ich jetzt schon das eine oder andere Mal im "Kraft-Raum". So nennt nämlich Hannelore Kraft ihre regelmäßigen Zusammenkünfte mit den Landtags-Journalisten. Früher hieß das Hintergrundgespräch, wenn Politiker Journalisten vertraulich das erzählen, was hinter den Kulissen abläuft.
Kraft spenden bei den Treffen mit der sozialdemokratischen Spitzenfrau übrigens meistens kleine Leckereien wie Gummibärchen, Erdnüsse, Kartoffelchips und – je nach Gusto – ein kühles Bier oder ein gepflegter Wein. Vielleicht sollte ich doch mal in den echten Kraftraum?
Oder doch lieber zum "Rüttgers Club". Sie ahnen schon – so heißt das Hintergrundgespräch, wenn der Ministerpräsident uns Journalisten einlädt – übrigens ohne den gleichnamigen Schaumwein zu kredenzen. Und der nach der Landtagswahl scheidende CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Stahl lädt ein zur – jawohl: "Stahlpresse".
Na, da bin ich aber gespannt, ob auch über das Sommerloch berichtet wird....
Gibt es da Studentenfutter oder selbstgemachten Joghurt aus der restlichen Schulmilch...**grübel**
Der bloglink wurde bei mir unter Favoriten abgespeichert und ich warte gespannt auf interessante Einträge...
**Stricknadelspiel raushol**
Viel ERfolg!!
Gruß aus der Kulturhuaptstadt 2010...
bea
bea saxe am 18.02.10 8:57
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